Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  3. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  4. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  8. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Ist Jesus der Herr?
  14. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X, um eine Spaltung zu vermeiden
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Christi Himmelfahrt und Vatertag. Wie bringt man das auf einen Nenner?

9. Mai 2013 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Vatertag wird vielerorts mit „Männertag in Feierlaune“ assoziiert. Doch genaugenommen ist es der HIMMEL-VATER-TAG. Von Michaela Voss


Linz (kath.net) Christi Himmelfahrt ist laut Wikipedia erst seit 1934 gesetzlicher Feiertag, also ein arbeitsfreier Tag. Soweit – so gut – und auch beliebt.

Doch statt dem Hochfest des Herrn ist es bei uns wohl eher der Vatertag, der fast überall als gleichwertiges, wenn nicht führendes Synonym den kirchlichen Ursprung verdrängt.

VATERTAG, das ist für viele der Begriff, den man z.B. mit feucht-fröhlichen Wanderungen oder mancherorts auch als einen Tag mit Familienausflug bzw. als Pendent zum Muttertag kennt.

VATERTAG, das verbindet man manchmal mit einem gemütlichem Tag im Biergarten, wird vielerorts als „Männertag in Feierlaune“ oder im schlimmsten Fall mit Alkoholexzess bis zum Umfallen, erhöhten Unfallzahlen und Schlägereien assoziiert.

VATERTAG, was für ein eigenartig weltlich/kirchlicher Feiertag?

Wenn man das Hochfest CHRISTI HIMMELFAHRT als getauftes Kind Gottes betrachtet, dann kann man durchaus feststellen, dass der VATERTAG und die Auffahrt Jesu in den Himmel eng zusammen gehören.
Es ist nämlich genaugenommen der HIMMEL-VATER-TAG.

Es ist das Hochfest des VATERS im Himmel, der seinen Sohn hingegeben hat und im Werk der Erlösung uns allen die Kindschaft neu schenkte.

Es ist der TAG des VATERS im Himmel, der voll Freude und Liebe in seinem Sohn Jesus Christus alle neugeborenen Gotteskinder an sein Herz zieht.

Es ist der TAG des VATERS im Himmel, an dem der ganze Himmel jubelt, weil der Mensch im Menschensohn heimgefunden hat und in der Erlösungsgnade .

CHRISTI-HIMMELFAHRT ist gleichzeitig HIMMEL-VATER-TAG
Jesus geht nicht weg von uns – er geht zum Vater und nimmt uns mit!


Jesus geht nicht fort und verschwindet in einem unzugänglichen „Wolkenkuckucksheim“ – er kehrt zum Vater zurück und bereitet uns das ewige Zuhause am Herzen Gottes.

Jesus verlässt seine Jünger und die Menschen nicht – im Gegenteil, er geht zum Vater, damit wir im Heiligen Geist noch inniger mit ihm vereint sein können, schon hier und einmal ewig in Jubel und Freude.

In Jesus kehrt die ganze Schöpfung heim an das Vaterherz Gottes. (Röm 8,21)

Im Aufsteigen Jesu zum Vater darf alle Schöpfung und dürfen auch wir wieder heimfinden, denn „aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung. Ihm sei die Ehre in Ewigkeit. Amen.“

Paulus ruft begeistert: „Wenn … jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.“ (2Kor 5,17)

Gott will unser Vaters sein und wir sollen und dürfen seine Söhne und Töchter sein. (vgl. 2Kor 6,18)

Wenn also vielerorts auf sehr profane Weise ein weltlicher "Vatertag" gefeiert wird, dann sollten wir als getaufte Gotteskinder den oft krummen Brauch aufgreifen und im Gnadenlicht des Hochfestes wandeln und neu gestalten.

Wir dürfen voll Dankbarkeit heute die VATERSCHAFT Gottes feiern und ehren.

Wir dürfen am HIMMEL-VATER-TAG als Gotteskinder unser Taufgelübde wie an Ostern voll Freude erneuern, denn CHRISTI-HIMMELFAHRT ist wahrhaftig VATERTAG und wir sind die Kinder, die das mit dem ganzen Himmel feiern dürfen.

Ehren wir den VATER IM HIMMEL durch den SOHN, der heimkehrt, im Heiligen Geist, der in uns durch die Taufe wohnt - denn heute ist HIMMELFAHRT und HIMMEL-VATER-TAG und das ein großartiges Hochfest für alle Gotteskinder.

Wo man dem leiblichen Vater zum Vatertag und der Mutter zum Muttertag ein kleines Geschenk der Dankbarkeit überbringt, da dürfen wir als geliebte Kinder Gottes dem Vater im Himmel erst recht unseren Dank vor allem im Sakrament des Dankes – in der Heiligsten Eucharistie – bringen.

Maria die jungfräuliche Mutter, ist das Urbild der Mutter Kirche, durch die wir im Sakrament der Taufe neu geboren und Kinder des ewigen Vaters im Sohn wurden, der den Heiligen Geist schenkt, in dem wir rufen dürfen „Abba! Vater!“ (Röm 8,15; Gal 4,6)

Mit Maria und dem ganzen Himmel preisen wir den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist. Wir bitten für alle die Menschenkinder, nach denen sich der himmlische Vater sehnt und für die Christus den Weg der Erlösung gegangen ist.

Der Herr möge unser Leben zum Zeugnis und zum Segen machen, damit das Evangelium auch durch uns seine ganze Kraft in dieser Welt entfaltet und alle Fernen zu Kindern Gottes werden dürfen.

CHRISTI-HIMMELFAHRT / HIMMEL-VATER-TAG.
Es ist der Tag des VATERS,
den ER ersehnt,
für den ER den SOHN gesendet,
nachdem ER der GEIST GOTTES an Pfingsten ausgegossen hat.
Es ist der Tag des VATERS, den wir ehren,
weil wir niemals mehr heimatlos sein können,
seit JESUS auferstanden und in den Himmel aufgefahren ist.
ER bereitet uns die Wohnstätte im Herzen des VATERS,
das weit geöffnet ist,
durch das durchbohrte Herz JESU,
und aus dem der Lebensstrom des Hl. GEISTES fließt
uns erfassen und hinauftragen will,
wohin alle Sehnsucht des Menschen strebt.
Das ist CHRISTI-HIMMELFAHRT und HIMMEL-VATER-TAG.

Gebet (© Michaela Voss/kath.net)

Ewiger, heiliger, liebevoller VATER im Himmel!
ABBA! PAPA!
Durch das Erlösungswerk JESU,
DEINES geliebten SOHNES
sind wir in der Taufe
durch die Kraft des Heiligen GEISTES
DEINE Kinder geworden.

Wir jubeln DIR zu - schon hier auf Erden
weil JESUS uns vorausging
weil der GEIST mit uns ist
uns trägt und leitet,
weil DEINE Liebe unseren Lebensweg erhellt
und uns schon hier Anteil an der Ewigkeit schenkt,
in jedem Gebet, in dem wir sprechen dürfen,
wie allein der SOHN zu DIR sprechen konnte,
denn wir haben den GEIST empfangen, der in uns ruft:
"ABBA!" - "Liebster PAPA im Himmel!"

Ehre sei DIR
durch JESUS, DEINEN SOHN
im HEILIGEN GEIST,
jetzt und ewig.
Amen.


Zu den Blogs von Michaela Voss:
evangelium-vom-tag.de
und jahr-des-glaubens.de


Fotos







Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Spiritualität

  1. Spiritualität verbessert Lebensqualität von Krebspatienten
  2. Gebetsgemeinschaft RSK hat aktuell 300.000 Mitglieder weltweit
  3. Gebetsnacht in Zürich
  4. Dank an und Ehre für die Muttergottes
  5. Kinder gestalteten Meditationen für Papst-Kreuzweg am Karfreitag
  6. Jeder soll sich fragen: Was will der Herr uns durch diese Zeichen sagen?
  7. Turnovszky: Pandemie-Geschehen ein moderner "Kreuzweg"
  8. "Den Weg Gottes finden"
  9. Er ist da – er, der König, der alles in seinen Händen hält.
  10. Theologe Tück für Wiedereinführung des Festes "Beschneidung des Herrn"






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz