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Wortgottesnotfallstropfen

16. Februar 2014 in Spirituelles, 7 Lesermeinungen
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Gesellschaftsfundamente wanken, wenn still das Christentum entweicht, statt Liebe wird den Alten, Kranken ein Todescocktail dargereicht - Ein Gedicht von Pfarrer Roger Ibounigg / Pöllau


Pöllau (kath.net) „Ein Medien-Tsunami rollt, / scheint alles mit sich fortzuspülen, / von manchen ganz bewusst gewollt, / die auch die Kirche unterwühlen.“ Mit einem Gedicht reagiert Pfarrer Roger Ibounigg aus Pöllau auf die derzeitigen Richtungskämpfe in Gesellschaft und Kirche.


Wortgottesnotfallstropfen (© kath.net)

Wenn Glaubenszweifel dich bekriechen,
wenn Angst und Kleinmut heftig klopfen,
wenn alle Kraft aus dir gewichen,
dann nimm Wortgottesnotfallstropfen.

Denn Jesu Wort allein ist Wahrheit,
bezeichnet dich als Gottes Kind,
schenkt Sicherheit und gibt dir Klarheit,
führt dich durchs Lebenslabyrinth.

Ein Medien-Tsunami rollt,
scheint alles mit sich fortzuspülen,
von manchen ganz bewusst gewollt,
die auch die Kirche unterwühlen.

Den Schwall von Worten, Bildern, Schriften
genießen viele ungezügelt,
sie laben sich an Talkshow-Giften
bis jede Meinung gleichgebügelt.

Sie wollen Gottes Wort nicht hören,
gefangen von den eig´nen Trieben.
Und wehe, wenn die Christen stören …
Warum nicht gleichgeschlechtlich lieben?

Vom Mainstream sind sie mitgerissen
sie fördern die Kultur des Todes
und gleichen, ohne es zu wissen,
dem kindermordenden Herodes.

Gesellschaftsfundamente wanken,
wenn still das Christentum entweicht,
statt Liebe wird den Alten, Kranken
ein Todescocktail dargereicht.

Sie gehen eiskalt über Leichen,
ja, luziferisch ist ihr Plan:
Die Wahrheit muss der Sünde weichen;
sie sind berauscht vom „Gender-Wahn“.

Familie gilt als verpönt,
als Unterdrückungsapparat,
und ist der Mensch davon entwöhnt,
erzieht die Kinder „Vater Staat“.

In Bildungsplänen für die Schulen
wird deren Lehre eingeträufelt
man spricht von „Lesben und von Schwulen“
die Kirchenlehre wird verteufelt.

Auch so genannte „gute Christen“
sind tief vom Zeitgeist infiziert,
von angepassten Journalisten,
verbildet und indoktriniert.

Wenn dies Gedicht den Nagel trifft,
kehr heute noch zu Jesus um,
nimm Gottes Wort als Gegengift,
es rüstet zum Martyrium!






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Lesermeinungen

 beertje 17. Februar 2014 
 

Danke!

Den Artikel habe ich grad' gebraucht! Gut, daß es Kathnet gibt!


2
 
 Einsiedlerin 16. Februar 2014 
 

Mit Humor

Lieber Pfarrer Ibounigg, vielen Dank für diesen Text! Ich habe mir gerade euer Pfarrblatt auf der Homepage angeschaut und festgestellt, dass dort auch andere Themen sehr treffend und humorvoll behandelt werden!
Alles Gute für das Vorhaben "Ewige Anbetung"!


4
 
 Grazerin 16. Februar 2014 

Vergelt's Gott!

Das "Nicht-Schauen-Wollen" treibt uns von einer in die nächste Sackgasse; wie viele können es noch sein, um nach dem Weg Ausschau zu halten: http://www.auf-christus-schauen.at/meinung/3851


1
 
  16. Februar 2014 
 

Danke!

für diese Stärkung gegen den Mainstream.


5
 
 Sabine Hachenberg 16. Februar 2014 

Wahr und klar

Da braucht es aber Mut, diese Gedanken zu verbreiten.


3
 
 Cosinus 16. Februar 2014 
 

Sehr gut auf den Punkt gebracht.


9
 
  16. Februar 2014 
 

Amen!

So sei es!


8
 

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