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Hampelmann-Helfershelfer und Medienwurschtl

5. September 2011 in Österreich, 22 Lesermeinungen
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"Krone" übt scharfe Kritik an Helmut Schüller, den Leiter der "Pfarrer-Initiative": Schüller ist Hampelmann-Helfershelfer all jener, für die es mit der Katholischen Kirche und dem Kreuz ein Kreuz ist, das es bis aufs Messer zu bekämpfen gilt


Wien (kath.net) Die Kronen-Zeitung, die auflagenstärkste Tageszeitung von Österreich, hat in einem Kommentar scharfe satirische Kritik an Helmut Schüller, den Leiter der umstrittenen Pfarreriniative geübt. Krone-Kolumnist Michael Jeannée spricht von "Superstar Schüller" und dass er es geschafft habe, der "mediale Superstar dieses sich neigenden Sommers" zu werden.


Jeannée bekennt dann auch, dass er Schüller auf den Leim gegangen sei. "Nein, Herr Pfarrer Schüller, Sie sind kein überzeugter und wertvoller Gottesmann, wie ich schrieb, sondern ein aus dem Ruder seines Glaubens, dem Sie bei ihrer Priesterweihe niemals abzuschwören geschworen haben, gelaufener Medienwurschtl, ein aus dem anheimelnden Kerzenlicht seiner Kirche in die grelle Halogenwelt des Fernsehens gestolperter Schwächling, der der vordergründigen Versuchung, sprich öffentlichen Präsenz, nicht widerstehen konnte und so zum Hampelmann-Helfershelfer all jener wurde, für die es mit der Katholischen Kirche und dem Kreuz ein Kreuz ist, das es bis aufs Messer zu bekämpfen und zu desavouieren gilt", schreibt der Kolumnist dann wörtlich.

Jeannée meint am Schluss allerdings, dass Schüller zum "Luther des 21. Jahrhunderts" jedoch das "Format und die Kraft" fehle.


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