Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Besser keine Laienpredigt
  5. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  6. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  7. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  8. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  11. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  12. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  13. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  14. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

Sachsen: 'Schweigemarsch für das Leben' von Protesten begleitet

28. Mai 2014 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


500 Christen demonstrierten in Annaberg-Buchholz – 50 Linke störten - „Christdemokraten für das Leben“ in Sachsen beklagt mangelnde Unterstützung durch EKD in Lebensrechtsfragen: EKD leiste nicht Hilfe zum Leben, sondern Hilfe zum Töten.


Annaberg-Buchholz (kath.net/idea) An einem „Schweigemarsch für das Leben“ im sächsischen Annaberg-Buchholz haben sich am 26. Mai rund 500 Christen beteiligt. Sie demonstrierten für das Lebensrecht ungeborener Kinder, Alter und Kranker. Am Rande der Veranstaltung kam es zu Protesten. Dazu aufgerufen hatte die feministische Gruppierung e*vibes (Dresden). Die rund 50 Linksradikalen skandierten Parolen wie „Mein Körper gehört weder Kirche noch Deutschland – Weg mit §218“ oder „Kein Gott, kein Staat, kein Gebärautomat“. Um Zusammenstöße zu vermeiden, hatte der Veranstalter des Marsches – die Vereinigung „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) im Erzgebirge – die Abschlusskundgebung vom Marktplatz an die St. Annenkirche verlegt. Wie deren Vorsitzender, Thomas Schneider (Breitenbrunn), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, verhinderte die Polizei Übergriffe der Störer.


Steeb: Abtreibung ist die verheerendste Todesursache

Mit dem Schweigemarsch wolle man deutlich machen, dass es auch in Deutschland und Europa Menschen gibt, denen die Freiheit zum Leben vorenthalten wird, erklärte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), bei der Abschlusskundgebung. Er bezeichnete Abtreibungen als „verheerendste Todesursache weltweit“.

Steeb: „Wir müssen doch sagen dürfen, dass die Zahl der Tötungen im Mutterleib durch die Hand von Ärzten in Deutschland mindestens 30-mal so hoch ist wie die der Verkehrstoten.“ Laut offizieller Statistik werden jährlich über 100.000 ungeborene Kinder getötet. „Das ist Jahr für Jahr fünfmal die ganze Einwohnerschaft von Annaberg-Buchholz.“

Steeb forderte einen Lebensschutzgipfel, auf dem nach Wegen gesucht werden müsse, der massenhaften Tötung ungeborener Kinder Einhalt zu gebieten.

Der Vorsitzende der „Christdemokraten für das Leben“ in Sachsen, Joachim Hadlich (Elterlein), beklagte die mangelnde Unterstützung durch die EKD, wenn es um Fragen des Lebensrechts gehe: „Der Ratsvorsitzende, Präses Schneider, hat uns mitteilen lassen, dass wir bei unseren Bemühungen zur Änderung der Schwangerenkonfliktberatung nicht mit seiner Unterstützung rechnen können.“ Damit leiste die EKD nicht Hilfe zum Leben, sondern Hilfe zum Töten.

„Abtreibung war der größte Fehler meines Lebens“

Die Gesundheitsberaterin und fünffache Mutter Susanne Georgi (Zwönitz) berichtete von einer Abtreibung, der sie vor 18 Jahren zugestimmt habe. „Das war der größte Fehler meines Lebens.“ Die Ärzte hätten ihr damals erklärt, angesichts ihrer angespannten gesundheitlichen Situation wäre eine Abtreibung „das Vernünftigste“. Georgi: „Ich hätte mir damals ein Gespräch aus der Sicht des Glaubens gewünscht.“ Es brauche eine Gesellschaft, die Kinder wieder als Freude und nicht als Last empfindet, sagte sie. Auch dürfe die Entscheidung für oder gegen ein Kind nicht von den äußeren Umständen abhängen: „Dafür ist es nötig, dass wir das Thema stärker in die Öffentlichkeit tragen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  2. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  3. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  4. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  5. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  6. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  7. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  8. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  9. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  10. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  9. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  10. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  11. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  14. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz