Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern
  2. Franziskus bei Pressekonferenz: Tod von Benedikt XVI. wurde instrumentalisiert
  3. Auf dem Weg zur Kirchenspaltung
  4. Sex statt Jesus - Öffnet das Bistum Limburg die Tore für Missbrauch?
  5. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  6. Diözese Rottenburg-Stuttgart hebt (endlich) alle Corona-Maßnahmen auf
  7. Wie sich der österreichische 'Familienbischof' Glettler erneut an die Gay-Bewegung anbiedert
  8. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  9. Gott schütze ÖSTERREICH - Gott schütze WIEN - Wird Glettler neuer Erzbischof von Wien?
  10. Das „ZdK“ und die Macht in der Kirche
  11. Corona-Studie: Hat die Maskenpflicht gar nichts gebracht?
  12. Ein Löwe der Kirche!
  13. ‚Satanische goldene Medusa’ – Pro-Abtreibungsstatue auf New Yorker Gerichtsgebäude
  14. Kirche kann auch ohne Kirchensteuer und ohne Beamtentum funktionieren
  15. Erzbischof Chaput: „Tod von Ratzinger und Pell ist schwerer Verlust für die Kirche“

Zum Valentinstag: Eine Erfolgsgeschichte der Liebe

21. Februar 2014 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Begonnen hat alles mit einem Anruf, ob ich, der Weihbischof von Salzburg sie, das mir eigentlich unbekannte Paar, nicht trauen könnte. Ein kath.net-Beitrag von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net)
Von den 827 deutschen Standesbeamten, die etwas zum Thema "Ehestiftung" sagen konnten, haben 758 im vergangenen Jahr Hochzeitspaare getraut, die sich beim Online-Dating begegnet sind. Eine Telefonumfrage unter 2.453 deutschen Standesämtern ergab, dass 2013 zumindest jede sechste Ehe im Internet gestiftet wurde!

Dazu meint die Initiatorin des katholischen Heiratsportals KathTreff.org , Gudrun Kugler: „Online-Dating hat sich als ernstzunehmende Möglichkeit durchgesetzt, den Ehepartner zu finden. In Deutschland ist mittlerweile jeder zweite Single Mitglied einer Partnerbörse. 30% unserer Freizeit haben sich mittlerweile ins Internet verlegt. Umso wichtiger ist es, dass es auch eine gute Plattform für Christen gibt."
Kugler weiter: "Der gemeinsame Glaube ist eine tragfähige Basis. Mutter Theresa sagte: Eine Familie die gemeinsam betet, bleibt auch zusammen. Freundschaft ist Übereinstimmung in göttlichen und menschlichen Dingen, meinte Cicero. Das stimmt auch für eine Ehe. Und die Statistik sagt es eindrücklich: Die Scheidungsrate von Ehepaaren, die den gleichen Glauben bewusst leben, liegt unter zwei Prozent. Wer bei kathTreff hinein schaut, sieht sofort, dass er hier richtig sucht: Heute ist das Internet ein Ort, an dem sich viele attraktive Menschen mit Tiefgang kennenlernen.“ Auf kathTreff sei zudem die „Erfolgsrate“ viermal höher als auf den großen kommerziellen deutschsprachigen Seiten.

Anlässlich des Valentinstages expandiert das Online-Portal www.kathTreff.org in drei weitere Länder, nachdem der vor einem Jahr in Ungarn vollzogene Start geglückt ist. Neben dem gesamten deutschen und ungarischen Sprachraum werden nun folgende Länder zur kathTreff-Familie dazu kommen: Lettland, Kroatien und Kenia.

Die neuen Portale für Partnersuche werden auf über acht Jahre Erfahrung von kathTreff zurückgreifen können und auch – für Teilnehmer mit entsprechenden Sprachkenntnissen – Kontakte unter den Mitgliedern aller Länder ermöglichen. „Heute verbindet der gemeinsame Glaube junge Menschen oft genauso stark wie die gemeinsame Heimat oder Sprache“, gibt sich Initiatorin Gudrun Kugler optimistisch, dass die christliche Partnersuche hier oftmals nationale Grenzen überschreiten wird.


„Die Idee eines Heiratsportals, das Menschen zusammenbringt, die eine christliche Ehe und Familie begründen wollen, ist heute aktueller denn jemals zuvor. Wir wissen von hunderten von Paaren die sich über diesen Weg gefunden und bereits geheiratet haben.“

Ein Beitrag von Bischof Andreas Laun

„Es war einmal vor langer Zeit…“, da begann ein modernes Märchen, das Wirklichkeit wurde: Begonnen hat alles mit einem Anruf, ob ich, der Weihbischof von Salzburg sie, das mir eigentlich unbekannte Paar, nicht trauen könnte. Ich dachte: „Verrückte, wie komme ich dazu, fremde Leute, noch dazu in Deutschland, zu trauen, als ob ich nicht genug zu tun hätte? Und überhaupt!“ Aber meine Neugierde auf das „Warum?“ dieser Anfrage war geweckt und so lud ich die Beiden ein, mich bei Gelegenheit zu besuchen. Da saßen sie dann und erzählten: Sie hatte mich einmal in einer Pro-Life-Gruppe in München erlebt, und so war es eben ihre Idee, mich um die Trauung zu fragen.

Kennengelernt hatten sie sich durch eine Anzeige in einer Zeitung. Auch das war ihre Idee gewesen: Dreimal wollte sie in ein Koster gehen, aber jedes Mal war sie abgelehnt worden mit der Begründung: „Unser Weg ist nicht Ihre Berufung, tut uns leid!“ Was nun? Sie betete: „Lieber Gott, ich habe mich dreimal Dir angeboten, aber wenn Du mich nicht als Ordensfrau willst, dann brauche ich jetzt einen Mann!“ Und irgendwann in der Zeit danach gab sie eine Zeitungs-Annonce auf: „Katholisches Mädchen sucht gleichgesinnten Mann!“

Er war immer auf der Suche gewesen, dann sah er die Anzeige zufällig bei einem Freund, legte sie aber wieder weg. Aber am nächsten Tag sah er die gleiche Zeitung bei anderen Leuten wieder, bereits „richtig“ aufgeschlagen! Dieser „Zufall“ ließ ihm keine Ruhe und so schrieb er der Unbekannten! Er war der vierte in der Reihe der Antworten, die „Sie“ bekam. Eigentlich wollte sie die Seine gar nicht mehr öffnen, weil die ersten Briefe eindeutig und darum „unbrauchbar“ waren. Aber dann öffnete sie doch – und diese letzte Antwort kam von dem „Richtigen“! Es war dann eine wunderbare Hochzeit und inzwischen die beiden mit fünf Kindern eine große Familie geworden.

Mich, den Weihbischof, rührte diese Geschichte, zumal mir jemand erzählte, auch die Eltern von einem gewissen Josef Ratzinger hätten sich durch eine Zeitungs-Anzeige kennengelernt. Ich dachte: Schön, aber das war vor langer Zeit, heute muss es anders gehen: „Ab ins Internet“! Aber sofort wusste ich, dass ich allein damit überfordert wäre und so tat ich mich mit Dr. Gudrun Kugler und ihrem Mann Martin zusammen. Mit deren Hilfe und bald unter ihrer Führung, gründeten nicht ich, sondern wir „kathTreff.org“! Erfolgreich, wie sich bald herausstellte, und heute, „nur“ 9 Jahre später sind aus Begegnungen in kathTreff.org schon mehr als vierhundert Ehen und Familien hervorgegangen. Genau wissen wir es nicht, weil es natürlich keine Pflicht geben kann, uns zu informieren, wenn aus dem Kennen-Lernen in Kathtreff eine hoffentlich wirklich große Liebe hervorgegangen ist. Wenn man dennoch mehr wissen will: Gehen sie auf die Startseite von „Kathtreff.org“ und klicken Sie „Partner gefunden“ – Sie werden nicht alle, aber viele Geschichten von der Liebe finden!

Und jetzt? Die Liebe und die Sehnsucht der Liebe gehört zum Menschen, ist eine besonders kostbare Gabe Gottes an die Menschen, an alle Menschen jeder Rasse und jeder Hautfarbe. Und so ist es eigentlich nicht überraschend: Wir sind bereits global tätig, also ein internationales Unternehmen geworden! Und zwar so: Aus Ungarn kam die erste Frage, ob sie nicht unser System übernehmen dürfen? Natürlich dürfen sie! Die einzige Schwierigkeit war: Das Programm musste umgeschrieben werden, damit es auch ungarisch eingesetzt und in jeder anderen Sprache verwendet werden kann. So gibt es „kathTreff.org“ jetzt auch in Ungarn, in Kroatien, in Lettland und in Kenia!

Weil kathTreff.org im Dienst der Liebe und der Familie steht, darf man sagen: Es ist ein „Stück Neuevangelisierung“, vor allem auch, weil kathTreff.org auf dem „Felsen der Kirche“ aufbaut und sich ins besonders orientiert an dem großen Papst Johannes Paul II. Warum gerade an ihm? Deswegen, weil er wie keiner seiner Vorgänger die „Liebe geliebt“ hat und gelehrt, was die Liebe von Mann und Frau sein kann, sein soll, nach dem Bauplan Gottes ist! So ist er der Vater dessen geworden, was man heute die „Theologie des Leibes“ nennt, noch treffender Theologie der Liebe! Darum kann man ihn gerade jetzt, kurz vor seiner Heiligsprechung, den Patron der ehelichen Liebe nennen und als solchen verehren! Wir, meine Freunde Gudrun und Martin Kugler und Monika Lebschik und ich glauben, dass er sich über kathTreff.org freut und es beschützend begleitet, soweit das Heilige eben können!

Der große kath.net-Buchtipp:
Klartext I: Seht, wie sie miteinander streiten
Von Bischof Andreas Laun
150 Seiten
2013 Dip3 Bildungsservice GmbH
ISBN 978-3-902686-49-7
Preis 8.90 EUR
Unkompliziert beim kathShop bestellbar.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Auroraborealis 14. Februar 2014 
 

Echt Katholisch:-)

Einen schönen Valentinstag allen Liebenden!!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  2. Lebenslänglich für zwei Menschen
  3. Einschränkung der Religionsfreiheit – US-Bischöfe warnen vor neuem Ehe-Gesetz
  4. Football-Star Russell Wilson: Warum wir bis zur Ehe enthaltsam waren
  5. Slowenien: Kirche kritisiert Ehe-Neudefinition durch Höchstgericht
  6. Biblische Empfehlungen für Ehemänner
  7. Wie viele Schweizer Katholiken werden ihre Stimme gegen die Fake Ehe erheben?
  8. Papst: Eherichter müssen Wohl der Familie im Blick haben
  9. Die Liebe Gottes als Vorbild für das Liebesleben
  10. Er gab ihnen das Gesetz des Lebens zum Erbe






Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. Franziskus bei Pressekonferenz: Tod von Benedikt XVI. wurde instrumentalisiert
  3. Auf dem Weg zur Kirchenspaltung
  4. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  5. Sex statt Jesus - Öffnet das Bistum Limburg die Tore für Missbrauch?
  6. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  7. Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern
  8. Gott schütze ÖSTERREICH - Gott schütze WIEN - Wird Glettler neuer Erzbischof von Wien?
  9. "Papa Benedetto, was tröstet Sie?“ - „Dass Gott alles in der Hand behält.“
  10. Wie queer ist das denn?
  11. Einsam sterben, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
  12. Ein Menschenbild und eine Erziehung, die einem vorkommt, als stamme sie aus einem Horrorfilm!
  13. Das „ZdK“ und die Macht in der Kirche
  14. Erzbischof Chaput: „Tod von Ratzinger und Pell ist schwerer Verlust für die Kirche“
  15. 'Langstrecken-Luisa' ODER wenn 'Klimakleber' ins Urlaubsparadies nach Bali fliegen

© 2023 kath.net | Impressum | Datenschutz