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Prüfbericht zu Limburg liegt Ende nächster Woche vor

17. Februar 2014 in Deutschland, 80 Lesermeinungen
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DBK-Pressesprecher Kopp wies Spekulationen zurück, wonach der Bericht bereits an diesem Mittwoch zeitgleich an Papst Franziskus sowie an Zollitsch gehen solle


Bonn/Limburg (kath.net/KNA) Der Untersuchungsbericht zum Bau des Diözesanzentrums und Bischofshauses auf dem Limburger Domberg soll Ende nächster Woche dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, vorgelegt werden. Das sagte Bischofskonferenz-Sprecher Matthias Kopp am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn.

Kopp wies damit zugleich Spekulationen zurück, wonach der Bericht bereits an diesem Mittwoch zeitgleich an Papst Franziskus sowie an Zollitsch gehen solle. Zum weiteren Vorgehen sagte der Sprecher: «Gemeinsam mit der Bischofskongregation im Vatikan wurde für die kommenden Wochen ein Prozedere zur Einsichtnahme und Diskussion des Berichtes vereinbart, welches allen Interessen fair Rechnung tragen soll.» Um eine «möglichst unvoreingenommene Befassung zu gewährleisten», werde man den Vorgang bis auf weiteres nicht näher kommentieren.


Der unter Vorsitz des Paderborner Weihbischofs Manfred Grothe erstellte Bericht gilt als wichtiger Schritt im Blick auf den weiteren Einsatz des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst. Dieser steht unter anderem wegen der Kosten des Bischofshauses von mindestens 31 Millionen Euro in der Kritik. Tebartz-van Elst hält sich derzeit aufgrund einer Entscheidung des Papstes für unbestimmte Zeit außerhalb seines Bistums auf.

Wann und wie das Bistum Limburg nach den Erörterungen im Vatikan über den Bericht informiert werden soll, ist laut Bistumssprecher Stefan Schnelle offen. «Ich hoffe, dass wir vor der Veröffentlichung den Bericht zur Einsicht bekommen, so dass wir eine Interpretation vornehmen können», sagte Schnelle am Wochenende der KNA. Zunächst sei jedoch Rom an der Reihe.

Die «Süddeutsche Zeitung» (Montag) berichtete unterdessen unter Berufung auf Ergebnisse des Prüfberichts, dass Tebartz-van Elst und sein früherer Generalvikar Franz Kaspar Stiftungsgeld aus dem gemeinnützigen St. Georgswerk zweckentfremdet hätten, um Rechnungen für den Bau des Bischofshauses zu begleichen. Auf diese Weise habe man die tatsächlichen Baukosten verschleiern wollen.

Das 1949 vom damaligen Limburger Bischof Ferdinand Dirichs gegründete St. Georgswerk sollte ursprünglich arme und kinderreiche Familien unterstützen. Jeder katholische Arbeitnehmer im Bistum war seinerzeit aufgerufen, den Lohn einer Arbeitsstunde für das Georgswerk zu spenden. Die Stiftung ist heute nicht mehr aktiv. Treibende Kraft bei allen finanziellen Transaktionen sei der damalige Generalvikar Kaspar gewesen, schreibt die «Süddeutsche Zeitung». Alle entscheidenden Dokumente trügen aber auch die Unterschrift des Bischofs.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Antigone 22. Februar 2014 
 

@Konrad Georg

Ja und? Wo ist das Problem?


1
 
 Konrad Georg 22. Februar 2014 
 

@ Spatz in der Hand

Er fordert den Umzug der DBK von Bonn nach Berlin, dort soll der Vorsitzende seinen Dienstsitz haben.

Inkl. Sekretariat; Umzug zur Verschlankung nutzen. (Das sei ein großartiger Beitrag zur Entweltlichung!)

Die Rolle des Vorsitzenden dürfe nicht überschätzt werden. Er sei kein Vorgesetzter und könne den einzelnen Bischöfen die Verantwortung nicht abnehmen.

Sprecher, Moderator, manchmal auch Repräsentant.

Kritisiert einen Vorschlag von Zollitsch indirekt, Vorkonklave. Anderes Selbstverständnis.

Das habe ich zum Teil wörtlich aus Die Tagespost
übernommen.


1
 
 SpatzInDerHand 22. Februar 2014 

@Konrad Georg:

Warum hat sich Ihr Bischof heute Feinde gemacht??


0
 
 Konrad Georg 22. Februar 2014 
 

Ich habe jetzt alle Einträge gelesen,

ein z. T. rechthaberisches hin und her; ermüdend.

Die wichtigste Frage hat aber niemand angesprochen: Kann der Heilige Vater einen Bischof backen, der in Limburg bei allen willkommen ist?

Damit es ganz klar ist, worauf ich hinaus will:

Das Bistum ist, ebenso wie alle anderen, seit der Zeit, als der "Geist des Konzils" die Stelle des Heiligen Geistes eingenommen hat, im Glauben nicht mehr einig, sondern zerrissen!

Und das ist etwas ganz anderes, als wenn "die ganz Frommen" die Nase rümpfen über die Nachlässigeren, und diese wieder über "die" lästern. Wobei aber alle doch ziemlich das gleiche glauben.

Die Verbissenheit, mit der das Katholische reformiert werden soll hin zum Protestantismus, läßt mich an Ideologie denken.

Ich als Altgläubiger will nur, daß die Messe nach den neuen Büchern ohne Firlefanz gelesen wird. Und daß das Wiederkäuen der Schrifttexte zu gunsten einer echten Predigt eingestellt wird.

Mein Bischof Konrad von Augsburg hat sich heute eine Menge Feinde gemacht.


5
 
 eggi 22. Februar 2014 

@suarez und paddel

Ich denke wir sollten das Gespräch im Chat oder im Forum weiterführen, da könnte ich genügent Beispiele anführen, ich bin zwar "nur" Laie aber schon seit Jahren in der Firmkatechese beteiligt bei uns in der Gemeinde.


1
 
 Paddel 22. Februar 2014 

@eggi

Kinderreiche können die Jugendarbeit z.B. der Schönstattjugend nutzen. Die Freizeiten und Jugendgruppen sind dort getrennt geschlechtlich (erst recht die Lager). Wobei es bei Jugendfesten und Nacht des Heiligtums ... genügend Möglichkeit gibt, dass sich die Geschlechter begegnen. Allerdings sind sie in den Häusern getrennt untergebracht. Ich möchte auf keinen Fall das BDKJ schlecht machen, nur Frage ich mich, warum dieses Unterstützung bekommt und die anderen Gemeinschaften nicht in dem Maß? Der Bischof scheint mir doch ein sehr kluger Mensch zu sein. Während dem BDKJ die Jugend davon rennt und die geistl. Gemeinschaften Zulauf haben ist das Geld dort wohl nicht das Entscheidende, was Jugend anzieht. Nicht jede Jugendarbeit, die von der Kirche finanziert wird ist zu fördern. Ich denke,dass der Bischof hier sehr wohl weiß, was er macht. Zum Wohl der Jugend!


6
 
 Suarez 22. Februar 2014 

@eggi - Das ist doch wieder nur so eine pauschale Aussage

Natürlich sind Mittel gekürzt worden, es sind sogar Kirchen in unserem Bistum geschlossen worden, weil immer weniger Gläubige an der Hl.Messe teilnehmen und es am Priesternachwuchs mangelt. Das hat alles auch mit der Verflachung des Glaubens zu tun und ich kann Ihnen versichern, dass Jugendliche sich nicht durch Herumwedeln mit Geldscheinen zu Ferienfreizeiten für den Glauben gewinnen lassen, sondern nur durch Athentizität im Glauben. Je relativistischer die Kirche wird, desto mehr wird sie überflüssig, weil ein bloßes Sinnangebot unter vielen.

Und zur angeblichen Veruntreuung von Stiftungsgeldern für arme Familien sollte langsam auch bis zu Ihnen durchgedrungen sein, dass diese "Stiftung" seit Mitte der 90er Jahre vollständig ruhte, also schon unter dem Vorgängerbischof Kamphaus, der das Sondervermögen des Bischoflichen Stuhls in Höhe von 13 Millionen auch nicht an die armen kriegsgeschädigten Familien ausschütten konnte. Tebartz-van Elst hat dann den letzten Schritt vollzogen.


7
 
 eggi 22. Februar 2014 

@Suarez

Deinem Artikel gebe ich völlig Recht, gelitten hat wohl keiner im Bistum Limburg, auch gebe ich dir Recht das die Liturgie wieder Katholischer wurde.
OK das Kürzen der Budgets für die Jugend und die Erhaltung der Pfarrgemeindehäuser war nicht ganz so schön, da kinderreiche Familien ja meist über genügend Geld verfügen, werden die kirchlichen Freizeiten nun etwas teurer, mit solchen Mitteln werden wir bestimmt genug Jugendliche an den Glauben an uns binden können.


2
 
 Suarez 22. Februar 2014 

Und ich wünsche mir für unser Bistum ein Ende des Kirchenkampfes

Weder ich noch andere haben, bevor der äußerst brutal geführte innerkirchliche Guerillakampf losbrach, unter unserem Bischof gelitten, im Gegenteil, die Liturgie hatte wieder deutlich katholische Züge und das Auftreten bestimmter Laiengruppen wurde zunehmend kraftloser. Die Alte Vikarie am Domplatz, die heute aufgrund ihrer „außerordentlich qualitätsvollen Fachwerkfassade“ als bedeutendster spätmittelalterlicher Wohnbau der Stadt gilt(Wikipedia), drohte der Einsturz und somit die endgültige Vernichtung, bis unser Bischof entschieden eingriff. Beruhigend war auch für viele noch wirklich auf Katholizität ausgerichtete Gläubige, dass unser Bischof Versuchen einiger Priestergruppen, die katholische Lehre infrage zu stellen, sofort entschieden entgegengetreten ist. Niemand musste befürchten, dass am Sonntag in der Hl.Messe ein Kulturkampf losbricht, der den Kirchenraum zum politischen Agitationsort macht.

Alles Dank Tebartz-van Elst ruhigem und beständigen Gegensteuern und Neuausrichten.


7
 
 Adson_von_Melk 22. Februar 2014 

@Fides Mariae: Ich wünsche dem Bistum Limburg

so wie auch jedem anderen Bistum einen guten Bischof.

Damit meine ich einen, der die notwendigen und hinreichenden Bedingungen erfüllt und seinem Amt geistlich, intellektuell und moralisch gewachsen ist. In schwierigen Zeiten wie unseren kommen wird es dazu noch ein hohes Maß an Kraft und Courage brauchen.

Wenn Sie mich jetzt nach einem Beispiel fragen, fällt mir in Deutschland immer noch an erster Stelle Kardinal Meisner ein, den ich außerordentlich bewundere. In Österreich würde ich Bischof Kapellari nennen, der spirituell und intellektuell besonder hoch steht. Die Schweiz hat in Bischof Huonder einen besonders mutigen Kämpfertyp.

Meisner und Kapellari haben außergewöhnlich lange gedient und stehen jetzt unmittelbar vor dem Ruhestand. Es ist Zeit für gute und würdige Nachfolger zu beten, denn solche Kandidaten wachsen nicht auf den Bäumen.

Bischof Kapellari hat ja sich anscheinend seinen Weihbischof Lackner gewünscht, aber der ist mittlerweile sein Erzbischof :-)


3
 
 Aegidius 21. Februar 2014 
 

Fides, danke! Das etwa, wenn auch ungelenk formuliert, meinte ich mit den rechten Prioritäten.


2
 
 Fides Mariae 21. Februar 2014 
 

Nachtrag

@Adson: Klar, ich finde die eidesstattliche Aussage von Bischof Tve auch sehr traurig, und er hat andere Fehler gemacht. Ich bin nicht blind. Trotzdem möchte ich diesen Bischof behalten! Aufgrund seiner Qualitäten!

Viele seiner Fehler sind für mich durch die irre Dynamik im Bistum zu erklären. Ich denke, dass Bischof TvE einfach etwas zu weich ist und auf Angriffe mit den falschen Methoden reagiert hat. (Ein Versuch, die Diskussionen mit Gewalt zu beenden.)

Die meisten anderen Bischöfe reagieren auf das Schlammschlachtklima in Deutschland mit Medienkonformität. Das ist viel schlimmer, weil da eine andere WAHRHEIT geopfert wird, keine persönliche, sondern die religiöse.

Bestehen kann in diesem Klima kaum ein Bischof, so oder so. Ist es nicht verständlich, dabei diejenigen Bischöfe vorzuziehen, die uns religiös nicht in die Irre führen?


5
 
 Fides Mariae 21. Februar 2014 
 

Besser "nicht hinreichende" als "fehlende" Eignung

Lieber Adson,
wenn Sie wirklich aus Melk sind, dann haben Sie dieses Problem wohl nicht erlebt, einen Bischof mit "fehlender" Eignung (=fehlende Rechtgläubigkeit, nach Ihrer eigenen Definition von Eignung)zu haben. In Deutschland fühlt man sich als ernsthafter Katholik durch die Aussagen der meisten Bischöfe in den Medien zum schwarzen Schaf gemacht. Wie zermürbend das auf Dauer ist, das muss man selbst erlebt haben. Daher ziehe ich einen Bischof mit "nicht hinreichender" Eignung, wenn man Bischof TvE überhaupt so abqualifizieren will (Einschätzung basiert großteils auf Medienberichten), einem Bischof mit "fehlender" Eignung 10 Mal vor. Mein Alptraum wäre es, wenn Bischof TvE durch eine "medienkonforme" Person ersetzt werden sollte, deren Zielgruppe wieder mal nicht die Gläubigen sind, sondern die "Welt". Ich finde es äußerst betrüblich, dass Sie uns ein solches Schicksal offensichtlich wünschen, weil Sie betriebswirtschaftliche Kriterin an einen Bischof anlegen.


5
 
 Suarez 19. Februar 2014 

@Marc Aurel - Wo Propaganda die Berichterstattung ersetzt

Wir werden uns an übelste Propaganda gegen lehramtstreue Bischöfe gewöhnen müssen. Eine bestimmte Lobbygruppe, die mittlerweile medial überall präsent ist, will den Papst massiv unter Druck setzen, die katholische Lehre aufzuweichen. Als Druckmittel nutzt man den Limburger Bischof, dem man mittlerweile einfach alles andichtet, was den Guerillakämpfern um den Hofheimer Kreis nützlich erscheint.

Sie mögen recht haben, dass eine Rückkehr des Bischofs schon deshalb immer schwerer vorstellbar wird, weil diese auch dem Bischof nicht mehr zugemutet werden kann; es gibt sicher Gruppen, die auch vor Tätlichkeiten nicht mehr zurückschrecken.

Wie auch immer der Papst entscheidet, den innerkirchlichen Guerillakämpfern im Umfeld des Domkapitels, des Hofheimer Kreises sowie Frankfurter Stadtdekan muss Einhalt geboten werden. Rom muss hier konsequent handeln und gegen diese relativistischen Strömungen durchgreifen, da sonst in unseren Bistümern das gleiche geschehen könnte, wie in der EKD!


15
 
 Paddel 19. Februar 2014 

Kampf gegen Mißbrauch

Bischof T.v.E hat ja nicht nur den Wetzlaer Dekan supendiert sondern ist auch an der Aufklärung der Mißbrauchsfälle am St.Vincencstift interessiert und hat dafür eine Telefonhotline eingerichtet. Ob es da manchen unwohl wird?


10
 
 Marc Aurel 19. Februar 2014 
 

@Suarez: Nachtrag

Das Handelsblatt beruft sich auf den Artikel der Zeit und macht jetzt im Internet mit der Schlagzeile auf: "Bis zu 13 Millionen zweckentfremdet". Wen interessiert noch die Wahrheit?


5
 
 Marc Aurel 19. Februar 2014 
 

@Suarez: Mehr Imformationen

Das Problem ist nur, dass die Erklärungen des Finanzdezernenten keine Schlagzeile liefert. Das Bild einer arroganten Kirche, die das Geld der Armen verprasst, hat sich wieder einmal in den Köpfen der Menschen festgesetzt. Der Presse kann man noch nichtmal den Hauptvorwurf machen. Irgendjemand scheint aus Eigennutz zu handeln. Man will den Bischof treffen, schadet aber der ganzen Kirche. Die ganze Angelegenheit muss schnellstens beendet werden. Ich denke allerdings, dass der Handlungsspielraum des Hl. Vaters immer enger wird, weil es gleichzeitig immer schwerer wird eine Entscheidung zu treffen, die der öffentlichen Meinung widerspricht.


6
 
 Suarez 19. Februar 2014 

Langsam bekommt man etwas mehr Informationen

So sagt der Finanzdezernent des Bistums Limburg, Gordon Sobbeck, gegenüber dem Zeit-Magazin, dass der Zweck des 1948 gegründeten St. Georgswerks der Wiederaufbau kirchlicher Gebäude und der Bau von Sozialwohnungen gewesen sei.

"Mit Blick auf die Medienberichte der vergangenen Tage stellte Sobbeck klar, dass das St. Georgswerk "keine kirchliche Stiftung" gewesen sei, sondern ein Sondervermögen des Bischöflichen Stuhls zu Limburg."

Da es sich bei den historischen Gebäuden am Domplatz, die stark beschädigt, ja teilweise direkt vom Einsturz bedroht waren, ja nun eindeutig um kirchliche Gebäude handelt, widerspricht die Verwendung des Sondervermögens des Bischöflichen Stuhles zumindest auf den ersten Blick nicht dem Stiftungszweck.Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der in Limburger Kirchenkreisen gut vernetzte Toepfer in einem von ihm in der FAZ verfassten Kommentar lediglich von "instinklos" spricht. Das deutet darauf hin, dass der Vorgang juristisch korrekt abgelaufen ist.


12
 
 Paddel 19. Februar 2014 

@Adson_von_Melk

Die einen unsauberen nehmen Sie nicht ernst!!! Die anderen unsauberen nehmen Sie ernst!! Was jetzt Herr Adson_von_Melk?


8
 
 Suarez 19. Februar 2014 

Nein, die Nebel lichten sich nicht wirklich

Man muss im Bistum Limburg zweierlei auseinanderhalten.

Einmal gibt es die durchaus fragwürdigen Akteure im Bistum, wie z.B. den ehemaligen Generalvikar Kaspar und die Herren des Verwaltungsrats, insbesondere dort den windigen Herrn Riebel, die im Hintergrund agierten. Der Bischof hat, das ist wirklich sein gravierendster Fehler, diesen Menschen vertraut und sich zu Handlungen (Flugupdate, EV und Baukostenerhöhung) verleiten lassen, die durchaus kritisierbar sind.

Auf der anderen Seite haben wir aber auch Akteure, wie den Frankfurter Stadtdekan, seinen Hofheimer Kreis und die berühmt berüchtigten WisiKi Gremienkatholiken, die einen Untergrundkampf um den "Kurs in der Kirche" führen, der an Brutalität alles bislang vorstellbare übersteigt.

Insofern hat Kardinal Lajolo die Sachlage bei seinem Besuch im Bistum sehr nüchtern und richtig eingeschätzt, als er die schon seit Jahrzehnten bestehenden Gräben im Bistum ansprach, die auch vom Umfeld des Bischofs geschickt ausgenutzt wurden.


13
 
 Adson_von_Melk 19. Februar 2014 

Ah, die Nebel lichten sich ...

und sichtbar wird wie gesagt - ich rede mitnichten 'immer nur vom Bischof' - mehr und mehr eine zweite Gestalt:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/bistum-limburg-schlechter-rat-ist-teuer-1.1891411

Ausführlicher hier:

http://www.fnp.de/rhein-main/rhein-mainhessen/Limburger-Finanzgeschaefte-Des-Bischofs-graue-Eminenz;art801,761168

@Spatz

Ich habe keinen Grund zu Eltz mehr zu glauben als van Elst. Aber das brauche ich für mein Argument auch nicht:

Auch wenn der Stadtdekan etwas verschwiegen hätte, was er damls schon seit kurzem wusste, ändert es nichts daran, dass der Bischof etwas verschwiegen hat, was seit Jahren in seinen Rechnungsbüchern stand.

Das muss ich auch @Paddel antworten.

Ein Vorwurf "Der Bischof sagt nicht die Wahrheit" ist schrecklich, keiner von uns will ihn hören.

Aber es geht nicht darum, ob der, der ihn erhoben hat, einen sauberen Charakter hat, sondern ob man ihn beweisen kann.

Die Frage lautet "Ist das wahr?"
Nach dem Bericht wissen wir mehr.


3
 
 Paddel 19. Februar 2014 

@Nachfrager (2)

hinter dem Pfarrer steht. In anderen Gemeinden werden Gläubige gezwungen zu stehen. Der Pfarrer kommt an die Bank und macht die Messe nicht weiter, bis der letzte steht! Usw. usw.
Unser Bischof möchte kein "Trouble" deswegen bleibt alles wie es ist. Sie haben "Trouble".Es mag sein, dass in Ihrer Gemeinde alles in Ordnung war. Jedenfalls die Suspendierung des Dekans war ein starkes Zeichen. Ihr Bischof hat Mut! Sicher nicht nur in dem Punkt!Ich habe große Achtung vor ihm. Entweltlichung und Tempelreinigung ist kein Spaßprogramm.


8
 
 Helena_WW 19. Februar 2014 
 

Vielleicht hätte man den Prüfbericht auch etwas ausdehnen sollen

es fällt nämlich auf, dass die bzgl. des Diözensanenzentrums hyperempörten Kreise mit dem damaligen ebenfalls kostspieligen Haus am Dom in Frankfurt, errichtet zur Förderung der "Diskussionskultur" anscheinend keine Probleme haben und hatten. Dabei wurde das damals auch entgegen vieler durchgedrückt bzgl. der Kosten und Finanzierung sich auch nicht wirklich transparent geäußert. Viele Beteiligte sind die gleichen geblieben nur zwei verschiedene Bischöfe.
Oder liegst dadran das dieses "Spielzeug" in Frankfurt steht.


8
 
 Paddel 19. Februar 2014 

@Nachfrager (1)

@Nachfrager: Ich möchte Ihnen erst einmal sagen, dass in unseren Gemeinden "Land unter" herrscht was die Feier der Liturgie angeht. Über 10 Jahre leiden hier Menschen an Zustände, die schon häretisch sind. Hier wird nicht mehr purifziert, das gew. Blut des Herrn wird stehen gelassen, wie ein Stumpen Rotwein im Glas (übrigens ist es auch ein Glas in der "Messe"). Es kommt vor, dass mit der "Wandlung" begonnen wird und der Pfarrer dann verschwindet. Worte werden nicht nur verändert sondern ins Gegenteil verkehrt! Wir und viele andere leiden darunter. Der Dekan ist hilflos, weil der Bischof dies alles unkommentiert stehen lässt. Das gibt es auch in anderen Seelsorgeeinheiten. Ich beneide Sie um Ihren Bischof sehr. Entweltlichung wäre auch bei uns sehr nötig. Wir haben jetzt einen neuen Pfarrer, der leidet unter der Situation, hat das Schlimmste gerade gerückt, aber mehr kann er nicht machen, weil er sonst von den "Fans" des vor.Pfarrers weggemobbt werden würde und der Bischof nicht hinter


9
 
 Suarez 19. Februar 2014 

Sie reden immer nur vom Bischof, werter Adson_von_Melk

Ich weiß, dass Sie mir nicht antworten werden, weil ich Ihnen schon deutlich widersprochen habe, ich will Ihnen aber dennoch auf ihre "Anmerkungen" antworten, mögen andere es richtig aufnehmen.

Der Bischof hat unbestreitbar Fehler gemacht. Er wurde aber schon früh, spätestens mit der Suspendierung des Wetzlarer Dekans in einer schier unmenschlichen Weise innerkrichlich angefeindet. Diesen Gruppen, die offen(!) gegen die Lehre der Kriche opponieren, gesellte sich früh eine in der Herabsetzungslust völlig enthemmte Presse, namentlich Daniel Deckers als ihr Frontkämpfer. Der Bischof wurde belauert und alles wurde gegen ihn verwendet. Eine Privatheit wurde ihm von denen, die diese sonst immer für sich einfordern, nicht mehr zugestanden, sondern alles wurde, ob Badezimmer oder Flugupdate, an die Öffentlchkeit gezerrt.

Dass da ein so Getriebener Fehler in der Kommunikation macht, Dinge nicht offen ausspricht, wer könnte das nicht nachvollziehen. Tebartz-van Elst ist auch nur ein Mensch!


10
 
 Suarez 19. Februar 2014 

Liebe Bischofs"kritiker"

Für mich ist es mit katholischen Glauben unvereinbar, einen Menschen, der die Bischofsweihe empfangen hat, in grenzenloser Herabsetzungswut persönlich vernichten zu wollen. Die Schlagworte, wie "Protzbischof", Betrüger", "geisteskrank", "verschwendungssüchtig" und viele mehr, zielen allein darauf, den Menschen in seiner Ehre soweit herabzusetzen, bis man ihn zur Unperson gemacht hat.

Schon der uns Christen aufgetragene Respekt vor jedem Menschen, mag er noch so viele Fehler gemacht haben, gebietet, einen solchen Umgang mit einem Menschen aus tiefsten Herzen abzulehnen, ja zu verachten.

Ein Mensch kann straucheln, kann emotional falsch reagieren, wie der Bischof bei der EV, doch das berechtigt niemand, der sich Christ nennt, diesen Menschen einer öffentlich inszenierten Hinrichtung auszusetzen.

Im Bistum Limburg hat sich unter vielen "Katholiken" eine Mentalität des Hasses etabliert. Wer aber die Liebe nicht hat, ist ein tönern Gefäß, wie Paulus im Brief an die Korinther sagt.


12
 
 Suarez 19. Februar 2014 

@Nachfrager - Katholiken im Bistum Limburg fragen

Ich lebe im Bistum Limburg und erlebe den Kirchenkampf der innerkirchlichen Gruppen hautnah. Der Tiefpunkt war die Verlesung eines Protestbriefes gegen den eigenen Bischof in der Heiligen Messe!

Man muss sich einmal vorstellen, welches Glaubensverständnis da waltet, wenn man die Hl.Messe zur Agitation gegen den eigenen Bischof nutzt. Und permanent werden Interna mit Auslassung an die stets sprungbereit feindselige Presse lanciert, die diese dann dazu nutzt, einen Bischof in aller Öffentlichkeit so herabzusetzen, um diesen als Menschen zu vernichten!

Man kann ja intern Kritik an seinem Bischof üben, aber ihn öffentlich zu demontieren, ihn der Lächerlichkeit preisgeben zu wollen, das widerspricht allem, was katholisch genannt werden darf. So geht man nicht mit seinem Bischof um, auch wenn dieser gravierende Fehler gemacht haben sollte.

Das ist das Verhalten der Horde, das sich hier im Bistum Bahn bricht, wobei die Herabsetzungswut keine Scham und Grenzen kennt.


12
 
 SpatzInDerHand 19. Februar 2014 

@Adson_von_Melk: Mit Ihrer Antwort an Paddel setzen Sie voraus,

dass zu Eltz in dem Moment, als er von "10 Mio" sprach, sein volles Wissen weitergegeben hat. Im Gegensatz zu Ihnen bin ich mir nicht so sicher, ob nicht zu Eltz schon weitaus mehr wusste, als er sagte. Man könnte dies nämlich auch trefflich als ultimative Keule einsetzen, wenn man bereits mehr wusste... Vermutlich werden wir es nicht so schnell erfahren, wie es wirklich war.


6
 
 Adson_von_Melk 19. Februar 2014 

@Paddel: Keine andere Unwahhaftigkeit?

Mittlerweile sehe ich das Posting von @MarcAurel. Er weist zurecht darauf hin, wie im vorigen Sommer nach und nach immer höhere Baukosten genannt wurden.

Wissen Sie nicht mehr? Stadtdekan zu Eltz meinte dem Bischof etwas Furchtbares an den Kopf zu werfen, als er von zehn Millionen sprach. Wenige Tage später waren wir bei 31!

Und der Bischof hat es DIE GANZE ZEIT GEWUSST, es war in seinen Papieren! Das ist ganz eiinfach unwahrhaftig oder wieder realitätsfremd.

Zuletzt möchte ich Ihnen (und @Acker) noch einmal sagen:

Ja, der Bischof hat viele Feinde. Diese Feinde bekämpfen ihn erschreckend hasserfüllt. Sehr oft übertreiben und manchmal lügen sie.

Nein, es genügt für einen Bischof nicht, ein rechtgläubiger Theologe zu sein.

Die überaus ernsten Vorwürfe, die glaubhaft auf dem Tisch liegen, müssen daher getrennt von der Kampagne gegen TvE betrachtet werden.

Der Untersuchungsbericht, den wir in den nächsten Tagen erwarten, wird dazu ein wichtiger Beitrag sein.


6
 
 Adson_von_Melk 19. Februar 2014 

Guten Morgen, @Paddel - Der ruhige und faire Ton Ihrer Frage

freut mich, ich will mir mit der Antwort Mühe geben.

"Ich frage Sie: sehen Sie die Möglichkeit ..."

@Paddel, nicht wirklich. Eine eidesstattliche Erklärung ist keine Kleinigkeit so nebenbei. Da muss man ganz sicher sein, "schlechte Berater" hin oder her.

Und wenn er sich doch sicher WAR? Dann hat der Bischof zumindest in diesem Punkt den Kontakt zur Realität verloren.

Das moralische Urteil überlasse ich mit großer Erleichterung Gott. Faktum bleibt, TvE hat eidestattlich das genaue Gegenteil der Wahrheit versichert und so der Kirche schwer geschadet.

Aber die Erklärung ist ja nur der Höhepunkt in einem lächerlichen Streit über die Frage "Wo sind sie im Flugzeug gesessen?"

TvE hätte auf die 1. Klasse im Flieger verzichten sollen. Oder nachher sagen "Hab ich geschenkt bekommen, kommt nicht mehr vor." Oder die Kritik für seinen Fehler einstecken. Statt dessen lässt er das zu einem gerichtsanhängigen Skandal werden.

Das ist das eigentliche Elend dabei.


6
 
 Marc Aurel 19. Februar 2014 
 

Nochmal: Eidesstattliche Versicherung

@Paddel: Die EV hat der Bischof nicht in einer stressigen Situation auf dem dem Limburger Domberg abgegeben sondern viel später in seinem ( oder irgendeinem anderen) Büro. Da gab es keine unlauteren Umstaende mehr. Im
Gegenteil: Vor Abgabe einer EV hat jedermann selbstkritisch und ruhig zu prüfen, ob er seine Aussage beeiden kann. Wenn man sich nicht mehr genau erinnern kann, darf man keine EV abgeben. Anderenfalls liegt eine Täuschung vor, dies kann allerdings auch fahrlässig geschehen.
Im Übrigen muss jedem klar sein, wie empfindlich die Presse reagiert, wenn man (aus deren Sicht) versucht sie in ihrer Arbeit zu behindern.
Noch schlimmer fand ich die Pressemeldungen im letzten Sommer, als alle paar Tage neue und höhere Zahlen über die Baukosten ans Licht kamen. Dies geschah zur gleichen Zeit als der Bischof in seinem Brief um Vertrauen warb. Ich glaube der Bischof hat nicht nur ein Problem mit seinen Feinden sondern (schlimmer) auch mit seinen Freunden.


4
 
 Nachfrager 18. Februar 2014 
 

@paddel

...Dann kommen Sie mal in die Gemeinden hier im Bistum und sehen und hören, welchen Schaden dieser Bischof angerichtet hat!


3
 
 myschkin 18. Februar 2014 
 

@Alpenglühen

Jetzt verstehe ich Sie ganz. Dank für Ihre neuerlichen Ausführungen. Da sind wir einer Meinung: Kurie und Papst werden auf bewährtem und tragfähigem theologischem Fundament und unter Zurkennntnisnahme der Zustände in Limburg, unter den deutschen Katholiken und in Deutschland insgesamt zu einem Diktum kommen, das der Situation gerecht wird. Ich bin ganz Ihrer Meinung, es geht um die Unabhängigkeit der Entscheidung! (Ausrufezeichen !!!!) Deshalb bin ich ja zuversichtlich. Ich bin freilich inzwischen ein bissel ungeduldig und hoffe sehr, dass wir in Limburg bald wissen, wie es bei uns weitergehen soll. In Limburg steht ja eine Befriedung - mit Bischof Tebartz oder mit einem Nachfolger - aus. Und diese Befriedung kann nur aus Rom kommen. Deshalb hoffe ich darauf, dass sich Rom gestern schon entschieden hätte. ;-)


2
 
 Steve Acker 18. Februar 2014 
 

Nachfrager, Theodor u.a. schon vergessen ?

Der Stadtdekan hat doch selbst zugegeben,
dass es in Limburg um den Kurs der Kirche geht,und das hier der Bischof im Weg steht, und daher weg muss!
Koste es was es wolle!
Und die altbewährte Methode: wühlen, bis man irgendwas findet, denn niemand
ist perfekt, irgendwas findet sich immer.Dann füttert man die Presse, die dann die Dreckschleuder anwirft.Es ist völlig nebensächlich ob was wahres dran ist. Die Presse haftet ja nicht für Fehlmeldungen.
Und so bombardiert man die Zielperson mit Verdächtigungen und Vorwürfen und Lügen, bis sie aufgibt. Hat bei Mixa z.B. gut funktioniert.
In Limburg waren jetzt 3 Monate Ruhe. Es naht der Moment der Veröffentlichung des Berichtes, der vielleicht nicht im Sinne des Domkapitels ausfällt, und so muss man schnell wieder die Dreckschleuder anwerfen.


10
 
 Alpenglühen 18. Februar 2014 

@Adson, heben Sie doch Ironie u. Zynismus für andere Foren auf:
Behauptungen, die mit Verweis auf Art. von kath.net mehrfach eindeutig widerlegt wurden, trotzdem immer wieder posten; Psycho-Spielchen treiben in Form von sog. ‚Spiegeln’; bewußt den Inhalt von Postings Sinnentstellend wiedergeben; immer wieder so formulieren, daß der Eindruck entsteht, EB em.! Z. hätte als Vorsitzender der DBK Befugnisse gegenüber Bf. TvE?
Soll das ‚ernstnehmen’ sein?
Zur angebl. fehlenden Möglichkeit der Manipulation des Prüfberichts, verweise ich hiermit das 3.! Mal auf Art. 44459. Unabhängig davon, ob ich den gewissen EB em. leiden mag oder nicht.
@myschkin
Sie brauchen die Intelligenz der „Römer“ nicht so zu betonen. Ich sagte nicht, Rom würde sich nicht informieren! Sondern fragte, Zitat: „Ob es jedoch Rom interessiert, was ausgerechnet „die öffentliche Meinung“ oder besser „veröffentlichte Meinung“ in Deutschland von der kath. Kirche hält?“ Unabhängigkeit, nicht fehlende Information ist gemeint.


12
 
 willibald reichert 18. Februar 2014 
 

Suarez

Ich danke Ihnen für Ihre sachlichen und
fundierten Beiträge, an denen sich manche
Mitposter eine Scheibe abschneiden könnten
Aber leider sind etliche von Ihnen von
vornherein so festgelegt, obwohl weniger
sachkundig, daß nicht sein darf, was nicht sein soll. Es scheint wohl so zu
sein, daß der von allen Seiten und mit
allen Mitteln bekämpfte Bischof von Lim-
burg nicht in ihr Weltbild paßt und da-
her muß er weg. Von Verzeihen und Aus-
söhnung höre ich bei diesen Katholiken
nichts. Offensichtlich wähnen sie sich
um Welten besser als dieser Tebartz van
Elst. Wie soll die Welt uns noch für
glaubwürdig erachten, wenn wir so wenig
den Glauben ins Leben umsetzen und uns
jeden Tag vergegenwärtigen, daß wir alle
Sünder sind und immer wieder der Erlö-
sung von unserer Schuld bedürfen?


6
 
 Giovanni Bosco 18. Februar 2014 

Schwarz - Weiß


1
 
 Adson_von_Melk 18. Februar 2014 

Ja @Aegidius, wir gewichten verschieden

und das ist ja auch nichts Böses.

Bei den "ideologischen Sympathien" habe ich mich tatsächlich in der Wortwahl vergriffen, bitte lesen Sie mein Posting noch einmal mit "ideelle Übereinstimmungen".

Zurück zur verhandelten Sache:

Ich halte Lehramtstreue bei einem Bischof für ESSENTIELL, Wahrheitstreue aber genauso - und ich finde nicht, dass die eine Treue die andere ersetzen kann.

Somit ist der 'Meineid' (nicht mein Wort) wichtig, die Badewanne eher nicht, und das 'Haargel' nur insofern, als es einer Zeitung dazu diente, eine homosexuelle Neigung des Bischof zu insinuieren, ohne das auszusprechen.

Da frage ich Sie, @Aegidius, ob so ein Haargel etwa im Fall von, sagen wir, den Leh- und Ackermännern relevant oder irrelevant wäre. Was meinen Sie?

Wenn Sie von Frau Schvan als Botschafterin unbedingte Lehramtstreue verlangen, finde ich es meinerseits stark (im Sinn von lobenswert) dass Sie bei ihrem Vorgänger, einem Protestanten, offenbar viel langmütiger waren.


3
 
 Adson_von_Melk 18. Februar 2014 

@Alpenglühen: Natürlich, Sie zB! Und @Aegidius nehme ich auch ernst

Oder hatten Sie den Eindruck, das sei nicht der Fall? Das würde mir leid tun.
Poster, die ich nicht (mehr) ernst nehme, erhalten von mir übrigens nur selten Antwort. Bei max. sieben Postings am Tag muss man sparen.

Nicht ernst nehme ich z.B. solche Poster, die die falsche Erklärung von Bischof Tebartz entschuldigen wollen, während sie die falsche Erklärung von Frau Schavan für einen ("Sie hat BETROGEN") unauslöschlichen Makel halten.

Oder solche, die die Angriffe auf Bischof Tebartz so bodenlos gemein und widerwärtig finden - und nahezu im selben Atemzug Erzbischof Zollitsch die Absicht zur Urkundenfälschung unterstellen. Da er es ja übernimmt, den Bericht der von ihm eingesetzten Kommission nach Rom zu bringen.

Nicht etwa, weil es darauf Hinweise gäbe (oder auch nur Gelegenheit, so ein Ding zu drehen) sondern einfach weil man den bösen Zollitsch nicht leiden kann.

Ich freue mich herzlich, dass @Aegidius und Sie sich nicht in eine Reihe mit solchen Leuten stellen mögen. :-)


5
 
 Alpenglühen 18. Februar 2014 

Prüfbericht

@Suarez
Im Grunde brauchen wir uns über die Angriffe nicht zu wundern. Der erste Medien-Taifun, der Bf. F.-P. aus dem Amt jagen sollte, war - entgegen der Erwartungen - erfolglos. Nach wochenlangem „köcheln lassen“ soll jetzt im zweiten Anlauf der Erfolg her. Und da ist keine Behauptung zu absurd, als daß sie nicht dafür herhalten muß.
@myschkin
Erstaunlich, was Sie wissen, was u. wie Rom alles überdenken wird. Ob es jedoch Rom interessiert, was ausgerechnet „die öffentliche Meinung“ oder besser „veröffentlichte Meinung“ in Deutschland von der kath. Kirche hält? Keiner der Bf.-Befürworter hält die EV für ein Glanzstück. Aber im Gegensatz zu Ihnen, berücksichtigen wir auch die Umstände, die zu der EV führten.
@Adson_von_Melk
Nehmen Sie überhaupt einen Poster ernst, der nicht Ihrer! Meinung ist?


6
 
 Aegidius 18. Februar 2014 
 

Äquidistanz und Pseudofairness

Herr von Melk, uns unterscheidet offenbar, was wir unter Sachfragen (von Belang) verstehen und was unter "ideologischen Sympathien". Lehramtstreue würde ich unter eine Priorität bei Bischöfen einordnen, Medienwirksamkeit oder Geschick im öffentlichen Umgang eher als nachrangig. Wenn Sie der veröffentlichten Meinung soweit folgen wollen, daß es bei TvE um die "Sachfragen" Meineid, Badewanne, Haargel usw geht, bitte sehr.
Bei Schavan (wie auch bei Guttenberg und zahlreichen anderen) geht es (mir) überhaupt nicht um ihren echten/ermogelten/gekauften Doktor. Das ist mir völlig schnurz, Ihnen offenbar wichtig. Fehlende Lebensschutzpolitik und antirömische Agitation indirekt als "Ideologie" zu bezeichnen, und indirekt als völlig gleichgültig, wenn es um den Botschafter beim H. Stuhl geht, halte ich dagegen allerdings schon für stark.
Wenn Sie mir zuletzt noch zeigen können, wo ich ähnliches Verhalten unterschiedlich bewertet hätte, wäre ich Ihnen fast dankbar. Aber lassen Sie's einfach.


6
 
 Paddel 18. Februar 2014 

@Nachfrager

Sie sprechen von Verfehlungen und beglagenswerten Situationen. Gleichzeitig sprechen Sie von Fakten. Nun denn, welche Verfehlungen und Situationen die der Bischof verschuldet hat meinen Sie denn, die faktisch nachgewiesen sind? Gestatten Sie mir die Nachfrage.


8
 
 Suarez 18. Februar 2014 

Hier wird ja mal wieder frontal angegriffen

Adson von Melk erklärt jeden für nicht ernstzunehmen, der nicht seine Position teilt. Nun gut, das spricht schon für sich.

Der FAZ-Artikel von gestern ist inklusive aller Kommentare weiter gelöscht, statt dessen ist ein anderer Artikel auf FAZ-Online von dem Herrn Toepfer zu lesen. Es geht um die Stiftung St. Georgswerk, aus der der Bischof Gelder zweckentfremdet(!) haben solle.

Man liest: "Das Werk hatte dem Kirchenhistoriker zufolge bis 1974 in 5800 Fällen zum Bau eines Eigenheims oder zur Beschaffung einer Wohnung beigetragen...Im Jahr 2011 wurde die Stiftung Georgswerk aufgelöst."

Was war in der Zeit zwischen 1974 und 2011, war da die Stiftung noch aktiv? Und warum verschweigt Toepfer in dem FAZ Bericht, dass die Stiftung Georgswerk der Behebung von Kriegsschäden diente?

Wenn die Stiftung ruhte, weil der Stiftungszweck hinfällig geworden ist, wie kann dann der Bischof Stiftungsgelder zweckentfremdet haben?

Man dreht es solange um den Bischof persönlich zu vernichten.


13
 
 Paddel 18. Februar 2014 

Theodor69

wegen seiner kirchlichen Lehrmeinung sei die eidesstaatliche Versicherung nicht so schlimm, würden viele Poster hier schreiben.
Bitte, welche Poster haben diese Begründung konkret für die Bewertung der eidesstaatlichen Versicherung abgegeben?
Ich habe lediglich vernommen, dass der Bischof hier angenommen hat, die Wahrheit zu sagen und dass er nicht willentlich und vorsätzlich "gelogen" hat.
Er hat also nicht ! gelogen, weil er in der Annahme war, die Wahrheit zu sagen. Das kann man natürlich nicht beweisen. Hier gilt es, entweder ich glaube dass das so war oder ich glaube es nicht. Da der Bischof aber ansonsten absolut und immer integer gehandelt hat ist auch hier von seiner Glaubhaftigkeit auszugehen. Es war also keine Lüge und das ist die Begründung, und keine andere. Ebenfalls kam auf, dass er hier falsch beraten wurde, das mag sein. Er hätte in seinem Zustand (schwer verletzt) wohl besser nichts gesagt.


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 Adson_von_Melk 18. Februar 2014 

@Aegidius: Vielen Dank für die Ehrlichkeit

Wenn Sie ihre offenbar schnell hingworfene Replik wirklich ernst meinen, dann sagen Sie damit ganz offen, dass es Ihnen bei Wulff, Tebartz, Schavan eben gerade nicht um die Sachfrage geht, sondern um ideologische Sympathien.

Eigentlich wären die Fragen ja:
"Ist Schavan als deutsche Botschafterin am Hl. Stuhl geeignet (oder sonstwo)?"
"Ist Tebartz als Bischof vom Limburg geeignet (oder sonstwo)?"

Diese Fragen werden beide sehr kontrovers diskutiert. Was Sie dabei als "Äquidistanz zu Gut- wie Böswilligen" denunzieren, nennt man normalerweise Fairness.

Aber statt dessen fragen Sie anscheinend ohnehin
"Teilt Wulff/Schavan/Tebartz meine Ansichten und fördert sie?"
und nehmen es dann je nach Antwort in Kauf, z.B. ein sehr ähnliches Verhalten sehr verschieden zu bewerten.

Sorry, aber in dieser Haltung steckt SEHR viel mehr "Relativismus" als in meinem seit Monaten in aller Ruhe durchgehaltenen "Amicus Tebartz, sed magis amica Veritas"


4
 
 Theodor69 18. Februar 2014 
 

@Aegidius

Genau das ist der Punkt. Frau Schavanin hat eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben, so wie Bischof TvE auch. Nur Frau Schavanin denkt in Lebensschutzfragen anders als die kirchliche Lehrmeinung, während TvE die kirchliche Lehrmeinung vollinhaltlich vertritt und offenbar darum – so scheinen viele Poster hier zu meinen – ist seine falsche eidesstattliche Versicherung nicht so schlimm zu bewerten. Er wurde „falsch beraten“, während man Frau Schavanin sofort der Lüge bezeichnen kann. Und nachdem ein „Kirchenkampf“ geführt wird, ist der Bischof grundsätzlich unschuldig.


6
 
 Aegidius 18. Februar 2014 
 

Nicht mehr ganz ernst nehmen ...

Wollte man den Fall der Schavanin, die Fälle Wulff, TvE uä tatsächlich auf die Doktorarbeit, den Wiesnbesuch oder die Badewanne/eV/Kosten-"Explosion" beschränken - wie mancher hier tat und tut, so läßt sich bequem und emotionsfrei aus der Ferne die Äquidistanz zu Gut- wie Böswilligen wahren. Dem Positivismus und der Form genügt sich da leicht.
Bei keinem der angesprochenen Fälle ging es letztlich aber um diese Punkte. Stets steht eine grundsätzliche Differenz im Hintergrund. Bei der Schavanin sind es vor allem ihre erwiesene Handlung und Haltung in Lebensschutzfragen unf gegenüber dem kirchlichen Lehramt. Bei Wulff sind es ua seine unwürdige Schnäppchenjägermentalität und sein Auftreten gegenüber BXVI, bei TvE sind es die aufgebrochenen theologischen Gegensätze und die Medienhetze, die nicht nur mich veranlassen, Partei zu sein. Aber wenn sowieso alles relativ ist, ist auch nichts mehr wirklich ernst. Insofern könnten Sie Recht haben, Herr von Melk.


5
 
 Nachfrager 18. Februar 2014 
 

@suarez

ach @suarez, ich kann Sie leider nicht mehr ernst nehmen, ich weiß, es ist so einfach "neue Dolchstoßlegenden" zu postulieren, aber dadurch werden nicht die Fakten verändert, so gern Sie das auch hätten....na klar stürzen sich die Medien gerne darauf, aber DER Anlass dafür war ja wohl zuerst da und den hat nunmal TvE "geschaffen" in den verschiedenen beklagenswerten Situationen und Verfehlungen....


7
 
 Adson_von_Melk 18. Februar 2014 

Apropos Barmherzigkeit, @Nachfrager, da fällt mir was ein

Es war einmal eine Ministerin in Deutschland, die hatte einst eine Doktorarbeit eingereicht.

Wenn man das tut, muss man unterschreiben - also quasi eidestattlich versichern - dass man die somit dokumentierte wissenschaftliche Arbeit allein und nur mit den angegebenen Hilfsmitteln/Quellen ausgeführt hat.

Diese Versicherung hat sich im Fall der Ministerin als falsch herausgestellt - wobei sie dieses Urteil zur Stunde immer noch bekämpft und daher ihren Doktortitel nach wie vor führt.

Erinnern Sie sich noch, was HIER in DIESEM Diskussionsforum los war, als man der Frau kürzlich das Amt des Dt. Botschafters am Hl. Stuhl angetragen hat? Barmherzigkeit wie ein Wolfsrudel und eine Schar Geier¨... Da hatte sich plötzlich was mit Geduld und Nachsicht und "keine Vorverurteilungen."

Es gibt mehrere Poster, die ich seither nicht mehr so ganz ernst nehme, denn Messen mit zweierlei Maß ist mir ganz besonders zuwider.


6
 
 myschkin 18. Februar 2014 
 

Die eidesstattliche Erklärung

des Bischofs wird bei einer Gesamtwürdigung der Limburger Vorkommnisse durch den Vatikan bestimmt einer Rolle spielen. Sie wird dem Herrn Bischof wohl kaum zum Vorteil gereichen. Also davon kann man schon ausgehen. Und selbstverständlich wird bei der Bewertung mitbedacht werden, dass diese Erklärung von etlichen Gläubigen nicht als kleiner, vernachlässigenswerter Ausrutscher gesehen wird, viel weniger von jener öffentlichen Meinung, die in Deutschland dem Katholizismus ohnehin kritisch gegenübersteht. Rom wird bei der Entscheidung über den Bischof die Situation der katholischen Kirche in Deutschland sicher nicht aus dem Auge verlieren.


3
 
 Theodor69 18. Februar 2014 
 

@Suarez

Die Medien sind aus Ihrer Sicht für ihre Unwahrheiten verantwortlich, der Bischof TvE offenbar nicht – er wurde nur „schlecht beraten“…? Halten Sie eigentlich den Bischof TvE für mündig eine Entscheidung zu treffen, ob er eine EV abgeben soll oder nicht. Dieses „schlecht beraten“ dient offenbar als Entschuldigung für alles. Wurde Pfarrer Schüller auch „schlecht beraten“ einen „Aufruf zum Ungehorsam“ zu starten. Wenn Sie schreiben „Wer da die Absicht zu Lügen unterstellt, sollte sich vor Gott prüfen“ dann gilt dies aber noch viel mehr für den Bischof. Was wollte er denn mit dieser falschen EV? Er wollte doch dem Spiegel Lüge unterstellen…. – jedenfalls wurde er so beraten…


7
 
 Marc Aurel 18. Februar 2014 
 

Eidesstattliche Versicherung

Auch wer nur fahrlässig eine falsche EV abgibt macht sich zu Recht strafbar. Wer auch nur die geringsten Zweifel an sein Erinnerungsvermögen hat, darf eben keine EV abgeben.


6
 
 Adson_von_Melk 18. Februar 2014 

@Theodor69, sie bringen es auf den Punkt

Die Tatsache, dass es gegen TvE eine hasserfüllte Medeinkampagne gibt, spricht ihn noch nicht von den schweren Fehlern frei, die er gemacht hat.

Ich habe sorgfältig vermieden, den seit gestern im Raum stehenden (Untreue?)Vorwurf bzgl. der Stiftungsgelder anzusprechen. Da ist die Lage sehr unklar.
Wobei, @Randolf: seien Sie vorsichtig mit den staatlichen Gerichten. Das könnte bei sowas schneller gehen als man denkt.

Aber die Sache mit der Eidestattlichen ist rechtskräftig abgeschlossen. In diesem Punkt hat sich der Bischof ohne Not, Zwang, "Verschwörung" nachhaltig selbst beschädigt.

Die Kirche hat in Zeiten von Ackermann, UNO-Angriffen, Kindereuthanasie in Belgien ... echt Wichtigeres zu tun als einen unfähigen Bischof zu verteidigen.

Und der Vergleich mit St.Petrus hinkt nicht, er ist einbeinig.

Ich widerhole meine alte These:
Zum Bischofsamt ist eine rechtgläubige Theologie eine NOTWENDIGE (im deutschspr. Raum oft FEHLENDE) Bedingung, aber keine HINREICHENDE!


6
 
 Marc Aurel 18. Februar 2014 
 

Beigeschmack

Der FAZ Artikel steht wieder drin. Ob bei der Finanzierung gegen Recht und Gesetz verstossen wurde, bleibt natürlich unklar. Aber es gibt mal wieder diesen Beigeschmack von Verheimlichung und Arroganz. Bei einer Stiftung zugunsten armer Familien muss man deutlich sensibler agieren. Wieso steht eigentlich fast nur der Bischof in der Kritik und nie sein ehemaliger Generalvikar?


3
 
 Suarez 18. Februar 2014 

@Theodor69 /@Nachfrager - Der Mediengeist lässt grüßen

@Theodor69
Die EV war einzig und allein in Bezug auf eine nochmalige Nachfrage des Spiegel-Reporters nicht korrekt, wobei der Bischof sich auf seine Erinnerung stützte. Bei einem auf dem Domplatz überfallartig geführten Gespräch kann man sich schon mal im Nachhinein über Details täuschen. Wer da die Absicht zu Lügen unterstellt, sollte sich vor Gott prüfen. Der Fehler lag darin, eine solche EV gestützt allein auf die Erinnerung abzugeben, hier war der Bischof in der Tat schlecht beraten.

@Nachfrager
Die Untergrundkämpfer im Bistum Limburg, die bis heute ihren wütenden Kampf gegen Katholizität und somit gegen die Lehre unserer heiligen katholischen Kirche führen, sind ganz allein schuld daran, dass die ganze Kirche nun wöchentlich in den Medien mit Schmutz übergossen wird. Die Kirchenkämpfer haben die Baukosten als Trojanisches Pferd benutzt und streuen permanent den Bischof herabsetzende Gerüchte. Lüge und Übertreibung haben bei den progressiven Kirchenkämpfern Hochkonjunktur!


10
 
 myschkin 18. Februar 2014 
 

Man wird Vorsorge getroffen haben

Eine zügige Entscheidung aus Rom ist m. E. prognostizierbar. Man wird sich während der vergangenen Monate im Vatikan bereits auf alle denkbaren Eventualitäten eingerichtet haben: Von einer glanzvollen Rückführung des Bischofs nach Limburg, wenn ihm nichts nachzuweisen wäre, bis hin zu anderen Verwendungen, je nach Art und Maß von nachgewiesenen Mängeln in der Ausgestaltung des Amtes durch Tebartz-van Elst. Wenn er bspw. sich in administratorischen Dingen als unfähig erwiesen haben sollte, würde er schwerlich eine neue Aufgabe zugewiesen bekommen, in der solche Fähigkeiten von Wichtigkeit sind. Sollte es wiederum gravierende Mängel im zwischenmenschlichen Bereich gegeben haben, würde Rom schon dafür sorgen, dass Tebartz-van Elst künftig so eingesetzt würde, dass Reibungsverluste auf diesem Gebiet vermieden würden. Er wird sicher fair behandelt werden.


6
 
 Nachfrager 18. Februar 2014 
 

Sehr erschreckend

Ist es nicht peinlich und sehr erschreckend mit welchen immer neuen Themen wir uns befassen müssen, verursacht durch einen Bischof unserer Kirche und seine undurchsichtigen Machenschaften...In welchem anderen Bistum hat es sowas je gegeben. Ich schäme mich dafür als katholischer Christ. Und all den "barmherzigen" Vasallen, Verteidigern und Gefolgsleuten von TvE kann ich nur sagen, ja wir brauchen spirituelle Geistliche, aber viel mehr noch rechtschaffende und transparent Handelnde. Und beides ist und war TvE nicht! Somit darf er gehen!!! Aber leider erspart er durch sein Beharren seiner Kirche ja nicht diesen unsäglichen Prozeß.


5
 
 Suarez 18. Februar 2014 

Liebe Paddel, der Kirchenkampf wird eben mit subtilen Mitteln geführt

Da konstatiert Adson_von_Melk doch en passant, dass der Bischof auf Grund der falschen EV ohnehin nicht tragbar sei. Hier auf kath.ner gab es diverse Diskussionen darüber, dass der Bischof bezüglich der EV zwar einen Fehler gemacht, sich aber nicht notwendig der Lüge schuldig gemacht hat. Was ich aber wirklich erschreckend finde, ist die nun behauptete Veruntreuung von Stiftungsgeldern. Das St. Georgswerk wurde kurz nach dem Krieg gegründet, um bedürftigen Familien, die unter Kriegschäden litten, Wohnraum zu verschaffen. Der Stiftungszweck hat sich längst erschöpft, dies wird auch im kath.net Artikel bestätigt, die Stiftung ist längst nicht mehr aktiv sondern ist im Gemeinnützigen Siedlungswerk aufgegangen. Das Gemeinnützige Siedlungswerk bezeichnet sich heute als "moderner Immobiliendienstleister". Aufschlussreich ist, dass die FAZ ihren gestrigen Artikel mit der Überschrift "Geld für bedürftige Familien zweckentfremdet" gelöscht hat, mit allen Leserkommentaren.


18
 
 Randolf 18. Februar 2014 
 

Zeitgleich

Zuerst sollte Seiner Heiligkeit der Bericht zugeleitet werden, dann erst und zwar nur informatorisch dem Vorsitzenden der DBK. TvE untersteht nicht der DBK, das muss an dieser Stelle nochmals gesagt werden.


13
 
 ollaw 18. Februar 2014 
 

Und siehe da, man kann dem Mann (TvE) was anhängen . Er ist zumindest eine "sehr traurige Gestalt" , und ein brauchbarer Bischof auch nicht . Auf welcher Sachkenntnis ,deren Mangel sonst beklagt wird, soche Beurteilungen basieren mögen , ist die grosse Preissfrage . Klingt sehr nach emotionaler Parteilichkeit . Meine mangelhafte "Sachkenntnis" ,die ich gerne mit allen teile , lässt mich wünschen , dass wir doch mehr solche hervorragenden und im Glauben standhaften Bischöfe haben mögen wie TvE . Wenn jemand gebraucht wird , dann sind es Menschen wie dieser Bischof .


18
 
 myschkin 17. Februar 2014 
 

Eine wirklich schwierige Aufgabe

kommt demnächst auf Papst Franziskus zu. Sein Spruch über den Bischof von Limburg muss den Weg zum Frieden und zur Versöhnung im Bistum Limburg ebnen. Und der Papst wird hierbei vor allem an die Gläubigen denken. Denn für die Gläubigen sind die Bistümer eingerichtet, nicht für die Bischöfe. Die Bischöfe sollen gemäß ihrem Führungsauftrag ja der Herde vorangehen, um sie zu Jesus Christus zu führen. Wenn der Papst sich sicher ist, dass der Limburger Bischof dazu wieder in der Lage ist, so zu überzeugen, dass ihm seine Herde von Neuem folgen wird, wird er die Rückkehr des Bischofs nach Limburg verfügen.


5
 
 Klaffer 17. Februar 2014 
 

Artikel hoffentlich falsch

Ich habe gerade den Artikel in der Süddeutschen Zeitung gelesen und kann nur sagen: Hoffentlich ist es falsch, was da beschrieben wird, denn es wäre eine absolute Katastrophe für die Glaubwürdigkeit der Katholischen Kirche.


6
 
 RJH 17. Februar 2014 
 

Kafkaesk

Das Ganze nimmt mittlerweile kafkaeske Züge an.


7
 
 Randolf 17. Februar 2014 
 

Marcus mit dem C

Marcus mit dem C möchte ich ausdrücklich beipflichten. Auch die staatlichen gerichte sollten endlich tangiert werden. Ich verstehe nicht, dass man hier so untätig ist. Hat "man" dies TvE verboten ? Arbeitet die Einheitspresse im rechtsfreien Raum ? Es wird Zeit für ein Gesetz gegen Vorverurteilungen.


7
 
 carl eugen 17. Februar 2014 

Werter @Filius Custodis!

Mit "Ungewissheit" meine ich natürlich die Ungewissheit über die Zukunft des Bischofs. TvE ist ja kein Hellseher, deshalb denke ich, wird auch er eine gewisse Ungewissheit über seine Zukunft verspüren. Auch ein Bischof ist schliesslich nur ein Mensch!


5
 
 Randolf 17. Februar 2014 
 

Undichte Stellen

Undichte Stellen werden der Süddeutschen, Focus, Spiegel, den Limburger TvE-Feinden usw. den Bericht schon sehr zeitnah übermitteln. Vernünftig agiert werden kann da kaum noch. Die Dinge werden ihren vorgeprägten Verlauf nehmen so oder so.


5
 
 eggi 17. Februar 2014 

Gedanken machen

Habt ihr, nicht dem Bistum Limburg angehörenden Mitchristen euch mal überlegt was nach einer Entscheidung des Vatikans passiert? Egal wie die Entscheidung ausfällt, ist es ein Verlust der ein oder anderen Seite. Mal angenommen TvE kommt zurück wird das nicht die nächste Welle der Kirchenaustritte bewirken, abgesehen von den Rücktritten in den PGRs in den Limburger Gemeinden. Mal angenommen, es kommt ein neuer Bischof, in welchem Rampenlicht wird er stehen, die ein oder andere Seite wir alle „Fehler“ genau beachten.
Für alle Mitchristen im Bistum Limburg wie entscheidet ihr euch, welche ist der Rechte Weg?
Ich für mich werde jede Entscheidung mittragen, denn nur so kann man Einfluss auf das Christliche Miteinander Leben ausüben.


4
 
 Giovanni Bosco 17. Februar 2014 

Wir sind kinderreich

Unglaublich: Wie schon vieles andere auch. Jetzt sollen durch dieses Gerücht auch noch die kinderreichen Familien verunsichert werden, die ihn bisher unterstützt haben. Wir haben erlebt, dass gerade solche Familien dankbar für B TvE sind. Er gehört auch bei uns zu den Favoriten bei den Bischöfen was die Unterstützung der Familien angeht. Gerade weil er sich für die Unantastbarkeit der von Gott gewollten Familie einsetzt wird er doch so stark angegriffen. Er ist nicht ohne Grund für die Familien zuständig. Er hat sich vergeblich! bei seinen Mitbrüdern im bischöfl. Dienst dafür eingesetzt, dass die Katechesen und Impulse des Weltfamilinekongresses in Deutschland Verbreitung finden. Er ist auf Beton gestossen. Er ist doch auch bei manchen Bischöfen ein Dorn im Auge mit seinem "konservativen" Familienbild. Ich habe schon einmal geschrieben: Ich weine um mich und meine Kinder (Kreuzweg: Die weinenden Frauen), wenn uns dieser Mann genommen wird. Unser unerschütterliches Vertrauen hat er.


14
 
 jadwiga 17. Februar 2014 

Spekulationen über Spekulationen!

Der ganze Journalismus wird nach dem Motto getrieben:
"Sankt Spekulatius
du seist verehrt,
solange sich mein
Geld vermehrt"

Angeblich ist der Sankt Spekulatius ein Patron der Banker, Finanzmakler, Manager, Oligarchen und jetzt, vermute ich, die Journalisten haben auch seine Qualitäten wohl entdeckt ;-)

Spart eure Tinte, weil das Drama nicht nur einen Akt haben wird!


4
 
 Filius Custodis 17. Februar 2014 
 

@carl eugen

Bischof TvE dürfte die Person sein, die hier am wenigsten unter "Ungewissheit" leiden muss.


7
 
 Adson_von_Melk 17. Februar 2014 

Der Schlüsselmann?

Ganz zum Schluss der Untersuchung hieß es in einem Artikel, es habe eine Verzögerung gegeben, weil zu den Räumen mit der "Geheimregistratur" (ein Wort, das ich mir nicht zu eigen machen will) der Schlüssel fehlte. Am gleichen Tag anderswo hieß es, den habe Kaspar gehabt. Hallo? Wo war der Mann?

In den neuesten Meldungen wird er gar als "treibende Kraft" beschreiben. Das alles muss so wenig stimmen wie die Wunder-Badewanne, aber wenn ich Journalist wäre, hätte ich ein paar Fragen in Richtung Kaspar.

Auch in Richtung von Hrn. Reibel übrigens, der seine kalten Füße sehr spät bekommen hat und sich dann mit umso markigeren Worten zitieren ließ.

Tebartz mag ein brauchbarer Theologe sein, ein brauchbarer Bischof ist er nicht. In Wirklichkeit ist er spätestens seit der falschen eidesstattlichen Erklärung in seinem Amt untragbar.

Aber gerade weil er eine so Mitleid erweckende Figur abgibt, glaube ich einfach nicht, dass er der Kirche diese Suppe ganz allein eingebrockt hat.


9
 
 Adson_von_Melk 17. Februar 2014 

Ein gutes hat die Sache ...

es dürfte mittlerweile auch dem juristisch unbelecktesten Beobachter klar geworden sein, warum das Strafrecht verlangt, dass bei Gericht prinzipiell ÖFFENTLICH verhandelt wird.

Ich habe diese auf Indiskretionen und Hörensagen beruhenden, durch Eigeninteressen gefilterten, aber von keiner besonderen Sachkenntnis geprägten Angriffe UND Verteidigungen satt. Aber so was von!

Zum Glück ist jetzt nach etwa einem Jahr Tebartzologie auch ohne öffentliche Verhandlung ein Ende absehrbar. Die Nebel lichten sich.

Und dabei wird neben der allerdings sehr traurigen Gestalt des Bischofs immer öfter und immer mehr eine zweite Figur sichtbar: Die des ehem. Generalvikars Kaspar.

Wenn wir ganz weit zurückdenken: Es waren Kaspars Bonusmeilen auf dem fatalen Flug. Wie er sich die erflogen hat, wird vielleicht auch noch einmal interessant. Es wäre seine Aufgabe gewesen, dem Bischof (wenn dem selber schon das Gespür fehlt) den Upgrade auszureden, nicht ihn dazu einzuladen.


6
 
 sttn 17. Februar 2014 
 

Gerüchte über Gerüchte ...

... zumal ich nicht glaube das es so ohne weiteres möglich ist Gelder aus einer Stiftung zu nehmen, ohne das es den Kontrollgremien auffällt.

Das Geld aus der Stiftung genommen worden ist, kann auch andere Gründe haben.


10
 
 gloriosa 17. Februar 2014 
 

Es ist schlimm,

dass nun schon wieder angeblich Details des Berichtes an die Öffentlichkeit gelangen. Es werden aus dem Zusammenhang wieder Verdächtigungen und Vorverurteilungen geschürt. Welche Sekretärin oder Sachbearbeiter verdient sich hier etwas Geld, welche die Medien für solche Gerüchte sehr gern zahlen?
Und wieder geht die Hetzjagd los! Wir sollten hier nicht mitmachen, sondern abwarten.


25
 
 Marcus, der mit dem C 17. Februar 2014 
 

@elmar69

Eine kluge Frage! Natürlich hat jede gemeinnützige Einrichtung die Sparte Vermögensverwaltung. Alle nicht der zeitnahen Mittelverwendung unterliegenden Gelder wie das Stiftungskapital dürfen gegen entsprechende Zinsen an sichere Kreditnehmer verliehen werden, das ist vernünftiges kaufmännisches Wirtschaften. Nur wenn die Mittel dauerhaft ohne Absicht der Rückzahlung entnommen werden und nicht gemäß Stiftungszweck verwendet werden, würde ein Verstoß vorliegen. Genau deshalb schweigt sich die Presse zu diesem Punkt dazu aus, damit jeder schon längst Voreingenommene darauf anspringt, daß der "Protzbischof" den armen kinderreichen Familien das Geld "wegnimmt". Für mich ist längstens die Berichterstattung ein Fall für die Staatsanwaltschaft und kirchliche Gerichte für evtl kirchenangehörige Journalisten.


20
 
 Sylvester 17. Februar 2014 
 

Auflösung !

Ich bin dafür, daß Bistum Limburg aufzulösen und die meisten Funktionäre (Elz u. Co) in die Mission zu schicken !


16
 
 Siri 17. Februar 2014 
 

Veruntreuung

Wir wissen doch gar nicht, ob Stiftungsgelder zweckentfremdet wurden, da wir die Satzung der Stiftung gar nicht kennen.

Ob der Bischof befugt war, etwas aus einem Topf an den anderen zu verleihen, wissen wir auch nicht.

Falls es nicht so war, werden wir es aus dem Prüfbericht ganz bestimmt erfahren. Einstweilen gilt die Unschuldsvermutung. Das bedeutet, dass wir weder von Zweckentfremdung noch von Untreue sprechen können.


14
 
 elmar69 17. Februar 2014 
 

Kredit oder Veruntreuung

Wäre der Bischof eigentlich befugt gewesen aus einem "Geldtopf" etwas an einen anderen zu verleihen?


2
 
 Werner75 17. Februar 2014 
 

Wendung?

Sollten wirklich Gelder des St. Georgswerks zweckentfremdet worden sein, ist dies allerdings ein Skandal, der nach drastischen Konsequenzen ruft. Dies könnte dann auch ein Fall für die Staatsanwaltschaft wegen Untreue sein.


5
 
 carl eugen 17. Februar 2014 

Es wird jetzt auch langsam mal Zeit,...

...dass in der Causa Limburg Klarheit geschaffen wird. Seit Monaten wird, besonders von medialer Seite, spekuliert was das Zeug hält. Keiner hat Zugriff auf den Untersuchungsbericht, und besonders Sueddeutsche und Co. schiessen munter mit ihren nicht belegbaren Spekulationen ins Blaue. "Gründliche Recherche" ist für so manchen Journalisten ein Fremdwort.
Nun, ich bin froh, wenn dieses Thema endlich abgeschlossen ist. Das wünsche ich auch für Bischof TvE. So eine lange Zeit im Ungewissen leben zu müssen, dass ist auch psychologisch eine schlimme Sache. Ich wünsche TvE noch ein gutes Durchhaltevermögen. Ich bin zuversichtlich, dass Papst Franziskus in dieser verfahrenen Situation die richtigen Entscheidungen trifft.


18
 

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