Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  13. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei

Die Würde des Christen: die Errettung aus Liebe

10. April 2013 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus-Pille des Tages: Allein die Liebe Gottes rettet, nicht das Geld, die Macht oder die Eitelkeit. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Allein die Liebe Gottes rettet, nicht das Geld, die Macht oder die Eitelkeit. Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er ihr seinen Sohn gegeben hat, damit jeder an ihn glaube, nicht verloren gehe und das ewige Leben habe. Diesem Kerngedanken aus dem Tagesevangelium folgend entwickelte Papst Franziskus bei seiner heutigen Frühmesse in der Kapelle des Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“ seine kurze Predigt. Der Papst feierte die Messe zusammen mit den Kardinälen Angelo Sodano und Angelo Comastri als Konzelebranten. Anwesend waren Angestellte der „Fabbrica di San Pietro“ sowie die italienische Innenministerin Anna Maria Cancellieri mit Familienangehörigen.

Gott rette den Menschen durch seine Liebe, so der Papst: „Er rettet uns nicht mit einem Brief, mit einem Dekret, sondern er hat uns mit seiner Liebe gerettet“. „Was aber bedeutet dieses Heil?“, fragte sich Franziskus: „Es bedeutet, vom Herrn die Würde zurückerstattet zu bekommen, die wir verloren haben“, die Würde der Gotteskindschaft, die Hoffnung.


Diese Würde wachse bis zur endgültigen Begegnung mit ihm. Dies sei der Weg des Heils, „und das ist schön: allein die Liebe tut dies. Wir sind würdig, wir sind Frauen und Männer der Hoffnung. Das bedeutet es, von der Liebe gerettet zu sein“.

Problematisch sei, dass der Mensch sich bisweilen alleine retten wolle und glaube, es zu schaffen, indem er zum Beispiel seine Sicherheiten auf dem Geld basiere: „Ich bin sicher, ich habe Geld, alles, ... es gibt keine Probleme... Ich habe die Würde: die Würde einer reichen Person“. Doch dies genüge nicht: „Denken wir an das Gleichnis von jenem Mann, der eine gutgefüllte Kornkammer hatte und sagt: ‚ich werde eine weitere bauen, um noch mehr zu haben, dann werde ich gut schlafen können’. Und der Herr sagt zu ihm: ‚Du Tor! Heute Abend wirst du sterben’. Diese Sicherheit ist nicht in Ordnung, es handelt sich um eine provisorische Sicherheit, und auch um eine scheinbare Sicherheit“.

Manchmal denke der Mensch, sich mit Eitelkeit und Stolz zu retten, er glaube, sich mächtig zu fühlen: „Auch das ist nicht in Ordnung. So maskieren wir unsere Armut, unsere Sünden mit der Eitelkeit, mit dem Stolz. Auch das wird ein Ende haben“.

Das wahre Heil, so Franziskus, bestehe in der Würde, die Gott dem Menschen schenke, in der Hoffnung, die Christus dem Menschen mit Ostern schenke. „Lasst uns heute einen Akt des Glaubens tun“, so die Einladung des Papstes: „Herr, ich glaube. Ich glaube an deine Liebe. Ich glaube, dass deine Liebe mich gerettet hat. Ich glaube, dass mir deine Liebe jene Würde gegeben hat, die ich nicht hatte. Ich glaube, dass mir deine Liebe Hoffnung schenkt“.

Allein die Liebe Gottes könne die wahre Würde und die wahre Hoffnung schenken. „Es ist schön, an die Liebe zu glauben“, so Franziskus abschließend, „das ist die Wahrheit. Das ist die Wahrheit unseres Lebens. Wir wollen so beten: Herr, ich glaube an deine Liebe. Und öffnen wir das Herz, damit diese Liebe komme, damit sie uns erfülle und uns dränge, die anderen zu lieben. Amen“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus in Santa Marta

  1. Der Papst und die Engel
  2. Die Gnade des Gebetes, der Nähe, der Gerechtigkeit-Barmherzigkeit
  3. Der Heilige Geist lehrt uns die Sanftmut der Kinder Gottes
  4. Der Hass des Geistes der Weltlichkeit
  5. Der Geist der rigiden Starrheit bringt immer Verstörung
  6. Interreligiöses Gebet für die Befreiung von allen Pandemien
  7. Wie gibt die Welt den Frieden und wie gibt der Herr ihn?
  8. Die Mystik des Bleibens in Jesus
  9. Der Beistand –- der Geist, der im Glauben wachsen lässt
  10. Europa wachse vereint in der Brüderlichkeit







Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  3. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  4. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  5. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan
  6. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  7. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?
  8. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  9. US-Bischof Burbidge: „Die Kirche verkündet mutig ihr ‚Ja!‘ zum Schutz der Ungeborenen“
  10. Der Mensch vor dem Algorithmus - Die Würde vor dem System
  11. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  12. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  13. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  14. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  15. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz