Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  6. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  7. Bätzing gegen Papst Leo
  8. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  9. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  10. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  11. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  14. „Wir werden erwartet“
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Widersprüchliche Berichte über Freilassung syrischer Bischöfe

24. April 2013 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die griechisch-orthodoxe Kirche dementierte laut libanesischen Medienberichten Angaben eines französischen kirchlichen Werks dass die beiden orthodoxen Erzbischöfe am Dienstagnachmittag befreit worden seien


Aleppo/Beirut (kath.net/KNA/bbk) Das Schicksal der beiden am Montag in Syrien entführten orthodoxen Bischöfe (Foto) scheint weiter unklar. Die griechisch-orthodoxe Kirche dementierte laut libanesischen Medienberichten vom Mittwoch Angaben des französischen kirchlichen Werks «l'Oeuvre d'Orient», der syrisch-orthodoxe Metropolit von Aleppo, Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, und der griechisch-orthodoxe Erzbischof von Aleppo und Iskenderun, Boulos Yazigi, seien am Dienstagnachmittag befreit worden. Die Hintergründe der Entführung sind weiterhin unklar. Laut der syrisch-orthodoxen Diözese soll es sich bei den Entführern um Tschetschenen handeln.


Medienberichten zufolge waren die beiden orthodoxen Geistlichen auf dem Weg von einem Dorf nahe der türkischen Grenze zurück nach Aleppo, als ihr Auto vor der Stadt angehalten und der Fahrer mit Schüssen getötet wurde. Die beiden kamen offenbar von Verhandlungen, um die Freilassung für zwei vor Monaten entführte Priester zu erreichen.

Yazigi ist der Bruder des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien, Johannes X. Yazigi, der laut libanesischen Zeitungsberichten die Meldungen über die Befreiung der Geistlichen dementierte.

Glaubensvertreter weltweit hatten sich bestürzt und entrüstet über die Entführung gezeigt. Die Entführung sowie die Ermordung des Fahrers sei eine «dramatische Entwicklung der tragischen Situation», hieß es in einer Vatikan-Erklärung vom Dienstag. Papst Franziskus hat für die beiden orthodoxen Erzbischöfe gebetet.

Nach der Entführung von zwei orthodoxen Bischöfen in Syrien hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick seine tiefe Besorgnis über die Lage in dem Land ausgedrückt. „Diese und andere Anschläge machen deutlich, in welcher gefährlichen Situation sich die Christen in Syrien befinden“, sagte Schick, der auch Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Bischofskonferenz ist, am Dienstag. Die internationale Staatengemeinschaft dürfe nicht länger zusehen. „Es geschehen immer neue Massaker, und es werden in diesem brutalen Bürgerkrieg unschuldige Menschen verfolgt und getötet“, so Schick. Bereits über 70.000 Menschen seien bisher umgekommen.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Syrien

  1. Syrien: katholische Melkiten sagen aus Sicherheitsgründen alle Kar- und Osterliturgien ab
  2. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  3. „Syrien darf nicht islamistisch werden“ – Missio-Nationaldirektor Wallner im Krisenland
  4. Syrien: Evangelikaler Pastor mit gesamter Familie ermordet
  5. Massaker in Syrien: Dramatischer Appell der Kirchenführer
  6. Vatikan fordert wichtige Rolle für Christen in Syrien
  7. Syriens neuer Machthaber äußert Hochachtung für Papst Franziskus
  8. Syrien: Neuer Machthaber macht Christen Zusicherungen
  9. Neuer Bischof von Aleppo ernannt - 2014 von Milizen entführt
  10. Syrien: „Eine knappe Minute war schlimmer als 12 Jahre Krieg“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  3. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  4. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  5. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  6. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  7. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  8. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  9. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  10. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  11. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  12. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  13. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  14. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  15. Der Tod löst die Gemeinschaft nicht auf: In Christus bleibt das Leben bewahrt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz