Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  2. AfD Rheinland-Pfalz suchte Gespräch mit Bischof Ackermann – dieser ging auf Demo gegen ‚rechts’
  3. ‚Gratismut’ – Ausgrenzung von AfD-Mitgliedern sollte in der Kirche keinen Platz haben
  4. Bätzing behauptet: „Römische Weltsynode und Synodaler Weg in Deutschland gehen in dieselbe Richtung“
  5. R.I.P. Alexej Nawalny – ein Kämpfer für die Freiheit
  6. Angst vor Rechtsruck? Das ist Thema für Eliten und Besserverdiener über 5.000 € Monatseinkommen
  7. Bischof Krautwaschl meint: ‚Diskussion zum Thema Frauenweihe nicht beendet’
  8. Sie sahen: Das Ende des Synodalen Weges
  9. DBK-Vorsitzender Bätzing meint: Der Lebensschutz „ist ein Proprium der Kirche“
  10. Kardinal Schönborn an DBK: "Weigerung einzulenken wäre Anzeichen eines Schismas"
  11. Wieder ein Brief aus Rom an die deutschen Bischöfe
  12. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  13. Papst Franziskus reist zur Biennale nach Venedig
  14. "Das unpräzise Pontifikat"
  15. „Lasst euch nicht verwirren“

Wer waren die drei Könige?

29. Dezember 2011 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Wissenschaftler entzifferte altsyrische Schrift über die drei Magier aus dem Morgenland.


Oklahoma (kath.net) Gibt es neues Licht in der Forschung nach Herkunft und Identität der drei Weisen aus dem Morgenland? Brent Landau, Professor für Religionswissenschaft an der Universität Oklahoma, USA, hat in zweijähriger mühevoller Kleinarbeit ein Dokument aus den Vatikanarchiven entziffert und aus der altsyrischen Sprache übersetzt. Darüber berichtete „The Australian“.

Die „Offenbarung der Magier“ sei eine Abschrift aus dem 8. Jahrhundert, statuierte der Forscher. Das verlorengegangene Original schätzte der Wissenschaftler ein halbes Jahrtausend älter, es sei nur 100 Jahre nach der Abfassung des Matthäusevangeliums geschrieben worden, in welchem die drei Magier kurz erwähnt werden. Während hinter den Drei Magiern in der Regel persische Mystiker vermutet werden, stammten sie nach dieser Quelle drei Weise aus dem halbmythischen Land „Shir“, welches wohl im antiken China zu lokalisieren ist. Die Drei Weisen werden in dieser Schrift als Nachkommen Seths vorgestellt, des dritten Sohnes von Adam, sie gehörten einer Sekte an, welche das stille Gebet pflegte. Der unbekannte Verfasser der Schrift sei möglicherweise selbst Anhänger dieser Sekte gewesen, denn er gebe einen detaillierten Bericht über ihre Gebete und Rituale.


Landau machte auf den vielleicht größten Unterschied zum Bericht im Matthäusevangelium aufmerksam: In der „Offenbarung der Magier“ werde von „vielen“ Magiern berichtet, im Matthäusevangelium werde überhaupt keine Zahl genannt, traditionell werde von „drei“ Weisen gesprochen, vermutlich hauptsächlich wegen der Dreizahl der genannten Geschenke.

Nach der „Offenbarung der Magier“ habe Seth eine Prophezeiung erhalten, dass ein Stern gesehen werde, welcher die Geburt Gottes in Menschengestalt ankündige. Die Magier hätten tausend Jahre darauf gewartet, dass dieser Stern erscheine. Dem Text zufolge seien „Jesus Christus und der Stern von Bethlehem dasselbe, und Jesus Christus könne sich in alles verwandeln“. „Der Stern führte sie nach Bethlehem, in eine Grotte, wo er sich in ein menschliches Kind verwandelte, welches ihnen auftrug, zurückzugehen und Prediger des Evangeliums zu werden“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 CoelestinV 29. Dezember 2011 
 

Revision

@Wolfgang63: Hm, stimmt, irgendwie habe ich den letzten Absatz überlesen. Bis dahin klang es ja noch ganz vernünftig.


1
 
 Waeltwait 29. Dezember 2011 
 

Viel ist über den Stern von Bethlehem

nachgedacht worden.
Ich habe auch noch eine Version.
Vielleicht war es wirklich ein Komet der nach seinem Aufleuchten in der Sonne verglüht ist. Solche Ereignisse gibt es. Wie will die Wissenschaft solches nachweisen?


0
 
 Wolfgang63 29. Dezember 2011 
 

Leichtgläubig?

@CoelestinV: Sie stimmen Landaus Ergebnissen sehr rasch zu; ich vermute, weil Sie ihm glauben wollen. Möglicherweise ist Ihnen deshalb entgangen, das die im Artikel genannten Interpretationen wie \"Jesus und der Stern sind dasselbe\" oder \"der Stern verwandelte sich in ein menschliches Kind\" dem christlichen Glauben widersprechen. Wenn Jesus der verwandelte Stern ist, dann wurde er also nicht von Maria geboren?

Es wundert mich auch, dass im Titel des Artikels noch von den drei Königen gesprochen wird: Die Bibel kennt nur Weisen, Landau \"Magier\".


2
 
 CoelestinV 29. Dezember 2011 
 

Erkenntnisgewinn

Es ist ein weiterer Hinweis, der das bestätigt, was wir alle glauben: Dass die Berichte der Evangelien von wahren Begebenheiten handeln.
Ein weiterer Hinweis, der diejenigen Lügen straft, die Leben und Wirken des Jesus von Nazareth mangels außerbiblischer Quellen ins Reich der Legenden verbannen möchten.
Daher ist selbst ein so kleiner und unwichtig scheinender Hinweis wert, verfolgt zu werden.


1
 
 Theobald 29. Dezember 2011 
 

???

Welchen Erkenntnisgewinn kann ich also aus einer solchen Entzifferung ziehen, die vor Konjunktiven und unbeweisbaren Vorannahmen zu einem verloren gegangenen Manuskript nur so strotzt?


1
 
 Hotzenplotz 29. Dezember 2011 

Magier

Der Historiker Michael Hesemann erklärt in seinem Vortrag \"Jesus von Nazareth - Archäologen auf den Spuren des Erlösers\" , dass die \"drei Weisen\" Magier aus dem sumerisch-babylonischen Kreis waren. Dabei handle es sich bei dem Begriff der \"Magier\" um eine Stammesbezeichnung. Diese seien also Angehörige der Magi gewesen, einer Priesterkaste des Volkes der Meder, vergleichbar etwa mit den Leviten.

Bei domradio kann man diesen sehr interessanten Vortrag nachhören:
http://www.podcast.de/episode/1544631/%22Jesus+von+Nazareth+-+Arch%C3%A4ologen+auf+den+Spuren+des+Erl%C3%B6sers%22+-+Michael+Hesemann/

(über die Magier etwa ab 39:40)


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weihnachten

  1. ‚Stille Nacht’ am Times Square in New York
  2. Weg von Schall und Rauch hin zum eigentlichen Wesen eines Festes
  3. Bischof von Odessa: "Echter Friede" als Weihnachtswunsch
  4. Angst vertreiben — das ist Weihnachten!
  5. Ukrainisches Stahlwerk als Krippe im Vatikan
  6. Papst erinnert an Wert des Weihnachtsfestes
  7. Stille Nacht, Heilige Nacht
  8. Italienischer Bischof: ‚Den Weihnachtsmann gibt es nicht’
  9. Stammt die Komposition zu „Stille Nacht“ aus dem Volkslied „In an kloan Haus“?
  10. Christmette mit Papst Franziskus im Petersdom vorverlegt







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. Kommen Sie mit! - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Karwoche und Oktober 2024 mit kath.net in MEDJUGORJE
  4. „DBK hat keine Vollmacht, ihre Diözesen von Einheit mit Papst und katholischer Kirche wegzureißen“
  5. Sie sahen: Das Ende des Synodalen Weges
  6. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  7. Kardinal Schönborn an DBK: "Weigerung einzulenken wäre Anzeichen eines Schismas"
  8. Christian Geyer in FAZ-Kommentar: „Synodaler Ausschuss - Bischöfe als juristische Deppen?“
  9. "Das unpräzise Pontifikat"
  10. Bätzing behauptet: „Römische Weltsynode und Synodaler Weg in Deutschland gehen in dieselbe Richtung“
  11. Wieder ein Brief aus Rom an die deutschen Bischöfe
  12. R.I.P. Alexej Nawalny – ein Kämpfer für die Freiheit
  13. Kardinal Kasper: „Ich stimme Kardinal Schönborns Mahnung an die DBK voll und ganz zu“
  14. AfD Rheinland-Pfalz suchte Gespräch mit Bischof Ackermann – dieser ging auf Demo gegen ‚rechts’
  15. Grußwort des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Eterović, an die Deutsche Bischofskonferenz

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz