Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  9. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  10. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  11. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  14. Propst Höslinger: Papst Leo hat Ruhe in die Kirche gebracht
  15. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab

US-Staat Illinois: Katholische Adoptionsstellen schließen

16. November 2011 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Paprocki: "Unsere katholischen karitativen Einrichtungen werden weiter machen und weniger abhängig sein von finanzieller Förderung der Regierung und weniger behindert durch zudringliche staatliche Politik.“


Springfield (kath.net) Drei Diözesen des US-Bundesstaates Illinois beenden ihre Prozesse gegen den Staat, bei denen es um das Recht der Kirche geht, Adoptionseinrichtungen nach ihren eigenen Grundsätzen zu führen. Grund: Der Erhalt dieser Einrichtungen wäre jetzt für die Kirche ohnehin viel zu teuer. Das berichten die CNA und EWTN News.

Ein Gesetz über eingetragene Lebenspartnerschaften im Staat Illinois wollte auch die Kirche zwingen, in ihren Einrichtungen Kinder auch an homosexuelle Paare zu vermitteln. Daraufhin begannen drei Diözesen im Juni vor Gericht ein Berufungsverfahren.


Die staatlichen Verträge wurden nun gekündigt. Daher seien die Prozesse jetzt von der Kirche fallen gelassen worden, erklärten die drei Bischöfe Thomas J. Paprocki von Springfield (siehe Foto), Edward K. Braxton von Belleville und R. Daniel Conlon von Joliet am Dienstag.

“Die Entscheidung, keine weiteren Berufungen zu verfolgen, wurde mit großem Widerstreben getroffen, doch sie war dadurch notwendig geworden, dass der Staat Illinois es unseren Agenturen finanziell unmöglich gemacht hat, diese Dienste weiterhin anzubieten”, gaben die Bischöfe bekannt. „Das wir jetzt Büros schließen und Angestellte entlassen müssen, wären weitere Berufungsverfahren irrelevant.“

Bischof Paprocki: “Die gute Seite dieser Entscheidung ist, dass unsere katholischen karitativen Einrichtungen weiter machen und sich dabei darauf konzentrieren werden, katholischer und karitativer zu sein, und dafür weniger abhängig von finanzieller Förderung der Regierung und weniger behindert durch zudringliche staatliche Politik.“

Die Einrichtung “Catholic Social Services of Southern Illinois” hingegen wird sich von der Diözese Belleville trennen, künftig Kinder auch an gleichgeschlechtliche Paare vermitteln und sich „Christian Social Services of Illinois“ nennen. Dies garantiere die „Kontinuität der Sorge“ für die Kinder, begründete ihr Leiter Gary Huelsmann. Die Diözese sagte in einer Stellungnahme, diese Agentur sei nicht fähig gewesen, „der Morallehre der katholischen Kirche treu zu bleiben“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  2. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel
  3. US-Erzdiözese Boston: Rekordzahl an Erwachsenentaufen zu Ostern
  4. „Da tut sich was“ – USA: Bemerkenswerter Anstieg von Konversionen in die röm.-kath. Kirche
  5. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  6. Nach Kritik an Erzbischof Cupich: Rechtsprofessor von katholischem Gremium abberufen
  7. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  8. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  9. US-Erzdiözese Portland ruft dieses Jahr zu noch größeren eucharistischen Prozessionen auf
  10. USA: Mörder eines Pastors fordert Todesstrafe für sich selbst







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  15. Weltweit gibt es 1,42 Milliarden Katholiken

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz