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Bistum Speyer will 'Wort-Gottes-Feiern mit Kommunion' ermöglichen

29. Oktober 2013 in Deutschland, 68 Lesermeinungen
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Im Bistum Speyer kann es bald Gottesdienste – sogenannte Wort-Gottes-Feiern - geben, bei denen Nicht-Priester die Hl. Eucharistie spenden dürfen


Speyer (kath.net/KNA) Im Bistum Speyer kann es bald Gottesdienste – sogenannte Wort-Gottes-Feiern - geben, bei denen Nicht-Priester die Hl. Eucharistie spenden dürfen. Bischof Karl-Heinz Wiesemann kündigte nach Angaben von Montag beim Diözesanen Forum in Speyer an, das Verbot 2015 aufheben zu wollen. Dann sollen umfassende neue Leitlinien der Seelsorge in Kraft treten.


Zugleich müsse der zentrale Sonntagsgottesdienst der Pfarrei als «verlässliche und identitätsstiftende Zusammenkunft» erhalten bleiben, so Wiesemann. Neben dieser Messe mit Eucharistiefeier könne es dann weitere liturgische Feiern geben. Details zur Gestaltung dieser Wort-Gottes-Feiern würden erarbeitet.

Bislang sind Wort-Gottes-Feiern, bei denen Laien die Kommunion verteilen, in den deutschen Bistümern eher die Ausnahme. Eine Rahmenrichtlinie der Deutschen Bischofskonferenz hält fest, dass eine Entscheidung darüber im Ermessen des jeweiligen Bistums steht. Empfohlen wird aber, auf die Kommunionverteilung zu verzichten, um den besonderen Charakter der Eucharistiefeier zu betonen.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 UnivProf 4. November 2013 
 

Nachhilfeunterricht fällig

Die hl. Messe bedeutet nicht nur die wirkliche Gegenwart des Leibes Christi(Realpräsenz),den wir in der hl. Kommunion empfangen dürfen, sondern vor allem die Gegenwart seiner erlösenden Opferhingabe (Aktualpräsenz). Höhepunkt ist die Wandlung, nicht die Kommunionausteilung.
Die Sonntagsplicht bezieht sich auf die hl. Messe, nicht auf den Kommunionempfang und schon gar nicht auf irgendwelche Andachten. Eine Ankündigung nur mit dem vagen Begriff "Sonntagsgottesdienst" ist eine böse Irreführung der Gläubigen!


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 Egon47 2. November 2013 
 

Gottesdienst als Laienveranstaltung

@ Klaffer

"Laienveranstaltung" Definition: Eine von Laien veranstaltete Gebetsrunde! Dass das eine "Anti-Rom-Veranstaltung" sein soll, haben Sie gesagt, geht aus meinem Beitrag nicht hervor.

Seis drum: eine Gebetsrunde, von wem oder gegen wen auch immer veranstaltet, wird niemals eine Heilige Messe ersetzen! Die kann nur von einem geweihten Priester zelebriert werden.

Und das ist gut so!


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 Klaffer 2. November 2013 
 

daheimbleiben?

@Egon47
Für Sie persönlich mag es besser sein, wenn sie daheim bleiben als wenn Sie mit einer besonders negativen Einstellung zum Gottesdienst kommen, den Sie als „Laienveranstaltung“ abqualifizieren. Dass Sie aber Kirchgänger – auch treue Kirchgänger – als Besucher einer Anti-Rom-Veranstaltung hinstellen, finde ich aber schon etwas merkwürdig.


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 blacksheep 1. November 2013 
 

Heilige Kommunion

Laien können ihren Wortgottesdienst halten, aber sie dürfen nicht die heilige Kommunion dabei austeilen, da sie nicht geweiht sind! Wo soll das alles noch hin? Rom sollte mal seine Augen und Ohren öffnen und sich nicht von manch einem Bischof oder Kardinal Honig ums Maul schmieren lassen. Bei Laien, die die heilige Kommunion in ihrem Wortgottesdienst austeilen, hört es langsam aber sicher auf!


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 Egon47 31. Oktober 2013 
 

@ Luzerner
Zitat: "...Viele alte, treue Kirchgänger/Innen sind auch nicht mehr so mobil, um eine echte, pardon, romtreue "Heilige Messe" mitzufeiern" - Zitat Ende.

Glauben Sie wirklich, dass diesen alten treuen Kirchgängern eine Laienveranstaltung Ersatz für eine "romtreue" Heilige Messe sein könnte. Eine Laienveranstaltung kann nie eine Heilige Messe ersetzen - da kann der "alte treue Kirchgänger" besser und andächtiger in aller Stille zu Hause beten.


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 Ester 31. Oktober 2013 
 

Naja das örtliche

Pfarramt könnte Taxigutschein herausgeben die streng zweckgebunden sind, vom Wohnort zur nächsten Messe.
Der Rentner oder sonstige nciht ganz betuchte Mensch legt die dem fahrer vor, der quittiert und das Taxiunternehmen legt die versammelten Gutscheine am Ende des Monats dem entsprechenden Dekanat vor.
Wir sehen man muss nur wollen.


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 luzerner 31. Oktober 2013 
 

Wenn ein Rentern von der AHV leben muss

@Esther, dann liegt ein Taxi für den Kirchgang einfach nicht drin. In der Schweiz kostet ein Taxi Kirche einfach ca. 10 - 20 CHF. Gilt auch für retour.

Es gibt auch ältere Schweizer Katholiken, die in der Art von Papst Franziskus leben, Bescheiden. Sie haben einfach Pech, auf die 3. Säule verzichten zu müssen.

Schön wäre es schon, wenn "reiche" Katholiken ihren "armen" Schwestern und Brüder Taxifahrten anbieten könnten.


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 Ester 31. Oktober 2013 
 

@ luzerner

es gibt da sowas, das nennt sich Taxi, und jetzt kommen sie mir nicht bei mit den Kosten, das könnte man schon bezahlen, und wenn das Dekanat eine Vertrag mit einem örtlichen Taxiunternehmen manchen würde.
Und ja es gibt alte fromme Leute die von ihrer Rente da kaum bezahlen können,. es gibt aber auch genug wohlhabende Katholiken, die da das üben könnten wovon immer geschwallt wird, ja genau Brüderlichkeit!


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 luzerner 31. Oktober 2013 
 

Die Herde ist ohne Hirt

respektiv der Hirte besucht die Herde nur zwei mal pro Woche.

Was sollen die alten Kirchgängerinnnen und Kirchgänger machen, wenn der Priester nur zwei mal im Monat die "Heilige Messe" feiern kann.

Diese alten, treuen Anhänger waren es gewohnt, täglich an der Feier der "Heiligen Messe" teilzunehmen. Und jetzt hat der Hirt nur noch zwei Mal im Monat Zeit, leider ist der Terminkalender gedrängt voll, der pardon nächste "Einsatzort" ist schon voller Erwartung des Priesters.

Gut möglich, dass während des Rest des Monats die "Laien" den Laden mehr oder weniger am laufen halten.

Viele alte, treue Kirchgänger/Innen sind auch nicht mehr so mobil, um eine echte, pardon, romtreue "Heilige Messe" mitzufeiern.


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 mischa 31. Oktober 2013 

fast wie fast food


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 Marienzweig 30. Oktober 2013 

@luzerner -Ambo und Altar-

Es mag für jemand, der nicht so innig der Kirche verbunden ist, schwer zu vermitteln sein, dass ein Laie nicht predigen darf.
Und sicher kann ein Professor brillanter formulieren, etwas besser herausarbeiten - mag alles sein.
Aber wenn ich mir so unseren einfachen Dorfpfarrer anschaue, mit wieviel Herzblut versieht er seinen Dienst an Ambo und Altar.
Rhetorisch sicher nur halb so gut und dennoch ...
Ich denke, ein Mann möchte Priester werden, weil er eine Berufung fühlt.
Er möchte die heilige Messe feiern, die aus Wort- und Altardienst besteht.
Und genau dort gehört er hin, an den Ambo und an den Altar.
Laien haben so viele Möglichkeiten, Zeugnis zu geben im Alltag.
Professoren können theologische Vorträge halten, in denen sie Gläubige gewinnen können, sie können Bücher schreiben und vieles mehr.
Lassen wir dem Priester den Ort, für den er berufen ist: Ambo und Altar.
Und nehmen wir ihm nicht seine Daseinsberechtigung!


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 luzerner 30. Oktober 2013 
 

"Prediger" in der Jesuitenkirche in Luzern

Immerhin gehörte Prof. Koch auch zu den "Professoren", die regelmässig in der Jesuitenkirche in Luzern predigten. Prof. Josef Bommer war auch zu hören.

Die Gottesdienste um 15 h oder 17 h waren immer gut besucht, dazu gab es ausgezeichnete Kirchenmusik.

Gerne hörte ich auch den Predigten von Prof. Walter Kirchschläger zu. Ich hatte nie das Gefühl, dass in der Jesuitenkirche etwas "Unrechtes" geschah.

Zugegeben, an den hohen Feiertagen kamen viele Besucher, sich an der Kirchenmusik zu erfreuen. Immerhin konnte man in Luzern den Nachmittag mit einem Spaziergang und anschliessendem, oder vorhergehenden Gottesdienstbesuch, verbinden.

Bitte nicht vergessen, zu diesen Professoren gehörte auch Seine Eminenz Kardinal Kurt Koch. Kardinal Koch ist immerhin Präsident des "Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen".


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 Stiller 30. Oktober 2013 
 

Bei dem Priestermangel

wird es mehr und mehr solche Gottesdienste geben.
Und neu ist das schon gar nicht.

Siehe:
Kongregation für den Gottesdienst

Direktorium
„Sonntäglicher Gemeindegottesdienst ohne Priester“

(Directorium de celebrationibus dominicalibus absente presbytero)
2. Juni 1988

Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 94

Na also.


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 Klaffer 30. Oktober 2013 
 

@Egon47
Sie schreiben: Kaum noch jemand in der Wirtschaft bekennt sich öffentlich zu unserer heiligen Kirche.

Da gebe ich Ihnen recht. Haben Sie aber nicht auch das Gefühl, dass etwas in Gang kommen könnte, dass sich wieder etwas ändern könnte, seit Papst Franziskus im Amt ist. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass er eine Sprache gefunden hat, dass er Zeichen gesetzt hat, die Menschen ansprechen, die bis jetzt von der Kirche nichts (oder nichts mehr) hören wollten. Man weiß natürlich noch nicht, was die Zukunft wirklich bringt, aber er hat in den wenigen Monaten, in denen er im Amt ist, doch schon etwas bewegt, hat Hoffnungen geweckt.


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 backinchurch 30. Oktober 2013 
 

@luzerner: Klare Ansage der ...

... KONGREGATION FÜR DEN GOTTESDIENST
UND DIE SAKRAMENTENORDNUNG

INSTRUKTION

Redemptionis sacramentum

über einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie,
die einzuhalten und zu vermeiden sind
...

64. Die Homilie, die während der Feier der heiligen Messe gehalten wird und Teil der Liturgie selbst ist,[142] wird in der Regel vom zelebrierenden Priester gehalten oder von ihm einem konzelebrierenden Priester oder manchmal, wenn dies angebracht erscheint, auch einem Diakon übertragen, niemals aber einem Laien.


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 luzerner 30. Oktober 2013 
 

Darf ein Professor der Theologie eine Predigt halten?

@Marienzweig! In Luzern hat es eine Theologische Fakultät. Einige Professoren erlauben sich regelmässig in der Jesuitenkirche eine Predigt zu halten.

Frage an Marienzweig: Sind diese Professoren "Laien" die sich nicht im Altarraum aufhalten dürfen? Immerhin ab und zu bildeten sie auch angehende Priester aus.


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 Marienzweig 30. Oktober 2013 

@Klaffer

Ich gebe zu, dass ich bei der sonntäglichen Hl. Messe innerlich nicht immer "ganz dabei" bin. Sorgen z.B., die mich fest im Griff haben, können ablenken.
Aber im allgemeinen tauche ich ein in das Geschehen und nichts, aber auch gar nichts kann mir die Hl. Messe ersetzen.
Etwas zieht mich unwiderstehlich hin!

Ein Wortgottesdienst dagegen ist von anderer Art.
Er bietet die Möglichkeit -wie in einer Andacht- sich zu versammeln, das Wort Gottes zu hören, christliche Gemeinschaft zu pflegen.
Vielen genügt das und ich habe das nicht zu bewerten.

Doch nicht umsonst ist eine Hl. Messe in Wortgottesdienst und Eucharistiefeier unterteilt.
Beides sollte man nicht vermischen.

Zum Thema Predigt:
Ich bin auch wie Ihr Pfarrer -und im Gegensatz zu Ihnen- der Meinung, dass sie dem Priester vorbehalten sein soll.
Hierzu eine Frage:
Wer hält die Vorlesung an der Uni?
Der Professor oder einer seiner seiner Zuhörer?


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 Christa 30. Oktober 2013 

Kardinal Wetter sagte einmal:

Ein Priester kann nur durch einen Priester ersetzt werden. Nachfolgend der Artikel bei kath.net - damit ist alles gesagt:
http://www.kath.net/news/7578

Noch haben wir hier in Schifferstadt(Diözese Speyer) samstags die lateinische Messe und seit 69 Jahren die tägliche Anbetung von 8.00 bis 18.00 Uhr, die noch stündlich jweils von 2 Laien besetzt ist. Bischof Wiesemann verkündete beim euch. Kongress in Köln:"Schifferstadt trägt dadurch die gesamte Diözese Speyer". Und jetzt dies, für mich ein Widerspruch.


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 Ester 30. Oktober 2013 
 

Naja bei uns hat man

undtern den regelmäßigen Werktagsgottesdienstbesuchern eine Umfrage gemacht, was die denn präferieren würden, wenn kein Priester da sei.
Es ergab sich: fast alle waren dafür in so einem Fall Rosenkranz zu beten und Anbetung vor verschlossenem Tabernackel zu halten.
Interessierte natürlich keinen, es wurden regelmäßige WoGomiKoau eingeführt. IHc habe keine Ahnung wer da immer hingeht, die regelmäßigen Besucher der Werktagsgottesdienste fahren halt an diesen Tagen immer woanders hin.


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 Waldhof 30. Oktober 2013 
 

Teilnehmer

Die Telnehmer essen dann eben Oblaten und sonst nichts weiter. Laien haben nicht die Fähigkeit und ein Bischof kann sie ihnen auch nicht geben.


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 newtube 30. Oktober 2013 
 

Das gibt es schon in Heidelberg, wie in Holland und Belgien

Sonntäglicher Wortgottesdienst statt Eucharistiefeier?
Das wird schon in der Seelsorgeeinheit Philipp Neri, ehem. Pfarrei St. Bonifatius, in Heidelberg-Weststadt praktiziert.
Pfarrer Christof Heimpel scheint von der Idee ganz und gar begeistert.
Keine Massnahme aus Priestermangel, sondern weil es so gewollt ist
Daselbst gibt es auch die Variante eines sonntäglichen Gottesdienstes bestehend aus "inspirierender" Choral- und Orgelmusik, ohne Eucharistiefeier, versteht sich, zur Hauptzeit an der üblicherweise die Hl. Messe zelebriert wird.
Was gibt es noch in dieser heidelberger Seelsorgeeinheit?
Ach ja, eine neuartige Eucharistiefeier, die an verschiedenen Stellen durch DIA Vorträge durch die Pastoralreferentin & Mitarbeiter unterbrochen wird.
Dass diese massiven Eingriffe in die heilige Liturgie vom II. Vatikanischen Konzil (Sacrosanctum Concilium, 22,3) streng verboten sind, scheint die Leiter der Seelsorgeeinheit Philipp Neri in Heidelberg überhaupt nicht zu interessieren.


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 bellis 29. Oktober 2013 

Hl. Messopfer - Kreuzesopfer Christi

Es gibt nichts aber auch rein gar nichts, was der Teilnahme an der Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfer Christi auch nur im Entferntesten nahe kommt. Das Wichtigste ist die Gegenwärtigsetzung des Erlösungsopfers Christi und nicht der Kommunionempfang. Die Solidarität mit der Gemeinde kann die ganze Woche geübt werden. Wir reisen um die Welt, aber den sonntäglichen Weg zum Hl. Messopfer scheuen wir? Manche Katholiken laufen über 20 km zum Heiligen Messopfer. Bitte Fahrgemeinschaften bilden.


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 Chris2 29. Oktober 2013 
 

Bewußt schwammiggehalten

Ich mußte den Text zweimal lesen, um überhaupt ungefähr zu verstehen, was womit gemeint ist. Jedenfalls fehlen alle 'heiklen' (also eindeutig(en und) katholischen) Begriffe wie etwa "Leib des Herrn'. Ersetzt man z.B. das wenig überzeugende "verlässliche und identitätsstiftende Zusammenkunft" durch "Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers", versteht man vielleicht besser, warum man die Hl. Messe (noch so ein vermiedener Begriff) nicht einfach mal so durch etwas anderes "irgendwie mit Gebeten" ersetzen kann. Auch und (zumindest hierzulande) schon gar nicht durch -sozusagen - 'Nicht-Eucharistiefeiern mit Eucharistiespendung' (???)


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 Nada 29. Oktober 2013 
 

Preis den HERRN..

In unserem Bistum ist der neue Kultus "Ausspendung der Kommunion in der Wort-Gottes-Feier" nur im Notfall, genehmigungspflichtig. Die Wortgottesdienstleiter sind hier gleichzeitig außerordentliche Kommunionhelfer. Auch so ein Fall, dass "außerordentliche" Kommunionhelfer in den Konzilstexten eben nur bei "außerordentlichem" Andrang an der Kommunionsbank hinzutreten dürfen/sollen. Aber heutzutage ist das allsonntäglich ein Gewohnheitsrecht geworden. Bei etlichen Jungen und Alten besteht Irritation über den Begriff "Wortgottesdienst", was früher in der Alten Messe die Vormesse war. Wer verstanden hat, was die Eucharistiefeier im Innersten ist..., tut sich schwer mit dem neuen Wort-Gottes-Dienst-Ritus, in dem der Leib Christi so nebenher ausgeteilt und empfangen wird. Wo das große eucharistische Hochgebet, der Dank an die Gabe Gottes fehlt, da fehlt was....!


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 purple 29. Oktober 2013 
 

Ich akzeptiere keine Laien-KommunionspenderInnen

Wenn Kommunion, dann mit Priester der die Wandlung vornimmt und dann die Kommunion spendet. Ansonsten kann ich mich gleich selbst am Tabernakel bedienen. Die Kirche muss sich einmal klar werden wo die Prioritäten liegen.


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 Klaffer 29. Oktober 2013 
 

zwei Grundhaltungen

@Marienzweig
Ich meine, dass beide Haltungen vertretbar sind:
So wie Sie sagen, dass Sie auf jeden Fall an einen Ort fahren, wo eine Hl. Messe gefeiert wird, aber auch die Haltung, dass jemand in „seiner“ Pfarre den Gottesdienst mitfeiern möchte, auch wenn es „nur“ eine Wort-Gottesfeier ist.
Es werden Hostien verwendet, die die Wandlung durch einen Priester in einer Hl. Messe „mitgemacht“ haben. Oder meinen Sie mit „unverzichtbar“ die Wandlung in dem Gottesdienst, den Sie gerade besuchen? Da kommt dann natürlich nur eine Hl. Messe in Frage.
Zu Ihrer Frage der Predigt: Der Leiter der Wort-Gottesfeier an Sonntagen soll auch predigen.
Unser neuer Pfarrer hat seine eigene Einstellung: Nur ein Pfarrer kann predigen. Auch, wenn ein Laie das Gleiche sagt, so ist es keine Predigt. Meine Einstellung ist das aber nicht.


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 Wiederkunft 29. Oktober 2013 
 

Wortgottesdienst

Bei uns gibt es zwar ganz selten einen Wortgottesdienst, aber wenn, dann wird die Kommunion vom Kommunionspender der auch bei Gottesdiensten die Kommunion austeilt, gespendet. Gibt es bei uns schon Jahre, keiner denkt sich etwas negatives dabei ,da dieser Man das Vertrauen der Pfarrgemeinde hat.


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 Lämmchen 29. Oktober 2013 
 

@serefina

das ist das, was die Hauptberuflichen in DRS offiziell dürfen (Predigt in Wogo).
Dabei bleibt es aber nicht.
Ich habe selbst erlebt, wie ein Pensionär, em Prof, allen ernstes am Sonntagmorgen in der Sakristei (es waren nur Mesner, Lektor, Kantor und Minis da) fragte, wer von uns heute predigt. Meine Antwort: auch für die Predigt wurden Sie geweiht, hat ihn erstmal verschreckt und dann kam: das kann auch ein anderer machen, das muss nicht ich.


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 Lämmchen 29. Oktober 2013 
 

@Luzerner

man muss doch vielleicht mal ganz offen und ehrlich zugeben, dass es bei vielen (nicht allen) auch eine Frage des Einsatzes und der Priorität ist. X Familien fahren mit ihren Kindern am Sonntag x km zu einem Fußballspiel, Paare x km, zu ihrem Lieblingitaliener usw. aber die hl. Messe muss bitte vor der Haustüre gefeiert werden, ins Nachbardorf fahr ich nicht, das kann keiner von mir verlangen.
Ja, auch für die Gemeindeidentität wäre es wichtig. Aber wenn wir ehrlich sind: viele fahren doch mittlerweile dorthin zur hl. Messe, wo sie sich nicht über irgendwelche Absurditäten ärgern müssen usw. Ich gaube, wir müssen die Realität ins Auge sehen, dass es die "feste Gemeindeform" des Dorfes wie anno dazu mal so nicht mehr geben wird - vorerst zumindest.


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 Aventin 29. Oktober 2013 
 

Habe hier im Raum Dresden

schon solchen Wortgottesfeiern mit Kommunionspendung beigewohnt. Ich bin zur Kirche, erwartete eine Messe, es war kein Priester da und dann gab es stattdessen eine Wortgottesfeier mit Kommunionspendung. Mir wäre es jedes Mal lieber gewesen man hätte es bei einer Wortgottesfeier ohne Kommunionspendung belassen. Solche Feiern müssen zwangsläufig bei vielen Gläubigen zur Verwirrung führen, d. h. dazu, dass sie denken: "offenbar geht es auch ohne Priester, dann ist der Priestermangel doch gar nicht so schlimm". Aus der Ausnahme wird dann sehr schnell die Regel werden, und man wird die Gläubigen kaum noch überzeugen können, weitere Wege für die Feier einer heiligen Messe in Kauf zu nehmen.


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 luzerner 29. Oktober 2013 
 

„Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Zitat aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

Ich habe als Luzerner Glück, es gibt noch Priester und Pfarrer. Leider fehlt einigen Gemeinden dieses Glück.

Sollen diese "Unglücklichen" auf die regelmässige "Heilige Kommunion" verzichten, nur weil ein Priester fehlt?


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 Waldi 29. Oktober 2013 
 

Verehrte/r @Fides Mariae,

dass Ihre Meinung: "Die heilige Messe ("Messopfer") als Ganzes ist doch wichtiger, als die heilige Kommunion zu empfangen", richtig ist, erkennt man schon daran, dass jeder Katholik verpflichtet ist, jeden Sonntag eine Hl. Messe zu besuchen, aber wenigstens nur ein Mal im Jahr zu beichten und zu kommunizieren - und zwar zu Ostern!


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 Fröhlich 29. Oktober 2013 

"im westen nichts neues"

das was hier über speyer als neuigkeit genannt wird, ist anderenorts schon "ganz normal" und das seit vielen jahren!!
die profanierung wird aber sicher noch weiter gehen... leider!


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 serafina 29. Oktober 2013 
 

@Lämmchen

"in der Diözese Rottenburg dürfen die Hauptberuflichen (mit Ausnahme des Doms) im Wortgottesdienst predigen"
Und andernorts darf eine Gemeindereferentin in der Hl. Messe(Familiengottesdienst) predigen.


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 Pascal13 29. Oktober 2013 
 

@humb: zudem bitte ich Sie auf das Höflichste die Form zu wahren und beim "Sie" zu bleiben

(auch wenn wir anderer Meinung zu sein scheinen)


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 Pascal13 29. Oktober 2013 
 

@humb

Natürlich bin ich polemisch und ich bin es hier gerne

Aus Ihrem Statement spricht leider keine allzu katholische Stimme, sehr schade. Ich empfehle Ihnen den Beitrag von Msgr. Schlegl aufmerksam zu studieren.


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 SCHLEGL 29. Oktober 2013 
 

Wortgottesdienste

Die kirchliche Regelung ist in dieser Angelegenheit klar.Wenn am Sonntag ein Wortgottesdienst OHNE Priester angeboten wird, so erfolgt KEINE Kommunionspendung, außer, es wäre ein Diakon, der den Wortgottesdienst leitet.
Die Entbehrung des Sakramentes des Altares, sollte die Gläubigen daran erinnern, dass die Familien eine Verantwortung dafür haben, dass geistliche Berufungen entstehen und gefördert werden.
Ich habe es im Beichtstuhl des Stephansdoms gar nicht so selten erlebt, dass ein junger Mensch, der Priester werden möchte, die Frage gestellt hat, WOZU?
Wenn die Laien im Altarraum ihre Aktionen durchführen und sich selbst präsentieren? Ein Mitbruder, der beim Besuch seiner Eltern auf dem Land, die Sonntagsmesse übernehmen wollte, wurde vom Pfarrer gebeten, das zu unterlassen, weil bereits ein Wortgottesdienstleiter dafür eingeteilt wäre, der sonst beleidigt sein könnte! Das Konzil fordert nicht die Klerikalisierung der Laien, sondern deren Zeugnis in der Welt! Msgr. Franz Schlegl


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 humb 29. Oktober 2013 
 

@pascal13

Du willst nicht polemisch sein, bist es aber doch in deinem statement!

Ich möchte meine Gemeinde nicht konsumieren und einen Anspruch auf Messe erheben. Wenn es aus organisatorischen/pastoralen Gründen nicht möglich wäre, an einem Sonntag eine Messe zu feiern sondern einen Wortgottesdienst, so wäre es für mich klar, dass ich aus Solidarität mit meiner Gemeinde diesen vorziehen würde, anstatt mit dem Auto in eine andere Gemeinde zu fahren.


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 Pascal13 29. Oktober 2013 
 

@noir58

Sind Sie etwa der Meinung das nur progressive Kräfte (a la Wir sind Kirche) Kritik üben dürfen?


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 noir58 29. Oktober 2013 
 

Kritisieren??

Bei manchen Einträgen hier bin ich schon etwas erstaunt. Es mag ja sein wie es will, aber ich bin mir sicher, dass ein Bischof weiß, was er tut. Ob in Limburg oder in Speyer.

Ich habe es einmal im Leben mit einem Heiligen zu tun gehabt. Dieser Mann hätte es nie gewagt, einen Bischof der Katholischen Kirche zu in dieser Weise zu kritisieren.


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 Lämmchen 29. Oktober 2013 
 

@Marienzweig

in der Diözese Rottenburg dürfen die Hauptberuflichen (mit Ausnahme des Doms) im Wortgottesdienst predigen. Wie das bei den ehrenamtlichen Wortgottesdiensleitern aussieht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, das ich mich lieber ins Auto setze, wenn ich weiß, dass es keine hl. Messe, sondern statt dessen Wortgottesdienst gibt.


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 Pascal13 29. Oktober 2013 
 

Nicht auszuhalten

Es ist langsam nicht mehr auszuhalten, was alles an unsäglichem in meinem Heimatbistum geschieht. Hier wird unter dem Deckmantel des Priestermangels der Weg für die Modernisten und Zeitgeistverehrer geebnet und alles heilige platt gemacht. Was wird am Ende dieses Weges stehen? Eine vollständige Protestanisierung der Kirche? Oder gar eine Spaltung?

Ich will nicht polemisch sein, aber ich bin gespannt wie schnell sich die Kirchen ganz leeren werden, wenn die ersten Pastoralreferentinnen mit Doppelnamen, Doppelkinn, säuselnder Stimme und Käsmann-Gesülze solche "Feiern" abhalten ...


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 st.georg 29. Oktober 2013 
 

tja...

und das alles, damit die mitbrüder im priesterlichen dienst schön am mo "messfreien tag " nehmen können...unsäglich!


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 Gewitterwolke 29. Oktober 2013 
 

Wort-Gottes-Feiern, von Laien abgehalten, braucht die Kirche das? Sind die Priester unserer Zeit wirklich so überfordert, dass derartige Feiern notwendig werden? Ich denke NEIN. Die Pfarrer gehen nicht mehr in den Religionsunterricht in die Schulen, die Beichtstühle bleiben weitgehend leer, die Büroarbeit machen die Pfarrsekretärinnen. Was macht denn ein Pfarrer den ganzen Tag? In der Münchener Kirchenzeitung Nr. 42 wird über einen Jugendpfarrer berichtet, der sich mit einem Iman und einem Rabbiner ein Wettrennen auf der Strasse geliefert hat. Eine ganze Seite der Kirchenzeitung wird diesem Thema gewidmet. Hat dieser Jugendpfarrer nichts besseres zu tun? Das nur ein Beispiel wie Pfarrer heutzutage sinnlos ihre Zeit vergeuden.


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 Irustdim 29. Oktober 2013 
 

Nicht neues aber ...

es handelt sich um noch eine weitere negative Meldung. Nicht nur aus der im Artikel erwähnten Diözese kommen Meldungen über Entscheidungen solcher Art sondern aus vielen anderen Diözesen Weltweit. Ich habe den Eindruck, dass es Etwas im Gang gesetzt wurde; dass diese Meldungen sich in den kommenden Wochen vermehren werden.


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 Fides Mariae 29. Oktober 2013 
 

Verkehrte Welt

Die heilige Messe ("Messopfer") als Ganzes ist doch wichtiger, als die heilige Kommunion zu empfangen. Also sollte man die Möglichkeit eines Besuchs der Heiligen Messe am Sonntag sicherstellen, durch Fahrgemeinschaften, einen "Mess-Bus" (wie Schulbus) oder was immer. Diese Kommunionempfangsfixiertheit der heutigen Seelsorge zieht sich durch alle "Dialog"themen. Ich finde: Die Heilige Kommunion ist ein Geschenk - es gibt kein "Menschenrecht auf Kommunionempfang".


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 girsberg74 29. Oktober 2013 
 

@ AlbinoL

„oje das gibts in Rottenburg Stuttgart schon seit 10 Jahren
die Wahrheit ist aber dass die Leute bemerken dass Ihnen was fehlt und niemand mehr hingeht“

Klar, diese Feiern ein liturgischer Volkssturm!


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 Ester 29. Oktober 2013 
 

Eija Speyer ist ja sowas von dermaßen

unterentwickelt kaum einer hat ein Auto um wohin zu fahren wo es einen Priester gibt, der die Eucharistie feiert, dazu hat das ganze Bistum Speyer eine so schlechte Infrastruktur, dass da keine Busse, Bahnen udn Straßenbahnen herumfahren und selbst wenn es welche gibt, sind die Katholiken dort so schlecht gebildet, dass sie die Fahrpläne nicht lesen können!
(das Ganze ist so bescheuert da hilft nur sich in die Satire flüchten)


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 backinchurch 29. Oktober 2013 
 

Volles Verständnis für Wort-Gottes-Feiern ...

... in Ländern und Gebieten, wo es nur sehr wenig oder keine Priester mehr gibt und die Katholiken - aus welchen Gründen auch immer - keine Gelegenheit haben, eine "echte" hl. Messe mit Priester zu feiern. Oder wo wg. Priestermangel oder schlecht erreichbarer Lage die Gemeinde nur selten vom Pfarrer besucht werden kann.
Oder wo wegen Christenverfolgung Gemeindezusammenkünfte nur heimlich möglich sind.
Mir scheint, in D, A und CH ist es aber (noch?) nicht soweit. Ich bin dankbar, dass hl. Messen in D noch immer vergleichsweise leicht besucht werden können.


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 serafina 29. Oktober 2013 
 

Wort-Gottes-Feiern mit Kommunion

Nichts Neues unter der Sonne.
Gibt es andernorts schon lange.


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 Aegidius 29. Oktober 2013 
 

Ich meine, mich zu entsinnen, daß Bischof Wiesemann einer der ersten war, die seinerzeit Summorum Pontificum in ihrem Bistum zum Recht verholfen haben. Ich verstehe diesen nunmehrigen pastoralen Mißgriff nicht.

Im übrigen kann man die Pfarreien die in Bezug auf geistliche Berufungen unfruchtbar/tot sind, durchsus dadurch "bestrafen", daß ihre Mitglieder etwas weiter fahren müssen am Sonntag. Wo ist das Problem? So ist's in der Diaspora.


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 Bichler 29. Oktober 2013 

Und vor lauter Blindheit

erkennen sie das Problem nicht.....


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 AlbinoL 29. Oktober 2013 

oje das gibts in Rottenburg Stuttgart schon seit 10 Jahren

die Wahrheit ist aber dass die Leute bemerken dass Ihnen was fehlt und niemand mehr hingeht


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 Marienzweig 29. Oktober 2013 

moderne Zeiten

Um die Hl. Messe und die Priester so nach und nach weniger nötig, ja überflüssig zu machen, wird den einzelnen Bischöfen aber reichlich viel Handlungsspielraum eingeräumt.
Eine Entwicklung, die nichts Gutes verheisst.
Solange ich noch verantwortungsvoll ein Lenkrad in der Hand halten kann, werde ich an Orte fahren, wo eine Hl. Messe gefeiert wird.
Aber was machen die Alten und Kranken, die nicht mehr mobil sind?
Es mag welche geben, für die ein Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung annehmbar ist.
Was aber machen diejenigen, für die die Wandlung durch den Priester ein hohes, unverzichtbares Gut ist?
Sie sind eindeutig die Verlierer!

Die modernen und fordernden Menschen dürfen auf immer mehr Zusagen und Zuwendung hoffen -Segnungen und Freiburger Handreichungen- während den Glaubenstreuen immer mehr genommen wird.
Sie sollen sich damit abfinden.

Zum Wort-Gottesdienst noch eine Frage: Darf dann der Laie in ihm auch predigen?


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 johnboy 29. Oktober 2013 
 

Wieviel ist heute die "Helige" Eucharistie noch "Wert" ?


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 Waldi 29. Oktober 2013 
 

Nach dem gängigen Trend zu urteilen,

wird es nicht mehr allzu lange dauern, bis wir den „Leib Christi“ beim Bäcker allmorgendlich mit den Brötchen gleich mitbesorgen können! Beim Empfang noch kurz einen kleinen Knicks - und schon ist die Mahlfeier zusammen mit dem Frühstück perfekt!
Es wird wohl niemand verstehen, was in den Köpfen unserer säkularisierten Bischöfe vorgeht. Dem Hirtenamt, wie Jesus es den Aposteln aufgetragen hat, sind sie längst, zum Schaden unzähliger Seelen, untreu geworden. Eine schleichende Zersetzung des katholischen Glaubens, hat mit entsetzlicher Konsequenz sich der katholischen Kirche bemächtigt und mit wenigen Ausnahmen schon fast alle Pfarreien verwüstet. Ein gelungenes Menschenwerk sind die heutigen Mahlfeiern, aber ohne Gott!


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 DamianBLogos 29. Oktober 2013 
 

@Thomas-Karl - Eigenartige Terminologie

Richtig. Man sagt auch nicht, "die Hl. Eucharistie spenden", sondern die "Hl. Kommunion spenden". Wie oben angegeben, wurde die Meldung von der KNA übernommen. Bei der KNA scheint liturgische Bildung und kirchlicher Sprachgebrauch nicht mehr so geläufig zu sein. Wie soll dann erst der durchschnittliche Gottesdienstbesucher unterscheiden können, ob in einem Gottesdienst Eucharistie gefeiert oder nur die Hl. Kommunion gespendet wird.
Schon ohne die Erlaubnis zur Kommunionspendung geschehen in Wort-Gottes-Feiern wüste Dinge. Erst Anfang dieses Jahres erlebte ich eine nicht näher zu klassifizierende liturgische Veranstaltung, bei der theologisch gebildete hauptamtliche Laien unter Abwesenheit eines Priesters auf dem Altar einer Kirche gewöhnliches Brot "segneten" und anschließend in der Kirche durch die Gemeinde verzehren ließen. Durch die Einführung von Wort-Gottes-Feiern mit Kommunionspendung wird natürlich ein fließender Übergang von solchen Veranstaltungen zur Hl. Messe hergestellt.


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 Christoph 29. Oktober 2013 
 

Ist das nicht schon seit langem üblich?

Ist das in österreichischen Diözesen anders? Hier wird doch schon seit 20 Jahren bei Wortgottesdiensten (auch sonntags) von Laien die Eucharistie ausgeteilt...


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 Thomas-Karl 29. Oktober 2013 

Die geltende Regelung nicht unterlaufen!

Die geltende Regelung, Wort-Gottes-Feiern am Sonntag normalweise ohne Kommunion zu begehen (siehe auch im neuen GOTTESLOB Nr. 668-671) ist theologisch begründet. Man sollte sie nicht unterlaufen, schon damit der Unterschied zur Messe deutlich bleibt. Freilich verstehe ich auch die gegenteilige Position: Warum soll man die Gemeinden für den Priestermangel bestrafen?


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 Lämmchen 29. Oktober 2013 
 

Erkenntnis

erst durch diesen Artikel wird mir klar, dass das ja in Deutschland offensichtlich bisher nicht einheitlich so der Fall war/ist.
In der Diözese Rottenburg gehört es m. W. zum "Standard", dass in Wortgottesdiensten die hl. Kommunion ausgeteilt wird. Es gibt eine ganze Menge Wortgottesdienstleiter (nicht nur Hauptberufliche, auch Gemeindemitglieder). Von einer Teilnehmerin hörte ich, dass bei der Fortbildung für Wortgottesdienstleiter d. M. am Sonntag "extra" auf die hl. Messe (gab mehrere Möglichkeiten im Ort) verzichtet wurde und statt dessen als Gruppe Wortgottesdienst gefeiert wurde. Begründung sinngemäß: das was vermittelt wird bei der Tagung muss ja auch mal miteinander praktiziert werden (hätte man auch am Samstag können).


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 Dottrina 29. Oktober 2013 
 

Diese sog. "Wort-Gottes-Feiern"

ersetzen die Messe mit Eucharistiefeiern nicht. Ich persönlich gehe da nicht hin. Der sonn- und feiertägliche Meßbesuch ist selbstverständlich. Soll die Kirche immer mehr laisiert werden?


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 Hotzenplotz 29. Oktober 2013 

Ich erlaube mir zu verlinken:

Ursachen sitzen tief, vor allem in der Unwissenheit über kirchliche Prinzipien:
http://frischer-wind.blogspot.de/2013/10/schwerwiegende-probleme-im-bistum.html


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 E.Franz 29. Oktober 2013 
 

Das ist am Sonntag gang und gäbe in...

(Achtung! Denunziation!)...der Linzer Pfarre Hl. Geist, Dornach. Sonntags, 10:00 Uhr:
Nach einem Wortgottesdienst durch eine weiß gewandete Frau (Mag.a Ursula Jahn-Howorka) lädt dieselbe anschließend zur "Kommunion" ein.
Der Tabernakel wird geöffnet und die Hostien werden von Laien verteilt.
Da sie keine Geschlechtsumwandlung hinter sich hatte, muss sie auch LaiIn sein.

Ich nehme an, dass Kathnet das weiß. Warum also dann der Artikel, wenn es vor Ort schon usus ist? Ist das in Österreich vom Kardinal abgesegnet? Von Bischof Schwarz?

Also liebe Redaktion, es gibt eine FELDSTUDIE vor Ort. Ihr müsst nicht nach Speyer schauen.


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 alphonsus 29. Oktober 2013 

Überflüssige Gottesdienstform

Das Konzil hat sehr gewünscht, dass die Laien das Stundengebet wiederentdecken. Welchen Sinn machen eigentlich Wort-Gottes-Feiern daneben?

Wenn sie dann auch noch mit einer Kommunionspendung daherkommen, muss man religionssoziologisch von allen guten Geistern verlassen sein!!

In letzter Konsequenz wird dies den Unterschied zum Weihepriestertum total einebnen. Fehlt nur noch, dass man vor der Kommuionspendung den Einsetzungsbericht vorträgt. Nur als Lesung, versteht sich ...


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 Thomas-Karl 29. Oktober 2013 

Eigenartige Terminologie

Was bedeutet bitte "Messe mit Eucharistiefeier"? Gibt es auch eine Messe ohne Eucharistiefeier? Unter "Messe" versteht man doch einen Gottesdienst, in dem Wortliturgie und eucharistische Liturgie eine Einheit bilden.


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 Dismas 29. Oktober 2013 

Eine bedenkliche, sehr schlechte Entwicklung,

die auch pastoral schlechte Akzente setzt, die "Klerikalisierung der Laien" wird konsequent fortgeführt. Solche "Sonntagsgottesdienste" sind überflüssig und unnötig, die Feier des Hl.Messopfers kann dadurch keineswegs ersetzt werden. Hier geht es doch oft nur um Postenbeschaffung von Laien, P-
Referenten, Kirchendienern, die sich selbst darstellen wollen.... Ich verzichte auf solche "Seelsorge" und werde eine solche "Ersatzmesse" bestimmt nie besuchen.


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 purple 29. Oktober 2013 
 

Gut, wozu braucht man dann noch Priester.


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 Victor 29. Oktober 2013 
 

Amtskirche in Deutschland ist kaputt- ein Grund zum Feiern

Es bricht zusammen, was zusammenbrechen soll oder muß.
Nach unten ist alles offen.
Da kann sich Rom und können sich die Päpste den Mund fusselig reden- es nützt alles nichts.
In Freiburg mit Unterstützung des Erzbischofs Zollitsch die sog. Handreichungen, in Würzburg dies und in Speyer nun das. Ach ja Limburg wo stalinistische Domkapitulare das Sagen haben.
Es muß und sollte einen Schlußstrich um dei Eiertänze geben.
Die Ungläubigen sollen bitte gehen und Papst Franziskus sollte handeln.
Es hat auch sein Gutes, daß alles zusammenbricht. Die weitere Verweltlichung ist halt nur der letzte Sargnagel.


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