Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  9. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  10. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  13. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  14. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  15. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft

Christus, der Sieger über Tod und Sünde, ist wahrhaft auferstanden!

10. September 2013 in Aktuelles, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus-Perle des Tages: Christen voller Furcht und Scham sowie jene, die ihren Minderwertigkeitskomplex mit einem Triumphalismus kompensieren wollen, sind ‚Christen ohne Auferstehung’. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Berufung der Christen ist es, Jesus Christus ohne Furcht, Scham und Triumphalismus zu verkündigen. Dies betonte Papst Franziskus laut „Radio Vaticana“ in seiner Predigt zur heiligen Messe in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“. Gleichzeitig warnte der Papst vor der Gefahr, Christen ohne Auferstehung zu werden: Christus muss immer der Mittelpunkt und die Hoffnung des christlichen Lebens sein. Jesus ist der Sieger, der den Tod und die Sünde bezwungen hat.

Bei seinen Betrachtungen ging Franziskus von den Worten des Apostels Paulus im Kolosserbrief über Jesus aus (Kol 2,6-15). Uns allen rate der Völkerapostel, „mit Jesus zu gehen, weil er gesiegt hat, in ihm verwurzelt und auf ihm errichtet zu gehen, auf diesem Sieg, fest im Glauben“. Der Schlüsselpunkt seit: „Jesus ist auferstanden!“. Doch nicht immer sei es leicht, dies zu verstehen. So erinnerte der Papst daran, dass die Griechen im Areopag zu Athen dem Paulus interessiert zugehört hätten, solange dieser nicht von der Auferstehung gesprochen habe: „das macht uns Angst, es ist besser, das sein zu lassen“, „darüber wollen wir dich ein andermal hören“ (vgl. Apg 17,32). Auch heute stelle uns diese Episode noch vor Fragen


„Es gibt viele Christen ohne Auferstehung“, so Franziskus, „Christen ohne den auferstandenen Christus: sie begleiten Jesus bis zum Grab sie weinen, sie haben ihn so gern, aber nur bis zu diesem Punkt. Ich habe über diese Haltung der Christen ohne den auferstandenen Christus nachgedacht und habe drei Arten gefunden, aber es gibt deren viele: die Furchtsamen, die ängstlichen Christen, die Schamhaften, diejenigen, die sich schämen; und die Triumphalisten. Diese drei sind dem auferstandenen Christus nicht begegnet: es sind dies jene des Morgens der Auferstehung, jene von Emmaus... sie gehen, sie haben Angst“.

Die Apostel hätten sich im Abendmahlssaal eingeschlossen aus Angst vor den Juden, auch Maria Magdalena weine, weil sie den Leib des Herrn weggebracht hätten: „Die Ängstlichen sind so: sie fürchten sich davor, an die Auferstehung zu denken“. Es ist, als blieben sie „im ersten Teil der Partitur stehen: wir haben Angst vor dem Auferstandenen“.

Dann gebe es die Christen voller Scham. „Zu bekennen, dass Christus auferstanden ist“, so der Papst weiter, „lässt in dieser Welt, die in den Wissenschaften fortschreitet, ein wenig Scham aufkommen“. Diese Christen warne Paulus, aufzupassen, dass sie nicht zu Opfern der Philosophie und dem von der menschlichen Tradition inspirierten leeren Trug werden. Diese Christen schämten sich zu sagen, dass Christus mit seinem Fleisch, mit seinen Wunden auferstanden sei.

Schließlich gebe es dann die Gruppe von Christen, die in ihrem Innersten nicht an den Auferstandenen glaubten und selbst eine majestätischere Auferstehung produzieren wollten: „das sind die triumphalistischen Christen“. Diese „kennen das Wort ‚Triumph’ nicht. Sie sagen ‚Triumphalismus’, als hätten sie einen Minderwertigkeitskomplex und als wollten sie etwas tun.... Wenn wir auf diese Christen blicken, mit ihren vielen triumphalistischen Haltungen in ihrem Leben, in ihrer Rede und in ihrer Seelsorge, in der Liturgie, viele solche Sachen, dann ist das so, weil sie in ihrem Innersten nicht tief an den Auferstandenen glauben. Und er ist der Sieger, der Auferstandene. Er hat gewonnen. Aus diesem Grund: ohne Furcht, ohne Angst, ohne Triumphalismus, einfach mit dem Blick auf den auferstandenen Herrn, auf seine Schönheit, auch die Finger in die Wunden legen und die Hand in die Seite“. Das sei die Botschaft des Paulus: „Christus ist alles“, er sei die Ganzheit und die Hoffnung, „weil er der Bräutigam ist, der Sieger“.

Das Evangelium vom Tag (Lk 6,12-19) zeige dann eine Menschenmenge, die hingehe, um Jesus zuzuhören, unter ihnen auch viele Kranke, die versuchten, ihn zu berühren, „denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte“ (V. 19). „Unser Glaube, der Glaube an den Auferstandenen“, so der Papst abschließend: „Er ist es, der die Welt besiegt! Wir wollen zu ihm gehen und uns wie diese Kranken von ihm berühren lassen, von seiner Kraft, denn er lebt mit den Knochen und dem Fleisch, er ist keine spirituelle Idee, die wieder vergeht... Er ist lebendig. Er ist wahrhaft auferstanden. Der Herr schenke uns die Gnade, dies zu begreifen und zu leben“.

Dem Autor auf Twitter folgen!

Kurzvideo der Predigt (Rome Reports)




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus in Santa Marta

  1. Der Papst und die Engel
  2. Die Gnade des Gebetes, der Nähe, der Gerechtigkeit-Barmherzigkeit
  3. Der Heilige Geist lehrt uns die Sanftmut der Kinder Gottes
  4. Der Hass des Geistes der Weltlichkeit
  5. Der Geist der rigiden Starrheit bringt immer Verstörung
  6. Interreligiöses Gebet für die Befreiung von allen Pandemien
  7. Wie gibt die Welt den Frieden und wie gibt der Herr ihn?
  8. Die Mystik des Bleibens in Jesus
  9. Der Beistand –- der Geist, der im Glauben wachsen lässt
  10. Europa wachse vereint in der Brüderlichkeit






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  11. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  12. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  13. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  14. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  15. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz