Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Jesus ist lebendige Gegenwart
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  15. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“

Steve Jobs war eine 'ungewollte Schwangerschaft'

29. November 2011 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Apple-Chef lernte erst als Erwachsener seine leibliche Mutter kennen, denn diese hatte ihn zur Adoption frei gegeben. Jobs: "Ich bin froh, dass ich nicht als eine Abtreibung endete"


Cupertino (kath.net/lsn/pl) Steve Jobs wäre heutzutage wahrscheinlich abgetrieben worden. Dann hätte ausgerechnet der Gründer und Vordenker der Computerfirma "Apple" in der Reihe der modernen Genies gefehlt. Wer würde heute, bei legaler Freigabe der Abtreibung, einer Dreiundzwanzigjährigen ohne Schulabschluss und Ehemann raten, eine ungewollte Schwangerschaft auszutragen? Obendrein widersetzte sich ihr Vater wohl nicht nur zu Unrecht, als Joanne Simpson den leiblichen Vater ihres Babys, einen glücklosen syrischen Politikstudenten und späteren Betreiber eines kleinen Kaffeehauses, heiraten wollte. So schlittert man klassisch in eine Abtreibung hinein, und auch in den USA Mitte der Fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wäre dies durchaus möglich gewesen.


Steve Jobs wurde glücklicherweise geboren. Erst Anfang der Achtziger Jahre, als er schon längst erwachsen war, lernte er seine biologische Mutter kennen. „Ich wollte sie hauptsächlich treffen, um zu sehen, ob es ihr gut geht und um ihr zu danken, denn ich bin froh, dass ich nicht als eine Abtreibung endete“, erzählte er einmal darüber. Auch von seiner leiblichen Schwester erfuhr er erst in dieser Zeit.

Bei der ersten Begegnung sei seine Mutter mehrfach in Tränen ausgebrochen und habe sich dafür entschuldigt, dass sie ihn zur Adoption freigegeben hatte, berichtete er im Nachhinein. Doch Jobs selbst war dankbar für seine Kindheit bei Adoptiveltern, die er auch als Erwachsener noch sehr schätzte, „sie waren zu 1.000% meine Eltern“, sagte er später in einem Interview.

Steve Jobs ist vor wenigen Wochen verstorben. Das ursprünglich ungewollte Kind, dem kein fairer Start in das Leben offenzustehen schien, war bei seinem Tod im Mittelpunkt der Medienaufmerksamkeit. Steve Jobs zum Gedenken. Von Armin Schwibach

kathTube-Liedtipp: Adoption - die christliche Alternative! (Englisch)




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  2. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  3. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  4. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  5. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  6. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  7. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  8. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  9. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  10. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  8. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  13. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  14. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz