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Herwig Gössl wird neuer Weihbischof in Bamberg

24. Jänner 2014 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Der Subregens des Bamberger Priesterseminars wird neuer Weihbischof in Bamberg. Dies wurde am Freitag, 24. Januar 2014, um 12.00 Uhr zeitgleich in Rom und Bamberg bekannt gegeben.


Bamberg (kath.net/pk) Der Subregens des Bamberger Priesterseminars, Herwig Gössl (46), wird neuer Weihbischof in Bamberg. Dies wurde am Freitag, 24. Januar 2014, um 12.00 Uhr zeitgleich in Rom und Bamberg bekannt gegeben. Erzbischof Schick zeigte sich erfreut über die schnelle Ernennung, nur gut vier Monate nach dem altersbedingten Rücktritt von Weihbischof Werner Radspieler: „Ich bin sehr dankbar, dass der Heilige Vater Papst Franziskus heute den neuen Weihbischof für unsere Erzdiözese Bamberg ernannt hat. „Herwig Gössl wird die Aufgaben des Weihbischofs in guter und mitbrüderlicher Zusammenarbeit mit mir erfüllen“, wie es das „Direktorium für die Bischöfe“ vorsieht.

„Die Kirche in einem Bistum braucht, wie der Leib, viele aktive Glieder in der Leitung“, sagte Erzbischof Schick und dankte anschließend Generalvikar Georg Kestel, Offizial und Domdekan Hubert Schiepek sowie dem Leiter der Hauptabteilung für die Priester, Diakone und das pastorale Personal, Domkapitular Hans Schieber. „Sie und alle Mitglieder der Ordinariatskonferenz und des Domkapitels freuen sich mit mir, dass durch den neuen Weihbischof das Leitungsteam in unserem Erzbistum vervollständigt wird.“


Gössl wurde am 22. Februar 1967 in München geboren und ist in Nürnberg aufgewachsen. Nach dem Abitur trat er im Jahr 1986 ins Bamberger Priesterseminar ein und wurde nach Studien in Bamberg und Innsbruck 1993 zum Priester geweiht. Nach vierjähriger Kaplanszeit in Bayreuth, St. Hedwig, wurde er im September 1997 zunächst zum Pfarradministrator und schließlich zum Pfarrer der Pfarreien Hannberg und Weisendorf im Dekanat Erlangen ernannt. Dort wirkte er sehr segensreich, so dass ihn die Gläubigen sehr ungern ziehen ließen, als er 2007 zum Subregens ins Bamberger Priesterseminar berufen wurde; ein Jahr später wechselte er ins Würzburger Priesterseminar, um dort für beide Diözesen in der Ausbildung der Priesteramtskandidaten mitzuwirken. Seither bildet er ein Bindeglied zwischen den beiden Diözesen, die in der Priesterausbildung eng kooperieren. Gleichzeitig ist Subregens Gössl für die Berufseinführung der Kapläne im Erzbistum Bamberg verantwortlich. Seit Jahren arbeitet Herwig Gössl in der Feuerstein-Konferenz mit, die evangelische, katholische und anglikanische Theologen regelmäßig zu ökumenischen Gesprächen zusammenführt.

Seine Ernennung zum Weihbischof in Bamberg kam für ihn völlig überraschend und verursachte zunächst „einen großen Schreck“. Inzwischen aber stelle sich auch Freude ein, insbesondere im Blick auf die seelsorgerlichen Aufgaben, die ein Weihbischof zu erfüllen habe, so der Ernannte. „Der Gedenktag des heiligen Bischofs Franz von Sales als Datum für meine Ernennung ist für mich ein schönes, ermutigendes Zeichen und zugleich ein Ansporn: Seine Güte und Treue, seine Menschlichkeit und Fröhlichkeit, Frömmigkeit und Selbstlosigkeit sind Eigenschaften, die einem Weihbischof sicher auch heute gut zu Gesicht stehen“, sagte Gössl.

Erzbischof Schick fügte hinzu: „Franz von Sales war als Bischof in der Nachreformationszeit in der heutigen Schweiz tätig. Er war ein Mann der leisen Töne, der in Predigt, Sakramentenfeier und Caritas Ressentiments gegen Glaube und Kirche überwunden hat. Das ist auch eine wichtige Herausforderung unserer Zeit. Mit der ganzen Diözese gratuliere ich dem neuen Weihbischof und wünsche ihm Gottes Freude und Segen für seinen Dienst.“



Vorstellung des zukünftigen Bamberger Weihbischofs Herwig Gössl durch den Bamberger Erzbischof Schick


Foto: (c) Erzbistum Bamberg


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