Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  10. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Leere der kirchlichen Lehre
  14. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  15. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt

Mitarbeiter kritisieren Sternsingerbesuch im Bildungsministerium

5. März 2014 in Deutschland, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Personalrat des Brandenburger Bildungsministeriums schrieb im Beschwerdebrief an Bildungsministerin: Zum Recht auf Religionsfreiheit gehöre auch das Recht, ein bekenntnisfreies Leben zu führen


Potsdam (kath.net/KNA) Ein Auftritt der Sternsinger beim Neujahrsempfang von Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD) hat zu einem Protest des Personalrats geführt. Mitarbeiter des Ministeriums hätten das Gremium gebeten, «ihr Unverständnis für die Präsentation dieser religiös geprägten Teile im Zusammenhang mit einer dienstlichen Veranstaltung zum Ausdruck zu bringen», heißt es in einem am Dienstag bekannt gewordenen Beschwerdebrief an Münch. Zum Recht auf Religionsfreiheit gehöre auch das Recht, ein bekenntnisfreies Leben zu führen.


Bei der bundesweiten Sternsingeraktion verkleiden sich Jungen und Mädchen als die biblischen Heiligen Drei Könige und verkünden die Botschaft von der Geburt Jesu. Sie segnen die von ihnen besuchten Häuser und sammeln Spenden für Hilfsprojekte zugunsten von Kindern weltweit. Traditionell sind sie auch in Ministerien zu Gast.

Der Protest der Ministeriumsmitarbeiter stieß in der Landespolitik auch auf Widerspruch. «Die Sternsinger waren nicht nur bei der Ministerin, sondern auch beim Ministerpräsidenten», betonte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Mike Bischoff. Auch die kirchenpolitische Fraktionssprecherin Susanne Melior nannte die Visite «richtig».

Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Brandenburger CDU, der Cottbuser Landtagsabgeordnete Michael Schierack, erklärte, er sei in seiner Jugend selbst Sternsinger gewesen. Kritik am Auftritt im Bildungsministerium könne er nur «schwer nachvollziehen», sagte Schierack vor Journalisten. «Ein Bildungsministerium ohne Werte fände ich jedenfalls schwierig.» Sowohl Münch als auch Schierack gehören der katholischen Propsteigemeinde Cottbus des Bistums Görlitz an.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. Maria, die Mutter des Friedens
  5. Leere der kirchlichen Lehre
  6. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  7. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  8. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  9. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  10. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  11. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  12. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  13. „Wenn mich jemand fragen würde, ob ich der Kirche vertraue…“
  14. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  15. Wie die Dominikaner auf den Hund kamen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz