Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Wir machen da was mit Medien
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

Christen sollen Chancen im Internet nicht verschlafen

20. März 2011 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Medienforscher Prof. Stock: Facebook hat revolutionäre Kraft


Heidenheim (kath.net/idea) Christen sollten viel stärker die Chancen nutzen, die das Online-Netzwerk Facebook und das Mitmach-Lexikon Wikipedia bieten. Das hat der Medienforscher Prof. Wolfgang Stock (Woltersdorf bei Berlin) auf der Frühjahrstagung der württembergischen Landessynode gefordert.

Wikipedia sei heute „das Informationsmedium“, das täglich durchschnittlich 29 Millionen Mal in Deutschland angeklickt wird. Die Christen verschliefen jedoch bisher die Möglichkeiten dieses „modernen Areopags“ (Marktplatz – in Anspielung auf Apostelgeschichte 17), sagte Stock in einem Referat am 17. März in Heidenheim bei Ulm. Dort befasste sich die Landessynode mit Chancen und Risiken der neuen Medien.

Wie Stock weiter ausführte, könnten beispielsweise die Wikipedia-Inhalte bei wichtigen Themen wie „Bibel“, „Zehn Gebote“ und „Jesus Christus“ verständlicher gestaltet werden. Aber es fehle an christlichen Experten, die sich hier ehrenamtlich einbrächten.


Stock zufolge hat auch Facebook das Potenzial, die Welt zu verändern. Die Revolutionen in Ägypten und Tunesien wären ohne die unzensierten Beiträge Jugendlicher nicht möglich gewesen.

Der Medienexperte rief dazu auf, Facebook für die Verkündigung der christlichen Botschaft zu nutzen. So könnten Christen dort jeweils nach der Sonntagspredigt den für sie wichtigsten Satz veröffentlichen. Wenn sich daran Tausende beteiligten und man ihre Beiträge an einer Stelle gesammelt wiedergebe, könne es sogar gelingen, die kirchliche Verkündigung stärker in die Medien zu bringen.

Medienkompetenz stärken

Der Sprecher des Gesprächskreises „Lebendige Gemeinde“, Pfarrer Steffen Kern (Walddorfhäslach bei Reutlingen), sagte in der Aussprache, das Internet und seine Kommunikationsforen böten enorme missionarische Chancen. Allerdings müsse man auch die Risiken sehen. Extremistisches Gedankengut, Gewalt und Pornographie seien per Mausklick in fast jedem Wohn- und Jugendzimmer verfügbar. Deshalb sei es eine wichtige pädagogische Aufgabe, jungen Menschen Medienkompetenz zu vermitteln.

Der Sprecher von „Evangelium und Kirche“, Dekan Winfried Dalferth (Crailsheim), sprach sich dafür aus, die Bibliotheken in Kirchengemeinden zu Mediatheken mit Internetanschluss weiterzuentwickeln. Dabei gelte es, junge Menschen beim Umgang mit den neuen Medien anzuleiten. Dalferth plädierte ferner dafür, das Evangelische Medienhaus in Stuttgart so auszustatten, dass es sich bei Facebook einbringen kann.

Besser „Face to Face“ als „Facebook zu Facebook“

Der Studentenpfarrer Michael Seibt (Tübingen) von der „Offenen Kirche“ warnte davor, die Chancen von Facebook zu überschätzen. Die Stärke der Kirche liege darin, dass sich in ihr Menschen von Angesicht zu Angesicht begegneten. Eine Verständigung von „Face to Face“ sei besser als eine von „Facebook zu Facebook“.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hedwig Beverfoerde 20. März 2011 
 

Wir verschlafen hier gar nix\'!!!

Aur Facebook geht katoholischerseits doch längst die Post ab! Was glaubt Ihr, was wir den ganzen Tag da machen? Da warten wir doch nicht darauf, daß uns einer die \"Medienkompetenz\" zuspricht! My goodness!!


1
 
  20. März 2011 
 

Nein, Apfelkuchen

es ist besser mit Facebook und dem ganzen Rest. Gerade die Ereignisse der letzten Zeit haben das bewiesen. Natürlich sage ich \"mit\" und nicht \"als Ersatz\".


3
 
 M.Schn-Fl 20. März 2011 
 

Wo bleibt die Initiative der Deutschen Bischofskonferenz?

Wo bleibt die Ernnennung eines jungen, rom- und kirchentreuen Prälaten mit den entsprechenden Kenntnissen zum Medienbischof anstelle des traurigen Bischofs von Rottenburg. Müssen die Laien denn wirklich alles alleine machen? Sie werden es notfalls ohne die in ihren Amtsstuben erstarrten Bischöfe tun.


1
 
  20. März 2011 
 

Es geht auch ohne Facebook

Ist besser so.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Internet

  1. Papst an Mathematiker: Digitalen Raum menschlich gestalten
  2. Soros‘ Open Society Stiftungen unterstützen linke britische Internet-Wachorganisation
  3. USA: Keine Visa für Verantwortliche von Internet-Zensur
  4. Katholischer Podcast auf Platz 1 bei Apple Podcasts
  5. ‚Trusted Flagger’ – Meldestelle für fragwürdige Inhalte oder Zensur im Internet?
  6. Britische Behörden gehen rigoros gegen ‚Hassverbrechen’ in sozialen Medien vor
  7. Gesetz gegen ‚Hassrede’ in Irland könnte weltweite Internetzensur zur Folge haben
  8. 63 Prozent der Suchergebnisse auf Google News sind linkslastig
  9. Benutzerfreundliche Version der ‚Summa Theologiae’ im Internet verfügbar
  10. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo







Top-15

meist-gelesen

  1. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. Fatima-Tag in Berlin
  4. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  5. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  6. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  7. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  8. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  9. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  10. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  11. Im Licht der Liebe
  12. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  13. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  14. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  15. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz