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Interreligiöses Gebet für die Befreiung von allen Pandemien

14. Mai 2020 in Aktuelles, 27 Lesermeinungen
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Franziskus in Santa Marta: Gott kann alle Pandemien stoppen und er wird es, wenn der Mensch umkehrt, betet, fastet und Buße tut. Gemeinsam beten ist kein religiöser Relativismus. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Papst Franziskus – Donnerstag der 5. Woche im Osterkreis, Fest des heiligen Apostels Matthias, einundsechzigste Messe in Live-Streaming über Fernsehen und Internet aus der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“ in der messelosen Zeit.

In der Einleitung zur Messfeier erinnerte der Papst an den heutigen Tag des Gebets, des Fastens und der Werke der Nächstenliebe, der vom „Komitee für Brüderlichkeit aller Menschen“  („Higher Committee of Human Fraternity“) gefördert wird, und ermutigte alle, sich als Brüder und Schwestern zu vereinen, um Gott zu bitten, uns von dem Übel der Seuche zu befreien:

„Das Hohe Komitee für Brüderlichkeit aller Menschen hat heute zu einem Tag des Gebets und des Fastens aufgerufen, um Gott in dieser tragischen Zeit der Pandemie um Barmherzigkeit und Mitleid zu bitten. Wir sind alle Geschwister. Der heilige Franz von Assisi sagte: ‚Alle Brüder und Schwestern’. Und aus diesem Grund vereinen uns wir Männer und Frauen jeder religiösen Konfession heute im Gebet und in der Buße, um die Gnade der Heilung von dieser Pandemie zu erbitten“.

Der von den Vereinigten Arabischen Emiraten angeregte Pool, zu dem auch der für den interreligiösen Dialog zuständige Kurienkardinal Miguel Ayuso gehört, widmet sich der Umsetzung des von Franziskus und Großimam Ahmad Al-Azhar im Februar 2019 in Abu Dhabi unterzeichneten „Dokuments zur Brüderlichkeit aller Menschen“.


In seiner Predigt ging der Papst auf die erste Lesung aus dem Buch Jona (3,1-10) ein, in der der Prophet die Menschen von Ninive aufordert, umzukehren, um nicht die Zerstörung der Stadt zu erleiden. Ninive bekehrte sich, und die Stadt sei vor einer „Pandemie“ gerettet worden, vielleicht „einer moralischen Pandemie“, wie der Papst anmerkte. „Und heute“, so Franziskus, „beten wir alle, Brüder und Schwestern jeder religiösen Tradition: ein Tag des Gebets und des Fastens, der Buße, der vom Hohen Komitee für Brüderlichkeit aller Menschen einberufen wurde. Jeder von uns betet, Gemeinschaften beten, religiöse Bekenntnisse beten: sie beten zu Gott, alle Brüder und Schwestern, vereint in der Brüderlichkeit, die uns in diesem Moment des Schmerzes und der Tragödie zusammenführt“.

„Wir haben nicht mit dieser Pandemie gerechnet, sie kam, ohne dass wir uns sie erwartet hätten, aber jetzt ist sie da. Und es sterben viele Menschen. Und viele Menschen sterben allein und viele Menschen sterben, ohne etwas tun zu können. So oft mag der Gedanke in den Sinn kommen: ‚Aber ich bin nicht dran, Gott sei Dank bin ich gerettet’. Doch denk  an die anderen! Denk an die Tragödie und auch an die wirtschaftlichen Folgen, die Folgen für die Bildung und an das, was nachher kommen wird. Und aus diesem Grund beten wir heute, alle Brüder und Schwestern jeglicher religiöser Konfession, zu Gott“.

Vielleicht „wird es jemanden geben, der sagen wird: ‚Aber das ist religiöser Relativismus, und das kann man nicht machen’. Aber wie jetzt, das kann man nicht tun,  zum Vater aller beten? Jeder betet, wie er es versteht und wie er kann entsprechend der eigenen Kultur“. „Wir beten nicht gegeneinander“, unterstrich der Papst, „diese religiöse Tradition gegen diese, nein! Wir sind alle vereint als Menschen, als Geschwister, die zu Gott beten, gemäß unserer eigenen Kultur, gemäß unserer eigenen Tradition, gemäß unserem eigenen Glauben, aber Brüder und Schwestern, die zu Gott beten, das ist das Wichtigste: Brüder und Schwestern, die fasten, die Gott um Vergebung für unsere Sünden bitten, damit der Herr sich unserer erbarmt, damit der Herr uns vergibt, damit der Herr diese Pandemie stoppt. Heute ist ein Tag der Brüderlichkeit mit Blick auf den einen Vater, Geschwister und Vaterschaft. Tag des Gebets“.

„Diese Pandemie“, so Franziskus weiter  „kam wie eine Flut, sie kam auf einen Schlag. Jetzt wachen wir ein wenig auf. Aber es gibt viele andere Pandemien, bei denen Menschen sterben, und wir merken es nicht, wir schauen woanders hin. Wir stehen ein wenig unbewusst vor den Tragödien, die sich in der Welt gerade jetzt abspielen“.

Der Papst zitierte eine offizielle Statistik, die nicht von der Coronavirus-Pandemie spricht, sondern von einer anderen: „In den ersten vier Monaten dieses Jahres sind 3,7 Millionen Menschen an Hunger gestorben. Es gibt die Hungerpandemie. In vier Monaten fast 4 Millionen Menschen. Das heutige Gebet, in dem wir den Herrn bitten, diese Pandemie zu stoppen, muss uns zum Nachdenken über andere Pandemien in der Welt anregen. Es gibt viele von ihnen! Die Pandemie der Kriege, des Hungers und viele andere. Aber das Wichtigste ist, dass wir heute gemeinsam und dank des Mutes, den dieses Hohe Komitee für Brüderlichkeit aller Menschen gehabt hat, eingeladen wurden, gemäß unserer eigenen Tradition zu beten und einen Tag der Buße, des Fastens und auch der Nächstenliebe, der Hilfe für die anderen zu begehen. Das ist es, was wichtig ist. Im Buch Jona hörten wir, dass der Herr, als er sah, wie die Menschen reagiert hatten – sich  bekehrt hatten – dass  der Herr aufhörte, aufhörte mit dem, was er tun wollte (‚Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er tat es nicht’; vgl. Jonas 3,10)“.

„Möge Gott diese Tragödie stoppen“, so das abschließende Gebet des Papstes, „dass er diese Pandemie stoppe. Möge Gott uns gnädig sein und möge er auch die anderen Pandemien stoppen, die so schlimm sind: die des Hungers, die des Krieges, die der Kinder ohne Bildung. Und darum bitten wir als Brüder und Schwestern, alle zusammen. Möge Gott uns alle segnen und Erbarmen mit uns haben“.

 


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Lesermeinungen

 Catherine 23. Mai 2020 
 

Ich bin katholisch

und werde es bleiben, daher werde ich mich niemals an solchen Gebeten beteiligen. Mit dem Tod des letzten Apostels ist die Offenbarung beendet.

Wer den Koran kennt, auch die Geschichte des Islam, wird das auch als Nicht-Muslim nicht tun, z.B. die Buddhisten, Shintos und Hindus.


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 Stefan Fleischer 15. Mai 2020 

Was Paulus dazu sagt: (1.Tim 2,1-7)

Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen, für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können. Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter; er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.
Denn: Einer ist Gott, / Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: / der Mensch Christus Jesus, der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, / ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit,
als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde - ich sage die Wahrheit und lüge nicht -, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.


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 SalvatoreMio 15. Mai 2020 
 

Gotteskindschaft

@Zeitzeuge: danke sehr für diesen Hinweis. Das will ich gerne lesen! Auch Ihnen einen gesegneten Tag!


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 Zeitzeuge 15. Mai 2020 
 

Liebe SalvatoreMio,

danke für Ihre Ausführungen.

Zu Vertiefung füge ich den theologisch fundierten

Artikel "Gotteskindschaft" aus der kathpedia bei,

vgl. auch 1 Joh. 3, 1-2!

Ich wünsche Ihnen und allen hier einen gesegneten,

besinnlichen Tag!

www.kathpedia.com/index.php?title=Gotteskindschaft


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 SalvatoreMio 15. Mai 2020 
 

Der himmlische Vater ...

"Jeder, der an einen persönlichen Gott glaubt, ist ermächtigt, das Vater Unser zu beten" - sagen Sie,@LUISH! Da dieses Gebet von Christus kommt, wäre es zu wünschen, dass ein solcher Beter tiefer nachdenkt, wer Christus denn ist und dank der Gnade Gottes, dank der hl. Schrift und der Führung des Hl. Geistes erkennt, dass wir in Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist anbeten. Das Tauflied aus dem Gotteslob Nr. 491 spricht es in der 2. Str. an:"Aus Wasser und dem Hl. Geist bin ich nun neu geboren; Gott, der die ewge Liebe heißt, hat mich zum Kind erkoren. Ich darf ihn rufen "Vater mein"; er setzte mich zum Erben ein ..."


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 Kostadinov 15. Mai 2020 

Da fällt mir fast schon verschollenes Liedgut ein...

Ich glaube an die Kirch allein
die einig, heilig, allgemein
und uns zum Heile führet...


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 Lilia 15. Mai 2020 
 

Die Corona-Pandemie fing just zu dem Zeitpunkt an, als im Vatikan der Pachamama-Kult eröffnet wurde.

"Du sollst keine anderen Götter neben mir haben", ist und bleibt das erste Gebot, das es auch für einen Papst zu beherzigen gilt.

Christen, Muslime, Buddhisten, Hindus, Shintoisten, Anhänger von Naturreligionen, Freimaurer u.a. beten eben n i c h t den selben Gott an und können daher auch n i c h t zusammen beten.


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 Reichert 15. Mai 2020 
 

hape

Sie haben vollkommen recht. Der Islam betrachtet Nichtmuslime als Untermenschen und handelt korangemäß dementsprechend. Es ist eine Schande, daß dieser Papst damit wieder einmal zig Millionen bedrängter und verfolgter Christen im Stich läßt und einfach nach dem Motto handelt:Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Sein linkes Weltbild und die konsequente Ausgrenzung Aller, die nicht seiner Denke huldigen, ist für mich einmalig in der Geschichte des neuzeitlichen Papsttums.In der Bibel steht:Ein Haus, das uneins ist zerfällt! Franziskus führt nicht zusammen, sondern polarisiert stur weiter, koste es, was es wolle. Wer so wie er die Wölfe hofiert und damit die Schafe allein zurückläßt, ist offensichtlich vor allem daran, sein Image bei der säkularen Welt zu fördern.


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 LUISH 14. Mai 2020 
 

Gott, Vater aller Menschen

Jeder, der an einen persönlichen Gott glaubt, ist ermächtigt, das Vater Unser zu beten.


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 LUISH 14. Mai 2020 
 

Die Pandemie der Abreibung

Es hat den notwendigen Hinweis auf die Pandemie der Abtreibung gefehlt.


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 FNO 14. Mai 2020 

@Montfort

Sankt Corona ist im liturgischen Kalender der Kirche nicht enthalten. Aber vielleicht spielte sie bei der Wahl des Termins doch eine Rolle.


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 Montfort 14. Mai 2020 

Man sollte wirklich meinen, dass ein Papst in der Corona-Pandemie am 14. Mai

den Gedenktag der hl. Corona NICHT unerwähnt lässt!

„Möge Gott diese Tragödie stoppen“, so das abschließende Gebet des Papstes...

Wenn ich mich diesem Gebet anschließe, so jedenfalls in der Bitte um Beendigung der Pandemie des Verlustes der Gottesverehrung, des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe gerade an den obersten Stellen der Kirche!


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 Jurist 14. Mai 2020 
 

Finde es merkwürdig,

dass das Komitee "für Brüderlichkeit aller Menschen" heißt, wo doch Fraternité ein Grundprinzip der Französischen Revolution, also der totalen Auflehnung gegen Gott war.


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 SalvatoreMio 14. Mai 2020 
 

Verkehrtes Denken und damit Irreführung.

Wozu hat Christus den Petrus berufen? Er war es, der spontan Zeugnis ablegte: "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!" Petri Nachfolger nennenwir "Pontifex". Ich verstehe darunter Brückenbauer nicht in erster Linie zu allen möglichen Politikern und Religionen, sondern zu Christus, der uns die Hand entgegenstreckt, damit wir zum himmlischen Vater finden und zu Ihm umkehren!
Doch was erleben wir seit Wochen? Von der Kirchenspitze angefangen, geht es nur um den Corona-Virus. "Arme habt ihr immer unter euch" - sagte Jesus (ich ergänze: "Kranke ebenso"). Er hing nicht am Kreuz, damit wir gesund bleiben, sondern litt wegen der Sündhaftigkeit der Menschen - der gefährlichsten KRANKENHEIT überhaupt, die ins ewige Verderben führt. Warum wird diese Wahrheit verschwiegen? Unsere Glaubenspraxis- u.verkündigung ist gewaltig in Schieflage geraten! Schon lange fällt mir auf, dass das Allg. Schuldbekenntnis fast nie mehr gebetet wird in der hl. Messe. Überflüssig geworden?


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 Diadochus 14. Mai 2020 
 

Pandemie des Unglaubens

Was heute im Vatikan stattfindet, ist ein schwerwiegender Vorgang des Unglaubens. Bei der Pandemie sterben nur Menschen. Bei der Pandemie des Unglaubens stirbt die Seele und geht auf ewig verloren. Für Christen ist heute der Festtag der hl. Corona. Sie ist die Patronin gegen Seuchen. Sie starb für Jesus Christus den Märtyrertod, und das mit 16 Jahren.


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 Winrod 14. Mai 2020 
 

Und was ist dann mit der Mission?

Wo nimmt die noch ihre Berechtigung her?


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 athanasius 14. Mai 2020 

Purer Aktionismus, auch wenn er vielleicht gut gemeint ist...

David hatte erkannt um was es ging:
"Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf ewigem Weg!" (Ps 139:23-24)


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 Stefan Fleischer 14. Mai 2020 

In diesem Zusamenhang

kommt mir die Geschichte von Jonas Flucht (Jona 1,3-16) in den Sinn. Als der Sturm losbrach, da riefen alle Seeleute ein jeder zu seinem Gott. Aber keiner ihrer Götter erhörte sie. Erst als sie sich an «Jahwe, den Gott des Himmels, der das Meer und das Festland gemacht hat» wandten und ihm Jonas opferten, legte sich der Sturm.
Es mag theologisch falsch sein. Aber «alles, was geschrieben steht, ist zu unserer Belehrung geschrieben». Deshalb erlaube ich mir zu denken, dass Gott uns damit, gerade in die heutige Zeit hinein, sagen will, dass er der einzige und wahre Gott ist, dass es nichs nützt, wenn wir andere anrufen.


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 Elija-Paul 14. Mai 2020 
 

Ein anderes Gebet für diesen Tag!

Geliebter Vater, laß' die Menschen in dieser schweren Krise der Pandemie zu Dir umkehren und ihr Leben nach Deinen Geboten richten, damit Du in ihnen wohnen kannst.
Schenke all jenen Menschen, die in anderen Religionen nach Dir suchen, durch Deinen Heiligen Geist die Erkenntnis Deines Sohn Jesus Christus, damit sie auf diesem Weg mit uns in jener Einheit leben können, die Du in Deiner Güte für uns Menschen bereitet hast!"


Komm Herr Jesus, Maranatha


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 Georgiuss 14. Mai 2020 
 

Und die Abtreibungen?

Der Papst schreibt von 3.7 Mio., die verhungert sind - ja, das ist schrecklich. Aber warum erwähnt er noch grössere Zahl von Abtreibungen nicht?? Das ist ebenso schrecklich, ich meine die Anzahl aber auch das Verschweigen. Unterdrückt wird auch unser Herr Jesus Christus!

www.kath.net/news/71660


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 Herbstlicht 14. Mai 2020 
 

Dürfen wir einen Teil des Credos unter den Tisch fallen lassen?

Es hört sich verführerisch an:
Die ganze Welt versammelt sich im Gebet, um Gott anzubeten und um seine Hilfe zu bitten.
Dass dies vielen ein echtes Bedürfnis ist, dennoch: Wir dürfen und können nicht Gott auf eine Person verkürzen.

Was beten wir im Credo:
Ich glaube an Gott, den Allmächtigen ...
und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn ...
Ich glaube an den Heiligen Geist ...

Ebenso beten wir:
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist ...
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes ...

Haben wir das Recht, Jesus Christus, der für uns gekreuzigt wurde und auferstanden ist sowie den Heiligen Geist, den Er uns als Zeichen gegeben hat, so einfach unter den Tisch fallen lassen?


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 Selene 14. Mai 2020 
 

Nein

Diesem Gebetsaufruf schließe ich mich aus Gewissensgründen nicht an.


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 Diadochus 14. Mai 2020 
 

Götzendienerei

Lieber Papst, Christen beten keine Götzen und Dämonen an. Christen beten nicht mit Götzendienern. Christen beten für die Bekehrung der Götzendiener. Die Pandemie haben wir gerade wegen des grassierenden Relativismus bekommen, damit sich die Menschen bekehren, und zwar zu Jesus Christus. Da bin ich nicht mit Ihnen.


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 wedlerg 14. Mai 2020 
 

Mir scheint das ein intellektuelles Problem zu sein

Was will man dazu sagen: "Jeder betet, wie er es versteht und wie er kann entsprechend der eigenen Kultur“. „Wir beten nicht gegeneinander“, unterstrich der Papst, „diese religiöse Tradition gegen diese, nein! Wir sind alle vereint als Menschen, als Geschwister, die zu Gott beten, gemäß unserer eigenen Kultur, gemäß unserer eigenen Tradition, gemäß unserem eigenen Glauben, aber Brüder und Schwestern, die zu Gott beten, das ist das Wichtigste: Brüder und Schwestern, die fasten, die Gott um Vergebung für unsere Sünden bitten, damit der Herr sich unserer erbarmt, damit der Herr uns vergibt, damit der Herr diese Pandemie stoppt. Heute ist ein Tag der Brüderlichkeit mit Blick auf den einen Vater, Geschwister und Vaterschaft. Tag des Gebets“."

Das Problem ist, dass die "Brüder und Schwestern" z.T. gar keinen Herrn haben, sondern Gottheiten, da Nirvana oder sonstige Götzen, zu denen Sie beten. Andere fasten nicht und wieder andere glauben an einen anderen Gott als den Gott der Bibel.


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 Zeitzeuge 14. Mai 2020 
 

Liebe priska und hape,

danke für die Kommentare!

Statt eines eigenen Beitrages habe ich unten die

Enzyklika "Mortalium animos" Papst Pius XI.

verlinkt.

Beonders Ziff. 2 ist heute wohl noch aktueller

als damals, die ganze Enzyklika ist eine Antwort

auf Ökumenismus und Interkonfessionalismus, auch

für uns heute!

Allein den Betern kann es noch gelingen!

www.kathpedia.com/index.php/Mortalium_animos_(Wortlaut)


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 priska 14. Mai 2020 
 

Ich mache da nicht mit ,denn es heißt Du sollst an einen Gott glauben ,auch soll man nebenbei keine andere Götter haben.Fasten tue ich Morgen weil Freitag ist , und beten das tue ich Täglich..


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 hape 14. Mai 2020 

Besser absteigen, als ein totes Pferd reiten zu wollen.

Ja, lieber Papst Franziskus, es wird jemanden geben, der sagen wird, das sei religiöser Relativismus. Und derjenige bin ich. Aber ich bin mir sicher, dass ich damit nicht alleine bin.

Denn was bedeutet es denn, zum „Vater aller“ zu beten? Soviel ich weiß, beten Christen zum dreifaltigen Gott. Sie beten „Vater unser“. Jesus nennt Gott Abba, also Papa. Gott aber Vater zu nennen, der einen Sohn hat, der mit ihm lebt, in der Einheit mit dem Hl. Geistes, das ist für Muslime blanke Blasphemie. Bis heute bezahlen nicht wenige Christen ihr Gebet zum dreifaltigen Gott damit, dass sie danach einen Kopf kürzer sind.
Wenn Papst Franziskus nun sagt, „wir beten nicht gegeneinander“, so ist das westliches, politisch korrektes, aber ideologisch verqueres Wunschdenken. Der Islam kennt, im Gegensatz zum Christentum, keine religiöse Toleranz. Dem Papst sei daher empfohlen, gelegentlich die Weisheit der Dakota-Indiander zu meditieren: Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.


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