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Beten, Chillen, Fußball, Lobpreis

7. Juli 2011 in Jugend, 1 Lesermeinung
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Das größte österreichische katholische Sommercamp für Jugendliche startet in wenigen Tagen in Pöllau. Hunderte Jugendliche treffen sich. es kommt auch Kardinal Schönborn. Ein Interview mit Pfarrer Roger Ibounigg - Von Linda Noé


Pöllau (kath.net)
Der sel. Papst Johannes Paul II. hat die Weltjugendtage, und davon inspiriert, viele andere katholische Jugendtreffen auf der ganzen Welt ins Leben gerufen. Eines dieser Jugendtreffen, das sich in jedem Jahr auch am Motto des jeweiligen Weltjugendtages orientiert, ist das Jugendtreffen in Pöllau in der österreichischen Steiermark, das in diesem Jahr sein 20. Jähriges Jubiläum feiert. Dazu werden neben hunderten Jugendlichen auch Kardinal Schönborn, Bischof Kapellari und Weihbischof Franz Lackner erwartet.
Pfr. Roger Ibounigg war von Beginn an dabei, Anfang der 90er Jahre als Kaplan, heute als Pfarrer und Gastgeber des Treffens. KATH.NET-Mitarbeiterin Linda Noé sprach mit ihm über das größte österreichische katholische Sommercamp für Jugendliche.

KATH.NET: Heuer heißt es "20 Jahre katholisches Jugendtreffen in Pöllau". Können Sie in wenigen Sätzen die Bedeutung des Treffens in all diesen Jahren für die Kirche in Österreich und darüber hinaus beschreiben?

Pfr. Roger Ibounigg: Im Vergleich zu anderen Treffen ist Pöllau eher ein kleineres Treffen, aber ich staune selber über die Reichhaltigkeit dessen, was über die Jahre gewachsen ist. Gott macht aus Wenigem viel. Das Bild der wunderbaren Brotvermehrung drängt sich mir dabei auf. Unter dem Bild des Barmherzigen Jesus, das die Mitte der Bühnengestaltung im großen Zelt bildet, steht der Schriftzug: „Jesus, ich vertraue auf Dich!“ Dieses Gebet drängt sich mir auch heute, angesichts der organisatorischen Herausforderungen und des Blickes auf die eigene Begrenztheit, unwillkürlich auf. In diesen zwei Jahrzehnten, haben verschiedene Ordensgemeinschaften mit ihren Charismen dem Treffen seine Farbe gegeben. Von Anfang hatte die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes eine zentrale Bedeutung. Die eindrucksvolle Kirche von Pöllau ermöglicht eine würdige von Ehrfurcht getragene Liturgie. Das Zelt im angrenzenden Park, ist der Ort der Katechesen, der Begegnung und des jugendlich-temperamentvollen Lobpreises. Inmitten unserer bedrängenden Fragen und unseres Suchens, dürfen wir nicht die unbeschwert-kindliche Freude am Glauben vergessen. Jesus lädt uns ein, „über das Wasser“ zu gehen. Viele Jugendliche aus den vergangenen Jahren sind nun Eheleute, andere wiederum sind das Wagnis des Priester- bzw. Ordensberufes eingegangen. Vielleicht ist das Jugendtreffen in Pöllau auch als eine Art „Durchlauferhitzer“ für geistliche Berufungen zu sehen. Die Anwesenheit von Bischöfen und vielen Priestern war und ist für diese Treffen eine wichtige Ermutigung.


KATH.NET: Welche Erwartungen haben Sie in diesem Jahr? Worauf freuen Sie sich besonders?

Pfr. Roger Ibounigg: Junge Menschen zu Jesus zu führen, gibt uns im Organisationsteam die Kraft und den Antrieb zum Engagement. Wir schöpfen nur Wasser, Jesus macht daraus den Wein. Am schönsten empfinde ich den Moment, wenn wir mit den bunten Pöllau-Rosenkränzen oben beim Marienheiligtum am Pöllauberg in die gotische Kirche eintreten. Da sage ich dann still im Herzen: „Schau, Muttergottes, wir bringen Dir wieder so viele junge Herzen. Nimm sie unter Deinen Mantel, damit das, was in ihre Herzen gesät wurde, nicht von den Sorgen und Lockungen der Welt niedergewalzt wird“. Beglückend ist auch die Erfahrung, zusammen mit anderen priesterlichen Mitbrüdern, den Beichtnachmittag zu erleben. Gerade in diesem Dienst, erfahren wir Priester selber neu das Geschenk des Priestertums. Wir dürfen die „Baustelle Gottes“ im Inneren der jungen Menschen wahrnehmen.

KATH.NET: Viele Jugendliche erfahren in Pöllau eine besondere Begegnung mit Jesus und erzählen am Ende der Woche auch vor allen Teilnehmern davon. Gibt es ein Zeugnis, das Sie besonders beeindruckt hat?

Pfr. Roger Ibounigg: Da gibt es viele Erfahrungen und noch viel mehr solche ganz verborgener Art. Ein junger Mann sagte: „Ich bin hier in Pöllau geboren“. Dabei kam er aus Wien. Aber hier hat er eine tiefe Glaubensentscheidung getroffen, hat so zu sagen seine Taufe bewusst angenommen. Für so manche Person ist Pöllau ein geistlicher Geburtsort geworden.

KATH.NET-TIPP: Man kann sich für das Jugendtreffen noch anmelden. Mehr Infos unter: www.jugendtreffen.at/

kathTube-Videos über das Jugendtreffen:






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Lesermeinungen

 Linda 7. Juli 2011 

Mein persönlicher Aufruf

Meldets Euch an, auch jetzt noch, ganz spontan, auch aus Deutschland, der Schweiz.... meldets Eure Firmkinder an, Patenkinder.... es ist eine ECHTE Chance Jesus in Seiner Kirche kennen zu lernen.


1
 

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