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Das Schreien der Lämmer

11. März 2011 in Aktuelles, 60 Lesermeinungen
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Der Glaube ist futsch! Das ist die Krise. Antwort einer katholischen Mutter auf den Versuch deutschsprachiger Theologen, die Kirche neu zu erfinden. Von Hedwig von Beverfoerde / Vatican-Magazin


Vatikan (kath.net/vatican-magazin.de) Das Maß ist voll. Über 220 hoch bezahlte, meist ältere Theologen, die sich katholisch nennen und jahrzehntelang den katholischen Nachwuchs an Priestern, Pastoralassistenten, Religionslehrern prägten und beeinflussten, haben sich in einem aberwitzigen „Memorandum“ gegen unveräußerliches Glaubensgut und päpstliche Lehrentscheidungen gestellt. Zusammenfassend könnte man sagen, sie wollen mehr Macht und mehr Sex. Und sie verkaufen uns das als „Reform“.

Nicht, dass uns das neu wäre. Wer aus meiner Generation (ich wurde während des Zweiten Vatikanums geboren) heute noch an Christus glaubt, ist seit Schülerzeiten hinreichend häresieerprobt. Ob in Religionsunterricht, Sonntagspredigt, Kommunion- und Firmkurs, ob in der Liturgie, Jugendgruppe, Frauengemeinschaft oder in der Kirchenzeitung, wir sind es gewohnt, dass Glaubens- und Lehraussagen munter verdreht werden, verkürzt, bagatellisiert, durch kreative Auslegung ins Gegenteil verkehrt oder schlicht unterschlagen.

Aber haben uns diese „Memorandums“-Theologen beziehungsweise ihre geistigen Väter auf diese Weise zu einem tieferen Glauben an Christus geführt?
Ganz im Gegenteil. Sie haben via Religionsunterricht in unsere Kinderseelen den Zweifel, nein schlimmer, sie haben den Unglauben gesät. Indem sie mit dem vollen Gewicht ihrer vermeintlichen Wissenschaftlichkeit den vier Evangelien absprachen, Tatsachenberichte zu sein, und diese stattdessen zu wildesten Interpretationen freigaben, haben sie sehr effektiv dafür gesorgt, dass nicht nur Jesu Worte, sondern er selbst, in seiner ganzen Existenz, uns nicht mehr glaubwürdig erschien.

Gläubigkeit und Frömmigkeit wurden der Lächerlichkeit preisgegeben. Diese Saat ist millionenfach aufgegangen. Der deutsche Durchschnitts-Getaufte lässt heute den Papst einen guten Mann sein und gehorcht, wenn überhaupt, lieber eifrig den eigenen kleinen Gegen-Lehrämtern in Tübingen oder Münster, in deren theologischen Fakultäten man schließlich besser weiß, was Jesus wirklich wollte, als der Herr selbst. Bestenfalls hält er Jesus Christus für einen guten Menschen, der, von Gott gesandt, uns helfen will, unser Leben zu meistern und – jeder nach seiner Facon – glücklich zu werden. Hier auf Erden, versteht sich.


Dass Jesus als Gottes Sohn in unsere menschliche Geschichte gekommen ist, uns eindringlich gelehrt hat und sich aus Liebe in unvorstellbarer Folterqual geopfert hat, um unsere Seelen vor der ewigen Gottesferne nach dem Tod, genannt Hölle, zu retten und uns in die ewige Glückseligkeit bei Gott, genannt Himmel, zu führen, davon haben die meisten von uns wohl keinerlei Vorstellung.

„Piep, piep, piep, Gott hat uns alle lieb.“ So und ähnlich wurde unser Gottesbild aufs Äußerste banalisiert. Sünde, Erlösungsbedürftigkeit, Himmel, Hölle, Fegfeuer und so weiter – alles Schnee von gestern! Herausgekommen sind zwei Generationen von „kritischen“ Katholiken, die niemals im Leben einen Katechismus in der Hand hatten, geschweige denn im Kopf, und die nicht nur die vielzitierte katholische Sexualmoral einzig als Zerrbild aus den Medien kennen, weil sie die vollständige Lehre der Kirche weder vom Pfarrer noch vom Religionslehrer jemals erfahren haben.

Da uns niemand mehr sagt, dass wir mit unserem persönlichen Leben vor Gott auch endgültig scheitern können, schlussfolgern wir, Erlösung nicht mehr nötig zu haben. Deshalb fassen wir die Gebote, auch die Kirchengebote, nur mehr als nette Empfehlung auf, gut gemeint, aber nichts, worüber man sich graue Haare wachsen lassen sollte. Das ist der Grund, warum die Kirchen leer geworden sind und die Beichtstühle noch leerer. Der Glaube ist futsch. Das ist die Krise!

Mit der Kirchensteuer boomte in den Bistümern das Wachstum der kirchlichen Apparate. So konnten sich über das Heer kirchlicher Mitarbeiter, ausgebildet an den theologischen Fakultäten, die Irrlehren in alle Verästelungen des Kirchenorganismus ausbreiten. Viele Schlüsselpositionen von katholischen Akademien, Bildungshäusern, in bischöflichen Ordinariaten und Redaktionen von Bistumszeitungen und so weiter sind heute von Sympathisanten des Theologenmemorandums besetzt.

Kaum zu fassen, dass dies alles unter den Augen und in Verantwortung der Bischöfe geschah und geschieht. Der Dogmatikprofessor Manfred Hauke, ein Brancheninsider, stellt dazu fest: „Die Verantwortlichen der Kirche, vor allem viele Bischöfe, haben sich Jahrzehnte lang verhalten wie ein Computernutzer, der kein Antivirusprogramm installiert hat. Jetzt sind, im Bilde gesprochen, die ,Viren’ dabei, den Computer zu verwüsten. Die Krise der Kirche ist vor allem eine Krise der Bischöfe, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen.“

Man hat den Eindruck, dass die vom Zweiten Vatikanum in ihrer Verantwortung gestärkten Ortsbischöfe diese gleich weitergereicht haben an die Deutsche Bischofskonferenz. Ein Gutteil der Bischöfe scheint sich allerdings nicht ungern im Kollektiv dieser Konferenz zu verstecken. Wie anders ist es zu erklären, dass nach dem aktuellen Eklat von Theologen, die faktisch nichts Geringeres als die Protestantisierung der Kirche fordern, von 27 für diese verantwortlichen Diözesanbischöfen nur einige wenige dagegen eindeutig Stellung bezogen haben?

Ist es nicht die erste Aufgabe eines jeden Bischofs, die Kirche vor den Feinden – den äußeren wie den inneren – zu verteidigen? Einzelne Bischöfe, zum Beispiel Bischof Bode, bekunden sogar öffentlich Sympathie für die „Reformatoren“, andere fraternisieren lieber verdeckt. Stimmt es, dass ein lange kaschiertes Schisma sich Bahn bricht?

In dieser Not schlägt die Stunde der Laien und des Internets. Einzelne, vernetzt über Facebook, haben den Fehdehandschuh der Memorandums-Theologen zur Kenntnis genommen und spontan eine Petition „Pro Ecclesia“ an die Bischöfe verfasst, die von jedem unterzeichnet werden kann, der treu zur Kirche und zum Nachfolger Petri stehen will.

Es ist auch das Internet, wo auf das Theologen-Memorandum in Stellungnahmen und Analysen von katholischen Journalisten und Theologen auf allerhöchstem Niveau geantwortet wird. Wären wir allein auf die bistumseigenen Zeitungen angewiesen, erführen wir von dieser Diskussion nichts. So wurde in unserer Kirchenzeitung, deren Mantelteil elf Bistümer „versorgt“, das Theologenmemorandum sofort ausführlich und an prominentester Stelle abgedruckt, inklusive Webadresse und breiter Berichterstattung, die den Schluss nahe legte, es handele sich hier um einen berechtigten Beitrag zum innerkirchlichen Dialog. In der Folgeausgabe war dann aber die Petition „Pro Ecclesia“ nicht nur nicht abgedruckt, auch die differenzierten Gegenargumente hochkarätiger Persönlichkeiten, die inzwischen die online-Foren bewegten, wurden uns, bis auf wenige Zeilen auf Seite 4, vorenthalten. So plump, glaubt man in kirchensteuersubventionierten Bistumszeitungen heute noch, die braven Schäfchen in ihrer Meinung manipulieren zu können.

Aber diese Zeit ist vorbei. Wie in Ägypten und Tunesien informiert sich auch das Kirchenvolk jetzt selbst. Hochsubversiv beraubt das Internet auch die machtgewohnten theologischen Altkader ihrer Deutungshoheit. Wir holen uns die Verlautbarungen des Vatikans selbst auf den Rechner. Wir lesen die ergreifenden Reden des Papstes in England.

Und da gehen uns plötzlich die Augen auf und wir erkennen, was der Papst als Kardinal Ratzinger schrieb:

„Hier wird nun endlich das ganz demokratische Element sichtbar, das im Kern der Aufgabe des kirchlichen Lehramtes liegt. Ihm ist es aufgetragen, den Glauben der Einfachen gegen die Macht der Intellektuellen zu verteidigen.“

Online finden wir uns mit Menschen zusammen, die in großer Vorfreude sind auf den Besuch des Papstes in Deutschland, Menschen, die wir nicht kennen, mit denen wir aber einen gemeinsamen Glauben haben, einen, der nicht individualistisch und selektiv ist, sondern echte Gemeinschaft stiftet, weil er der Glaube der Kirche ist, die durch die Zeit geht, alt und immer jung. Froh und dankbar dafür habe ich die Petition „Pro Ecclesia“ unterzeichnet und unsere Kirchenzeitungabbestellt.

Foto der Autorin: © Hedwig von Beverfoerde / Vatican-Magazin


Und hier geht es zur Petition „Pro Ecclesia“
mit der Möglichkeit, sie zu unterschreiben: Petition Pro Ecclesia









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Lesermeinungen

 Lolek 28. Juli 2011 
 

Hallo, Ivanka

Kleine Korrektur:
Ich bin nicht wegen eines Priesters oder einer anderen Person aus der KK ausgetreten. Sie haben das wohl etwas falsch gedeutet. Ich habe lediglich die Reaktion des Gemeindepfarrers beschrieben, als ich ihm persönlich meinen da schon vollzogenen Austritt mitteilte. Das ist ein ganz gewaltiger Unterschied.


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 Melsa 14. März 2011 
 

Ohne Glaube verdorren Kulturen

Sehr geehrte Frau von Beverfoerde,
Ihr Artikel hat mich sehr gefreut, dabei auch der Hinweis auf die „kleinen Gegen-Lehrämter“, wobei ich persönlich das menschenverachtendend-sozialistische „Gegen-Lehramt“ in Tübingen zutiefst verachte. Ganz besonders freute mich der Hinweis auf die Petition „Pro Ecclesia“, welche ich noch nicht kannte.

Das anscheinend einige Bischöfe das „schweigende Fraternisieren“ mit dem ekelhaften Memorandum pflegen, diese scheint mir auch der Fall zu sein; denn am 07.02.2011 hatte ich an die Kommunikationsstelle meinesBischofs u. a. wie folgt geschrieben:
>>in der Internet-Zeitung „Freie Welt“ stand zu der Nachricht „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“ ein Kommentar, in diesem wurde gesagt: „Die wollen wohl aus der katholischen Kirche genau so einen unverbindlichen Kuschelverein machen, wie es die EKD schon ist.“ M. E. trifft dieser Kommentar, denn die Forderungen in „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“ sind in der EKD längst umgesetzt: alle die Dinge, welche die Unterzeichnenden von „Kirche 2011“ begehren (geschiedene Bischöfinnen, mehrfach verheiratete Pastöre, schwule Lebensgemeinschaften im Pfarrhaus, die amoralische Betroffenheitsethik im Sinne der menschenverachtenden „political correctness“ nicht zu vergessen usw.) – einfach wunderbar zeitgeistgemäß. … Relativismus pur. Man sollte vielleicht nicht vergessen, dass Karl Barth (für Pius XII. einer der größten Theologen der Zeit) die katholische Kirche um das Magisterium beneidete. …
Selbstverständlich habe ich bis heute keinerlei Antwort erhalten. M. E. bestätigt dies nur eine Fülle der Aphorismen von Nicolás Gómez Dávila.


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 ivanka 13. März 2011 
 

@ Lolek

Das ist die Bestatigung von dem was man uber Deutsche Kirche oft liest.

Viele Menschen orientieren sich an den Priester,
wenn der Priester gut ist, dann bleibt man katholisch, wenn der Priester (die Priester,Bischofe...)
schlecht ist (sind) dann tritt man aus.

Das verstehe ich nicht!
Glaubt man an den Priester oder an Jesus?
Wird mich der Priester Erlosen oder der Jesus?

Weil jemand mit meinen Familiennamen schlecht ist, einen schlechten Ruf hat, etwas sehr schlimmes getan hat, auf dem falschen Weg ist, werde ich deswegen meinen Familiennamen andern oder meine Beziehung zu meiner ganze Familie abbrechen? Nein.

Das vieles nicht so ist wie es sein soll sieht wohl jeder (nicht nur in Deutschland). Leider!
Aber das ich deswegen JESUS verlasse? Nein.

Der hlg. Franziskus hat auch eine \"schlechte\" Kirche erlebt.
Sie war nicht das was sie sein sollte.
Er ist aber NICHT ausgetreten, sonder er hat so gelebt, das er heute nach 800 Jahren noch immer viele Menschen begeistert,weltweit.
Am Ende ist er noch ein Heiliger geworden!

Er hatte auch austreten konnen, das hat er aber nicht getan.... Ich Entschuldige mich wenn es bisschen hart ist, aber es ist so.

www.heiligenlexikon.de/BiographienF/Franziskus_von_Assisi.htm


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 Lolek 13. März 2011 
 

Austritt

Das, was Herr Medpilger bewegt, habe ich schon längst vollzogen: Ich habe die Katholische Kirche verlassen. Es war ein schritt, der sehr schmerzvoll war, aber ich kann alles für mich so bestätigen, was Herr Medpilger schreibt. Ich habe auch so empfunden! Einsamkeit, Unverständnis, verwässerte Predigten in der Messe. Und was gab mit der Priester mit auf den Weg, als ich ihm meinen Austritt mitteilte: \"Ich kann ja nicht hinter jedem herlaufen\". Guter Hirte kann man da nur sagen.


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 alois26 13. März 2011 
 

Fantastischer Artikel!

Vergelts Gott für Ihre Ausführungen. Es istschön zu spüren und zu wissen, dass es noch Menschen gibt die wie ich meine Ehefrau und unsere Töchter (23, 21 und 17 Jahre alt) denken und glauben. Herzliche Grüße aus dem Westerwald


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 ivanka 13. März 2011 
 

Die Bekehrung

In der Schule der Mutter Gottes lernt man das,
das Gebet Wunder wirken kann.

Die Waffen gegen den Goliat hatten wir schon lange, wir haben Sie nur vergessen.
Wir werden daran nun wieder errinert.

Die 5 Steine sind:
1. Eucharistie
2. Rosenkranz - beten mit dem Herzen
3. Bibel
4. Fasten
5. Monatliche Beichte

In der Schule der Muttergottes waren
im Jahr 1986 = 7.438 Priester und
Im Jahr 2010 = 38.227 Priester (!)

Und immer mehr Bischofe wollen das auch sehen und selber erleben (Privatbesuche).

Das last hoffen!!!

Bei dem letzten Priesterseminar im Juni in Medjugorje (live uber kath.tube) gab es zu horen,
ein Zeugnis von einem Amerikanischen Priester der sein Priesteramt niedergelegt hatte....
Jahre lang war er kein Priester mehr und dann hat er als Priester eine Bekehrung erlebt.
Ein sehr ungewohnliches Zeugnis!


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 ivanka 13. März 2011 
 

Die HIRTEN

\"Liebe Kinder!
Heute rufe ich euch auf, aufrichtig und lange in eure Herzen zu schauen.
Was werdet ihr in ihnen sehen?
Wo in ihnen ist mein Sohn und der Wunsch, mir zu Ihm zu folgen?

Meine Kinder, diese Zeit der Entsagung möge eine Zeit sein, in der ihr euch fragt: Was möchte mein Gott von mir persönlich? Was soll ich tun?

Betet, fastet, habt ein Herz voller Barmherzigkeit.

Vergesst eure HIRTEN nicht.
BETET, dass sie nicht VERLOREN gehen,
dass sie in meinem Sohn verbleiben,
damit sie gute Hirten ihrer Herde sein können.

Wenn ihr wüsstet, wie sehr ich euch liebe, würdet ihr vor Glück weinen. Danke.\"
Medjugorje 18.3.2009

www.medjugorje.hr


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 Hadrianus Antonius 13. März 2011 
 

Eine hervorragende Philippika!

Vielen Dank Frau von Beverfoerde für Ihr sachlich-objektives und zugleich so schmerzendes Schreiben.
Nur sollten wir bei allem Leiden an Irrungen und Nachlässigkeiten in der Kirche in Deutschland nicht vergesen daß eine zweite Kontrareformation schon längst lauft: die neue Bewegungen, die hochaktive neue Kongregationen, das eifrige stille Gebet, die tiefschürfende und wortgewaltige theologische Werke des Hl. Vaters, von Prof. Klaus Berger, die viele Märtyrer in den letzten Jahren, die sehr breite und tiefe Marienfrömmigkeit, der tiefe Band mit den Christlich-Orientalen( jetzt in großer Zahl bei uns!), Kirche in Not mit den sehr zahlreich besuchten Kongressen, die sehr gute Werkausgaben der Kirchenväter(Fontes Christiani), das Renouveau des Gregorianischen Chorals, das wiedergewecktw Interesse am Latein und Griechisch, Anglicanorum coeteribus- die Basis ist doch schon ganz dabei und was diesen in vielen westlichen Ländern lauten ( hoffnunslos antiquierten \"Modernisten\" betrifft, \"Panzertruppen führt man von vorne\"(Zitat vom Panzergen. Guderian- wohl militärisch aber sachlich ganz richtig)


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 medpilger89 13. März 2011 

@ Ivanak

Danke für diese Botschaft der Gospa. Wir können sicher sein, dass wenn auch die Ränder abbrechen, wir Trost und Sicherheit haben, dass wir geführt werden. Es ist der Herr, der uns zuruft \"habt keine Angst\". Und die die zu ihm gehören, erkennen seine Stimme.


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 ivanka 13. März 2011 
 

Die Losung

\"Liebe Kinder!
Gott hat euch die Gnade gegeben, dass ihr alles Gute, das in euch und um euch ist, lebt und schützt, und dass ihr andere anregt, besser und heiliger zu sein;

aber auch Satan schläft nicht und durch den Modernismus lenkt er euch ab und führt euch auf seinen Weg.
Deshalb, meine lieben Kinder,
in Liebe zu meinem Unbefleckten Herz,
liebt Gott über alles und lebt Seine Gebote.
So wird euer Leben Sinn haben und der Friede wird auf der Erde herrschen.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!\"
(25.5.2010)


\"lch bitte euch: Ladet alle zum Rosenkranzgebet ein!
Mit dem Rosenkranz werdet ihr
alles Unheil überwinden,
das der Satan jetzt in die katholische Kirche hineinbringen möchte.

Priester, betet alle den Rosenkranz!
Weiht eure Zeit dem Rosenkranzgebet!\"
(25.6.1985) Medjugorje

Quelle: www.medjugorje.hr oder
www.medjugorje.de

www.medjugorje.de


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 JohannBaptist 12. März 2011 
 

Einer der besten Artikel

der bei kath.net erschienen ist.
Danke Frau v.Beverfoerde !


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 NoJansen 12. März 2011 

Noch eine Bemerkung zum Schlußsatz des Artikels \"Schreien der Lämmer\" @von Beverfoerde:\"Froh und dankbar dafür habe ich die Petition „Pro Ecclesia“ unterzeichnet und unsere Kirchenzeitung abbestellt.\"
Genau das habe ich letztes Jahr gemacht, als in der Kirchenzeitung unseres Bistum traditionelle Marienverehrer als Fundamentalisten in einem zweiseitigen Artikel dargestellt wurden. Antwortschreiben des Chefredeakteurs der KZ (sinngemäß wiedergegeben): er könne meine Reaktion nicht verstehen, im übrigen sei der beanstandete Artikel mit den Weltanschauungsexperten des Bistums abgesprochen gewesen!
Die KZ kann ja wenigstens abbestellen!


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 Eva 1941 12. März 2011 
 

Die Kirchenzeitung

habe ich zum Ende des vergangenen Jahres ebenfalls abbestellt. Sie kam seit Generationen in unsere Familie. - Nachdem nur dem Bistum genehme Berichte erschienen und als Krönung im letzten Jahr die Vorstellung des Lesebuches von Eugen Drewermann. - Da reichte es mir!
Das eingesparte Geld spende ich lieber an kath.net.
- Frau von Beverfoerde herzlichen Dank für ihren ausgezeichneten Artikel! Ich stimme in allem voll und ganz zu. - Zutreffender kann man es nicht formulieren! Leider hat sie Recht!
Auch kath.net noch einmal herzlichen Dank!


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 Thorsten Rainer 12. März 2011 
 

Wer glaubt noch an die Auferstehung?

Laut Püttmann (\"Deutschland ohne Gott\") auch viele Pfarrer/Prioester nicht. Unglaublich, aber wahr!
Keine Zeitung/Zeitschrift mehr lesen? Der Artikel erscheint im aktuellen VATICAN Magazin. Auch generell wegen Grabner-Linder-Kissler & Co.: äußerst lesenswert! Und papsttreu. Und katholisch. Und preisgünstig (5 Euro, die sich wirklich lohnen). Nach 4 Jahren Bahnhofsbuchhandlungskauferei habe ich mich anfangs des Jahres entschieden, dieses Magazin quasi per Abo zu unterstützen. Nur mal so, zur Anregung - auch für die, die noch(!?) an die Auferstehung glauben ;_)


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 Thomas71 12. März 2011 
 

@Waldi

Vielen Dank für Ihre Beschreibungen.
Es scheint wohl wirklich kein lokales, sondern übernationales Phänomen zu sein. Die Kunst spiegelt ja den Zustand der Seele wieder. Wenn man einen Blick auf die heutige Kunstszene wirft, wird es einem meistens übel; Sittenverfall, Blasphemie und totale Leere. Es ist bezeichnend für den Zustand unserer Kirche, dass sie genau diesem orientierungslosen Zeitgeist hinterher eifert. Im Bistum Münster gab es zu Maria Empfängnis ein meditatives Bild: Eine moderne Frau sitzt breitbeinig in kurzer Hose nachdenklich auf einem Stuhl, auf einem Bein mit einer Lektüre. Der Raum ist fast leer und blau, und eine Lichtreflektion an der Wand. Hmmh; was will uns das Bistum damit sagen? Ich weiß es bis heute nicht. In meiner Heimatstadt gibt es unsägliche Kruzifix- und Mariendarstellungen von \"modernen\" Künstlern, die den Heiland und die Gottesmutter verhönen. Aber wahrscheinlich bin ich ja nur ein biblizistischer Fundamentalist der keine Ahnung von Kunst hat....
Es wundert daher auch nicht; wie kalt und leer heutige Altarräume, und wie schändlich hässlich einige Tabernakel sind.


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 Bene16 12. März 2011 
 

Hervorragend!

Dass es heute noch Menschen gibt, die der jahrzehntelangen glaubensfeindlichen Indoktrination zum Trotz so auftreten, ist ermutigend. Herzlichen Glückwunsch, Frau von Beverfoerde, zu dieser hervorragend geschriebenen – leider(!) zutreffenden – Analyse.


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 Rhenania 12. März 2011 
 

Das Schreien der Lämmer

\"Weide meine Lämmer, weide meine Schafe\", spricht der gute Hirte.
Wie sieht das Bild der Herde in Deutschland aus? Verirrte Schafe, die vom Weidegrund abgekommen sind und sich in den Dornen verfangen haben, verdurstete Schafe, die nicht den Quell und das sprudelnde Wasser sondern ein trübes Rinnsal vorfinden, abgemagerte Schafe, die der guten Nahrung entbehren und ausgetrocknet sind, kranke Schafe, denen die Heilung fehlt, die der gute Hirte spenden könnte, gejagte Schafe, die sich von Wolfsrudeln umzingelt sehen.....
\"Na, jetzt lassen Sie mal die Kirche im Dorf und malen hier keine einseitigen Schreckensbilder an die Wand, so schlimm wie sie es darstellen sieht es ja auch nicht aus, nicht wahr? Ich könnte Ihnen viele Beispiele gelungener, lebendiger Gemeinden nennen, die sich von dem von Ihnen geschilderten Zerrbild deutlich unterscheiden. Seien Sie doch mal optimistischer, nicht so griesgrämig, wir sind im Frühling der Kirche. Lassen Sie sich mitreißen.\" So sähe eine normale Antwort aus, trotzdem spricht meine Erfahrung eine andere Sprache.


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 Mithrandir 12. März 2011 

Bravo!

Hier wird gesagt, was viele denken!
(Auch in der freien Welt:
http://www.freiewelt.net/blog-2982/der-glaube-ist-futsch.-das-ist-die-krise%21.html)


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 matthieu 12. März 2011 
 

moderne Kunst - Theologie

@waldi vor 14 Std
Die Konsequenz der modernen Kunst wäre ja: KEIN Bild. Dann könnte der Betrachter VÖLLIG frei sich alles vorstellen.
Und genauso soll die Theologie sein. Man stellt nur ein bisschen vor (nach dem Motto: es gibt vielleicht ein höheres Wesen irgendwie), und eigentlich soll sich jeder Gott ganz frei selbst vorstellen und zurecht denken.
So lässt man aber den Betrachter in der Kunst und den Sinn suchenden Menschen in der Religion ALLEIN.
Aber unsere Heiligen und unser lieber Papst lassen keinen allein. Bei ihnen können wir Jesus, den Sohn Gottes, finden.


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 NoJansen 12. März 2011 

Hoffen auf das Bundesverwaltungsgericht

@Petrus Canisius:
\"ch war lange skeptisch, aber das einzige Mittel scheint wirklich zu sein: Verweigerung der Kirchensteuer, so lange damit faktisch der Unglaube gefördert und gefüttert wird.\"
Und da haben wir offensichtlich Rom auf unserer Seite, auch wenn die DBK das nach wie vor nicht einsehen will. Sollte Prof. Zapp mit seinem Prozeß vor dem Bundesverwaltungsgericht Erfolg haben, wird sich das dann sehr schnell ändern.


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 Waldi 12. März 2011 
 

Ich grüße Sie @Simplicius,

Ich habe mich wegen dieser widerlichen Bilder auf den Pfarrbriefen per eMail beim zuständigen Pfarrer beschwert, er hat nicht einmal geantwortet, weil er selbst von diesem Ungeist befallen ist. Ich habe gemerkt, dass die Zerstörung der katholischen Kirche viel \"gewissenhafter\" vorangetrieben wird und alle Rettungsversuche ins Leere laufen. Es ist die Stunde der bitteren Wahrheit in dieser unseligen Zeit. Besonders erschreckend ist die Tatsache, dass unsere \"Seelsorger\" die wahren Täter sind und die rom- und papsttreuen, unzähligen Gläubigen die am meisten leidenden - ja sogar verachteten Opfer, nur weil sie sich diesem Strudel in den sicheren Abgrund entziehen wollen. Da helfen keine Beschönigungen mehr, es ist fünf vor zwölf.


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 noir58 12. März 2011 
 

Das Ringen um den wahren katholischen Glauben muss christlich sein!

Vor wenigen Tagen erschien hier in Kath.Net ein Artikel mit der Überschrift:
\"Das Ringen um den wahren katholischen Glauben muss christlich sein!\"

Ich halte es trotz allem für sehr wichtig, dass wir alle diese Worte von Bischof Laun beachten. Ansonsten kommt es am Ende soweit, dass die \"Frommen\" noch gegen die Kath. Kirche arbeiten. Was immer auch sei, so ist für jeden von uns in seinem Bistum dort der Bischof zuständig. Wenn wir anfangen, uns von unserem Bischof zu distanzieren, sind wir selbst die, die durch Spaltung der Kirche Schaden zufügen. Das wäre nicht im Sinne Jesu Christi.

Ich denke, wir werden es ertragen, wenn manche vielleicht etwas irre gehen.

Ich selbst stelle mir immer vor, wenn ich andere nur schwer ertragen kann, die vielleicht im Glauben schwächer sind als ich, wie ein Heiliger wie z.B. Pater Bill uns ertragen hat. Denn über eines müssen wir uns doch im klaren sein: Wir sind ja auch noch nicht 100% heilig, oder?


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 Llokab 12. März 2011 
 

llokab

@Petrus Canisius

\"Verweigerung der Kirchensteuer, so lange damit faktisch der Unglaube gefördert und gefüttert wird.\"

Ich kaufe schon lange keinerlei Zeitungen mehr, habe auch kein Fernsehen und Radio höre ich auch nicht. Die Stille verkündet nur die Wahrheit. Es geht nicht darum, die Kirchensteuer zu verweigern, sondern sie in die rechten Kanäle zu leiten. Es gibt Kirche in Not, junge Initiativen, Orden etc. unzählige Möglichkeiten, seine Steuer zu entrichten. Ich halte es für sehr wichtig, kontemplative Orden zu unterstützen, wohl wissend, daß ich mit Geld keine Gebete kaufen kann, aber denjenigen, die zum Beten geboren sind, Unterhalt verschaffe. Wenn das Abendland nicht wieder anfängt zu Beten, und zwar überall, in den Klöstern, den Familien, und den Kirchen, ist hier bald Sense...


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 medpilger89 12. März 2011 

Simplicius

Danke, ein sehr guter Vorschlag. Wenn tiefgläubige Katholiken sich Gedanken machen, aus ihrer Kirche auszutreten, dann müssen diese sehr leiden. Der Gedanke des Austritts ist fürchterlich, denn bei allen ist der Wunsch nach Glaubensgemeinschaft ja geradezu groß. Das Gefühl des Verlassenseins aber dominiert zurzeit, zumindest bei mir, denn ich habe das Gefühl, dass die Funktion des Hirten längst nicht mehr wahrgenommen wird. \"Die meinen kennen meine Stimme\", ja, aber wo sind die Stimmen derer, die Jesus als Hirten gefolgt sind? Sie gehen der Herde nicht mehr voran und weisen den Weg zu den guten Weideplätzen sondern sie schauen ihr hinterher. Es ist ausgesprochen peinlich, mit welcher theologisch geschulten Zurückhaltung unser Pfarrer sich aus allem heraushält.
Daher wäre eine Anlaufstelle für solche Fälle eine Möglichkeit, der Identität des Katholizismus wieder ein Gewicht zu verleihen.


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 Simplicius 12. März 2011 
 

WARNUNG: Made in Germany

Nachdem ich alle Einträge hier gelesen habe, sei mir ein wenig - augenzwinkernder aber auch wohltuender - Verbalradikalismus gestattet („Postings“ gehören bilden ja eine Literaturgattung, die mehr Freiheit gestattet, sich etwas „von der Seele“ zu schreiben, „Dampf“ abzulassen, zuzuspitzen und zu experimentieren):

- Wenn es um Übersetzungen kirchlicher Dokumente, um theologische Aus-, Fort- oder Weiterbildung geht, gilt für mich fortan der Grundsatz, NICHTS (aber rein GARNICHTS) mehr zuzulassen, was von der offinziellen „deutschen“ Theologie und der „deutschen“ Staats-Kirche kommt. Lieber zum Lernen ins Ausland gehen und das gute alte Latein wieder auffrischen!

- Der einzige deutsche Theologe, dem wir uns anvertrauen dürfen, arbeitet in Rom, ist mehr Bayer als Deutscher und schon längst Italiener „honoris causa“.

- Lieber Tausende von indischen, afrikanischen, chinesischen, ecuadorianischen oder sonstigen Priestern in unseren Pfarreien, solange sie nur katholisch sind, anstatt diese Post-VatII-Pfarrersgeneration, der unsere deutschen Theologen und Jesuiten den Glauben und das selbständige Denken abgezüchtet haben. Schließlich sind wir Katholiken ja universal, „weltoffen“ und „multikulturell“ (also ganz zeitgemäß eigentlich) sowie jedem bornierten, nationalkirchlichen Provinzialismus abhold.

- Vielleicht wird ein Papst dereinst, weil es in Deutschland kein brauchbares Personal mehr gibt, einen treuen Kirchenmann aus Afrika oder Indien zum Bischof oder gar Erzbischof ernennen, der dem dekadenten Deutschland ordentlich die Leviten liest. Und wenn sich unsere weltoffenen, modernen und immer toleranten Gutmenschen-Katholiken dann über afrikanische Homophobie oder patriarchalisches Stammesdenken beklagen, das sich im autoritären Führungsstil des Bischofs niederschlage, müssen sie sich den Vorwurf der „Fremdenfeindlichkeit“ gefallen lassen!

(Wie eingangs schon gesagt. Ein wenig \"Stammtisch\" darf auch mal\' sein...)


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 Simplicius 12. März 2011 
 

@Waldi – Skandale in den Pfarreien

Vielen Dank für diese aufschlußreiche und anschauliche Beschreibung, eines ästhetischen Mißstandes, der symptomatisch dafür ist, wie den Katholiken der Glauben sowie die Identifikation mit der katholischen Kirche und Kultur ausgetrieben werden soll. Wie froh und dankbar bin ich doch, daß es kath.net gibt, so daß solche Vorgänge publik gemacht werden können! Nachdem ich im letzten Satz der Redaktion vorsorglich Honig ums Maul geschmiert habe, darf ich gleich meinen Vorschlag an eben diese Redaktion loswerden, die Leserschaft aufzurufen, solche überregional unbemerkten Skandale in den Pfarrgemeinden zu melden, um diese dann auf der Hauptseite (also nicht nur im Kommentatorenbereich) unter einer eigenen Rubrik („Skandale, Liturgiemißbrauch“ etc.) publik zu machen (ggf. nebst eMail-Adresse der zuständigen Pfarrei und des Ordinariats). Die Verantwortlichen, die seit Jahrzehnten daran arbeiten, vor Ort in den Gemeinden, gleichsam unbemerkt von „Rom“ und unwidersprochen von den Appeasment- und Staatsbischöfen, „vollendete Tatsachen“ und somit eine Kirche nach ihrem Bilde zu schaffen, sollen – HÖFLICH aber BESTIMMT – zu spüren bekommen, daß im guten Sinne des Wortes „kritische Katholiken“ ihnen durchaus auf die Finger schauen und nicht mehr bereit sind, sich alles gefallen zu lassen. Auch könnten derart solche Skandale gesammelt dokumentiert und ausgewertet werden.


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 Wildrosenöl 12. März 2011 
 

@ Petrus Canisius

Die \"zumeist besserwisserischen Theologen-Bschöfe\", um ihre zutreffende Beschreibung aufzugreifen, sind dann nicht mehr selbstherrlich,wenn es um die Kirchensteuer geht. Der emeritierte Professor Zapp aus Freiburg setzt hier an. Nur, wer will diese Mühe auf sich nehmen? Zapp musste bei der entsprechenden Behörde seinen Kirchenaustritt erklären, anders wird man von der Kirchensteuer nicht befreit. Weil er aber nicht seinen Glauben verloren hat und katholisch bleibn möchte, hat er vermerken lassen, dass er nur aus der \"Körperschaft öffentlichen Rechts\" ausgetreten sei und nicht aus der Glaubensgemeinschaft kath. Kirche. Die Erzdiözese Freiburg erkennt das nicht an. Prof. Zapp ist inzwischen damit beim Bundesverwaltungsgericht gelandet. Er hat die Kraft, die Nerven und wahrscheinlich auch die nötigen Mittel, sein Anliegen durchzuziehen. Ihm schwebt das \"italienische Modell\" vor. Er möchte, nach meinen Zeitungs-Informationen, 0,8 % seines Gehaltes Kirchensteuern zahlen, statt 8 %, wie es in Baden-Württemberg üblich ist. Dann müssten sich die deutschen Bischöfe überwiegend auf die Seelsorge im engeren Sinne beschränken. Geld für Akademien, aufgeblähte Ordinariate, teure Gehälter für überwiegend kirchenkritische Theologen-Chefredakteure der Bistumspresse, regelmäßige Zahlungen, um den Apparat des ZdK zu finanzieren, dieses Geld wäre einfach nicht mehr da. Und es würde zumindest die Möglichkeit bestehen, dass sich die Bischöfe auf ihre Kern-Aufgaben besinnen.
Rom ist nicht damit einverstanden, dass eine Erklärung vor einer Behörde zum Kirchenaustritt, wie in Deutschland üblich, ausreicht. Hier vertritt man die Auffassung, dass der Kirchenaustritt gültig nur vor einem Vertreter der Kirche, dem Pfarrer, erklärt werden kann. Der Konflikt zwischen Rom und der DBK ist noch nicht geklärt. Die deutschen Bischöfe werden alles tun, um die Verbindung Nicht-Zahung der Kirchensteuer = Austritt aus der Kirche aufrechtzuerhalten. Damit sich nur nichts ändert. Ob die Kirche mit diese System geistlich-spirituell ausdörrt, ist für die deutschen Bischöfe keine Frage wert.


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 komtur 11. März 2011 
 

Tausend Dank

für Ihre klare, deutliche Meinung, verehrte Frau von Beverfoerde. Möge diese in unseren Medien tausendfach vervielfältigt werden. Die Petition Pro Ecclesia habe ich schon unterschrieben. Die Kirchenzeitung \"Der Sonntag\" werde ich abbestellen und hoffe auf viele Gleichgesinnte.


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 Petrus Canisius 11. März 2011 
 

In der Tat: das Maß ist übervoll

aber die meisten unserer Bischöfe bewegt dies anscheinend weiter herzlich wenig. Sie erinnern immer mehr an unsere Politiker, deren Distanz von der Lebenswirklichkeit sprichwörtlich geworden ist. Sie sind nicht nur blind und taub gegenüber der Realität, also unfähig. Viele Bischöfe sind unwillig, den eigentlichen Ursachen des schwindenden Glaubens entgegenzutreten. Und dieser Unwille, der Glaubensbedrohung entgegenzutreten, ist viel schlimmer als eine bloße Unfähigkeit. Es sind halt leider, man muß es immer wieder sagen, zumeist besserwisserische Theologen-Bischöfe und keine wirklichen Hirten. Und die hier geübte Kritik an den Akademien trifft voll ins Schwarze. Man schaue sich nur einmal an, was z.B. in München seit Jahren, ja Jahrzehnten, für ein Schmarrn dargeboten wird. Ich war lange skeptisch, aber das einzige Mittel scheint wirklich zu sein: Verweigerung der Kirchensteuer, so lange damit faktisch der Unglaube gefördert und gefüttert wird.


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 anninici 11. März 2011 
 

Ganz herzlichen Dank für Ihre hervorragende Analyse

wie es mit unserer kath. Kirche wirklich seht. Dieser Durchblick und diese sachliche Klarstellung ist heute leider vielen sogenannten Wissenschaftlern abhanden gekommen, gerade in den Geisteswissenschaften. Der Unglaube vernebelt den Verstand, da ist was wahres dran, siehe diese Irrlichter. Es stellt sich somit die Frage, wann nehmen die zuständigen Bischöfe ihr Hirtenamt ernst und lassen Taten folgen?


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 medpilger89 11. März 2011 

@ Frau von Beverfoerde

Was die protestantisierung anbelangt, schauen Sie bitte mal den Link an:
http://rittertum.wordpress.com/2010/12/22/das-kernproblem-von-martin-luther/

Ich würde zu gerne wissen, wie man die Kirchensteuern anders verwenden könnte und nicht für unsere DBK Bonzen.


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 Nada 11. März 2011 
 

Schwarze Schafe..

@Uwato löken wider den Stachel.
Die Großoffensive des \"Engel des Lichtes\"
gegen Gott und Kirche ist hier trefflich beschrieben. Wo das Hauptquatier des Antichristen beheimatet ist, ist offenbar geworden. Engagierte Gemeindechristen sind jetzt gefragt in Sachen Märtyrergeist. Hoffnungslosigkeit ist für die Reichsgottesarbeit tödlich. Wuchere doch jedermann/frau mit seinen Talenten vor Ort. Im Pfarrgemeinderat steht allerorten das Thema \"Theologen-Wunsch/Alptraum\" auf der Tagesordnung, da kann man sich gerne unbeliebt bei Menschen machen, aber dem HERRN gefällt der Bekennermut.
Ich \"halte\" mir die Kirchenzeitung, um zu sehen, wo und wie das Bistum an die Nutzer herantritt.
Beim Surfen in der Bibel habe ich den unangenehmen Befund entdeckt, dass der Leibhaftige immer mit einer theologischen Diskussion beginnt, \"ja, sollte Gott gesagt haben....?, um Verwirrung und Zweifel zu säen. Zum Schluss bleibt der Trost, wie ich in einem Zitat gefunden habe, dass der Arge, im Rahmen der Überwindung durch Jesus, einen schweren Dachschaden davongetragen hat, denn Jesus hat ja der Schlange den Kopf zertreten.
Wem das hier zu diabolisch klingt, sei an die Predigten des \" \"ich widersage dem sogenannten Bösen\" über Jahrzehnte erinnert. Theologe Harnack lässt grüßen!
Ich wünsche mir, dass die kleine Herde hier alle ihre Talente zusammenwirft und zum Wohle der Katholischen Kirche reichlich vermehrt.

Das Schreien der Lämmer


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 SCHLEGL 11. März 2011 
 

@Schreiende Lämmer

Vor vielen Jahren hat der bekannte Kirchenhistoriker Professor Lortz ein Buch unter dem Titel \"Die Reformation in Deutschland\" verfasst. In dem Buch hat er Berichte aus Chroniken, von Zeitzeugen und von Protokollen diverser Visitationen, zusammengestellt. Das Ergebnis war erschreckend! Ein Großteil der Menschen, welche heute in protestantischen Ländern leben, wurden regelrecht in die \"Reformation\" hinein getäuscht! Da wird von einer Pfarrer berichtet, dir im Ort A. katholischer Pfarrer gewesen ist und im Ort B. evangelischer Prediger (dort lebte auch seine Konkubine). Professor Lortz hat explizit auch darauf hingewiesen, dass viele der Bischöfe, die Adelige gewesen sind, keine Ahnung von Theologie hatten und höchstes Interesse daran hatten, sich Kirchengüter anzueignen. Der Vormarsch des Protestantismus wurde lediglich von mutigen Priestern, Ordensleuten, Gläubigen und verantwortungsbewussten Fürsten gebremst oder gar gestoppt.Heute ist die Situation anders, weil jeder interessierte katholische Laie, sich theologische und kircherechtliche Informationen verschaffen kann und diese auch durch das Internet einer größeren Menge gläubiger Menschen zugänglich machen kann. Ich hoffe dass viele Priester und Gläubige dem Zeitgeist widerstehen und erkennen, dass derjenige, der mit dem Zeitgeist verheiratet ist, sehr bald Witwer sein wird! Msgr. Franz Schlegl


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 Silesius 11. März 2011 
 

Herzlichen Dank,

Frau von Beverfoerde, für diese Worte. So ist es! Sie sprechen mir aus der Seele und ich kann dem nichts mehr hinzufügen.


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 Waldi 11. März 2011 
 

Das Maß ist voll...

möchte man auch den Verantwortlichen in unserer Pfarrgemeinde zurufen, die für die billdliche Gestaltung des Pfarrbriefes zu Ostern und zu Weihnachten zuständig sind und an die Gläubigen verteilt werden. Von Jahr zu Jahr werden diese Bilder abscheulicher. Vom heurigen Pfarrbrief für Ostern prangt ein stehendes Rechteck in braun-rötlicher Farbe in der Größe von 13 mal 7.5 cm, das ein rosaroter Striche von oben nach unten in zwei Hälften teilt. Darunter steht: Ostern 2011. Dieses von Schwachsinn erzeugte \"Kunstwerk\" nennt sich \"Provokation Leere\". Nicht desto weniger gelingt es der jungen Frau, als Mitglied des Seelsorgeteams, auf zwei Seiten dieses Bild mit hoher Begeisterung zu kommentieren, obwohl es genau so leer ist wie ihr Kopf. Bedenken Sie bitte, dass dieses \"Bild\" die Leidens-Geschichte Jesu Christi mit der darauffolgenden Auferstehung darstellen soll.
Hier ein klurzes Zitat aus dem Inhalt: \"Eine einfarbige Fläche. Eher düster. Nur durchbrochen von einem dünnen, hellen Strich, kein Motiv, keine Form, nichts, was auf eine Deutung hinführen würde. Der Blick des Betrachters wird konzentriert auf eine - vielleicht zwei Farben. Nichts lenkt ab. Ein Konzentrat wird dargeboten - vollkommen reduziert. Der Betrachter selbst ist gefordert, das scheinbar leere Bild mit Leben zu füllen. Denn leere Flächen lassen alles offen. Und weil sie gerade so viel offenlassen, bieten sie eine Menge von Deutungsmöglichkeiten. Damit wird der Betrachter auf sich selbst zurückgeworfen. Er soll sich selbst mit seinen Gedanken und Gefühlen, mit seinen Erfahrungen und mit seiner Fantasie in das Bild hinein begeben\". Zitat Ende.
Noch einmal! Das ist die \"intellektuell aufregende\" Beschreibung eines primitiven, leeren Rechteckes, in dem sich - nur für kranke Gehirne - die Leidenspassion Christi verbergen soll, weder für die Erwachsenen erahnbar, und erst recht nicht für Kinder und Jugendliche.
Auch zu Weihnachten nur noch undefinierbare Bildmonster modernster Verunstaltung. \"Wer sich ein Weihnachtkrippe zur Ansicht wünscht, kann sich diese in jedem Supermarkt besorgen\", dieser \"gute Rat\" kommt von einem katholischen Priester. Aber die Krippe als Nachahmung des Stalles von Bethlehem versinnbildlicht ja den \"Urknall\" unserer christlichen Heilsgeschichte. Warum reißt man diese vertrauten Ur-Bilder aus dem Bewusstsein der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen und ersetzt sie durch profane Monster moderner Kunstausstellungen.
Das ist nur ein Beispiel dafür, wie zerstörerisch die Deutsche Theologie sich bis in die kleinsten Pfarrgemeinden hinein gefressen hat und welchen Seelenverkäufern die Menschen ausgesetzt sind.
Der Glauben ist futsch - geblieben ist die Krise!


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 Elisabeth St Gall 11. März 2011 


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 Ester 11. März 2011 
 

Wenn sie recht hat,. so hat sie recht

die Frau von Bevernfoerde.

Wer auf der Seite des Familiennetzwerkes surft, dem dürften auch diverse Hintergründe aktueller Hypes etwas klarer werden.


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 uwato 11. März 2011 

Jetzt sind, im Bilde gesprochen, die ,Viren’ dabei, den Computer zu verwüsten.

Ja, nicht nur dort in den Ordinariaten, Theol. Hochschulen, Redadktionen usw. zertört dieserViraus alles, was Glaube, was \"katholische\" Kirche ausmacht, nein es ist schon viel schlimmer, Predigten im Sonnatgsgottesdienst werden von 68er- und jungen Priestern dazu missbraucht, diesen Virus in die Köpfe der Gottesdienstbesucher zu hämmern, Pfarrgemeinderäte sind sowieso schon in großem Maße von ihm befallen. Versucht man, mit seinen Glaubens\"geschwistern\" über z.B. die Kernaussagen unseres Glaubens-bekenntnisses zu sprechen, hört man u.a. nicht selten den Satz \'Wer glaubt denn heute noch an die Auferstehung\'. Wenn ich so etwas höre, komme ich mir wirklich wie das sprichwörtliche schwarze Schaf in einer Herde glaubensresistenter Schafe vor. Das, was diese \"Theologen\" inzwischen angerichtet haben, ist wohl kaum mehr zu reparieren. Und unsere Bischöfe: Hier habe ich absolut keine Hoffnung mehr, dass sie wieder zu dem werden, was sie sein sollen, nämlich Hirten, die die Herde vor den kirchensteuer alimentierten Wölfen schützen.


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 Smaragdos 11. März 2011 
 

\"Kritisch-katholisch\" oder römisch-katholisch?

Danke für diesen treffenden Artikel.

1870 trennten sich nach dem ersten Vaticanum die Alt- oder Christ-katholiken von der römisch-katholischen Kirche ab, die modernen Memorandums-Theologen könnte man wohl \"kritisch-katholisch\" nennen. Ich jedenfalls bleibe von ganzem Herzen römisch-katholisch: \"and the gates of hell shall not prevail against it\".


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 Herbert Klupp 11. März 2011 
 

Bitter ERNSTE Wahrheit

... muß es natürlich heißen - (entschuldigung!)


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 Herbert Klupp 11. März 2011 
 

Bitter erste Wahrheit

Ein sehr sehr guter Beitrag !
Ich bin dankbar für jede solche Stimme des Glaubens.

Und was sagt Jesus zu denen, die die Kinder / die Jugend verführen, wegführen vom Glauben, weg vom Guten ?
- sinngemäß:
\"Besser wärs für euch, ein Mühlstein wäre euch umgehägt und ihr im Meer ertränkt, als das was in der Ewigkeit auf euch zukommt ...\"


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 Providelis 11. März 2011 

Petition Pro Ecclesia

Die \"Petition pro Ecclesia ist\" überhaupt nicht geschlossen; ich habe soeben dort unterzeichnet.


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 Wildrosenöl 11. März 2011 
 

Das Maß ist voll...

Dieser Klartext wirft ein durchdringendes Licht auf die Situation der Kirche in Deutschland nach dem II Vatikanum bis heute.
Das Maß ist mehr als voll. Es läuft über. Allein wenn ich den Satz der Autorin lese:\" Wer aus meiner Generation (ich wurde während des Zweiten Vatikanums geboren) heute noch an Christus glaubt, ist seit Schülerzeiten hinreichend häresieerprobt\", weiß ich, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Es geht nicht um meinen Glauben. Weil ich den kath. Glauben und die Kirche liebe, finde ich den Gedanken schier unerträglich, dass dieser Glaube nur noch verzerrt, als Karikatur, an nachfolgende Generationen weitergegeben wird. Von unseren Bischöfen, die dieses Desaster mit ihren Vorgängern zu verantworten haben, ist nichts zu erwarten. Ich habe gerade in \"Elsas Nacht(B)rebier\" gelesen, dass Erzbischof Zollitsch die Petition Pro Ecclesia nicht zu Beginn der Frühjahrsvollversammlung der DBK entgegennehmen wird, sondern der Sektretär der DBK am Mittwoch, um 12.00 Uhr. Das sei so üblich, sagt P. Langendörfer, um die Vollversammlung nicht zu belasten.
So ist das also: Das Theologen-Memorandum geht durch alle Medien,einezlne Bischöfe sympathisierenen damit, es fließt sicher in die Beratungen der DBK mit ein. Die Sorge um den Glauben, um die Liturgie der Kirche von über 12000 Katholiken stellt für die Bischöfe eine Belastung dar. Diese Petition wird in den kirchensteuerfinanzierten Medien totgeschwiegen. Sollten die Bischöfe diesem Beispiel folgen, werde ich mir Gedanken machen müssen, welche Konsequenzen ich zu ziehen habe: Das für mich Undenkbare nimmt langsam Konturen an: Austritt aus der Körperschaft öffentliches Recht mit dem ausdrücklichen Vermerk im kirchlichen Register, dass ich aus der Glaubensgemeinschaft Kath. Kirche nicht ausgetreten bin.Prof Windisch aus Freiburg hat hier vor Wochen in kath.net diesen Vorschlag gemacht und erklärt. Ich werde ihm dann nicht darin folgen, meine Kirchensteuer einer wohltätigen Organisation zu spenden, ich werde sie splitenn: Einen Teil bekommt die Ortskirche, weil ich die Seelsorge in Anspruch nehme, über den anderen Teil verfüge ich eigenständig.Ich bin nicht mehr bereit, als dummes Schaf, das ZdK, den Akademie-Betrieb, aufgeblähte Ordinariate, die ganze Kirchenbürokratie, die kirchensteuerfinanzierten einseitigen Bistumsblätter, alle diese kirchensteuerfinanzierten Objekte, die den Glauben mehr zerstören als fördern, weiter zu finanzieren. Natürlich werde ich mir dafür Zeit nehmen. Ein solcher Schritt würde mich enorme Überwindung kosten.. Aber wenn ich sehe, welche Themen auf der Fühjahrskonferenz der DBK behandelt werden, weiß ich bald keine Alternative. Es ist u.a. ein Studientag über Ökumene vorgesehen. Unsere Bischöfe-Mietlinge wollen sich schon mit dem Jahr 2017 befassen, dem Gedenken der Reformation. Ich habe wirklich nichts gegen Ökumene. Doch bei uns verdunstet der Glaube und unsere Bischöfe grübeln über 500 Jahre Reformation.
So kann es nicht mehr weitergehen, das Maß ist voll!


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 723Mac 11. März 2011 
 

Rosenkranzgebet für den Heiligen Vater Benedikt XVI in München

findet täglich um 16.15 in der Münchner Herzogspitalkirche /München Innenstadt.

Alle die nicht von München kommen, bzw. zu dieser Zeit anderweitig beschäftigt sind, sind ebenso herzlichst eingeladen vom Zuhause/zum anderen Zeitpunkt an diesem Rosenkranz teilzunehmen um Fürsprache und Schutz der Gottesmutter in Person der Schmerzhaften (Barmherzigen) Gottesmutter von München für Benedikt XVI zu erbitten.

Für alle, die bereit wären für den Heiligen Vater eine Weile der Eucharistischen Anbetung zu opfern bietet die Herzogspitalkirche diese Möglichkeit täglich ab ca. 8.00 bis 16.15 Uhr. In Absprache mit den Schwestern ist auch die Nachtanbetung des Allerheiligsten für Gruppen/einzelne Personen möglich.

In der Herzogspitalkirche wird ebenso das Bild vom Barmherzigen Christus von Schwester Faustina Kowalska verehrt.


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 723Mac 11. März 2011 
 

Tolle Stime einer selbsbewussten Frau

Gott segne Sie!

Möge die Zukunft der Kirche in Deutschland (Kirche besteht übrigens auch aus Laien) in Händen solchen Menschen wie Sie, die im Geiste von Vaticanum II handeln (und nicht im Ungeiste der Zeit) , liegen.
Das wahre Gesicht von Vaticanum II geht ausgerechent über solche Personen wie Sie zum Ausdruck. Über unsere von unserem Kirchensteuer höchtsbezahlten Kirchenfunktionäre bekommen wir öfter eher nur eine Karrikatur zur Sicht.
Nur wenn solche Personen wie Sie den Heilgen Vater unser lieben Benedikt XVI unterstützen, gibt es Zukunft für diese Kirche als r.k.Kirche
Alles Gute!


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 Dottrina 11. März 2011 
 

Geschlossen

Ich habe gerade eben gelesen, daß die Teilnahme an der Internet-Aktion von Petition pro Ecclesia seit heute, 12.00 Uhr, geschlossen ist.
Aber die anderen, von @sttn zuvor genannten Aktionen, bedürfen natürlich unserer Unterstützung (Spenden) und vor allem Teilnahme!


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 sttn 11. März 2011 
 

Es geht weiter ...

Wir dürfen nach der Petition nicht so tun als wären damit unsere Probleme gelößt. Wir haben gezeigt das wir viele sind und das war gut. Aber es geht weiter und wir müssen weiterhin zusammenstehen und Zeichen setzen.

Zum Beispiel durch Teilnahme am Treffen der Kirche in Not vom 18-20. März in Würzburg

Zum Beispiel durch Teilnahme an der Kundgebung \"Deutschland pro Papa\" in München am 07.05

Zum Beispiel durch Teilnahme an der Gebetsaktion von \"Deutschland pro Papa\" für den Papstbesuch.

Zum Beispiel durch Teilnahme am Papstbesuch, zum Beispiel in Berlin.

Die anderen mögen kirchensteuerfinanzierte Posten haben, wir haben den Papst auf unserer Seite. Bitte macht weiter und hilft Kirche in Not und Deutschland pro Papa durch Mitarbeit, Teilnahme und Spenden.

www.deutschland-pro-papa.de/


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 frajo 11. März 2011 

Großartig! Herzlichen Dank für diesen Beitrag!

Vor kurzem hat ein Hr. Professor über Hr. Zu Guttenberg gemeint, dieser hätte der Wissenschaft einen sehr schweren Schaden beigefügt.

Ich will Fr. Beverfoerde nicht als \"einfache\" Frau hinstellen; ich kenne sie nicht und würde es mir auch sonst nicht erlauben. Allein aus ihrem Beitrag spricht Verstand und Klarheit, die die ganzen \"Memorandisti\" in all ihrer Wissenschaftlichkeit nicht erreichen. Wenn sich die Wissenschaft heute in einer solchen Art darstellt wie die Herrn Professoren \"Memorandisti\", wenn die Universitäten in nicht unbedeutender Zahl von solch sich zumindest so kleinkalibrig Gebenden bestückt sind, wenn wissenschaftlich fundierten Tatsachen z.B. zur Gehirnforschung oder zur Verschiedenheit der Geschlechter von den zuständigen Professoren auf den Universitäten nicht widersprochen wird, wenn ein \"angesehenster Wissenschafter\" in England höchst wissenschaftlich fundiert behauptet: \"Es gibt wahrscheinlich keinen Gott\", welchen Schaden kann man dem Ansehen der Wissenschaft dann überhaupt noch beifügen. Wo sind diese Personen, die ihren Berufsstand gegen solche ideologisch begründeten Unsinnigkeiten noch verteidigen?

Gott sei Dank gibt es noch \"Nichtwissenschafter\" wie Fr. Beverfoerde, die noch ihren Verstand zum Wohl der Menschen einsetzen wollen.


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 Dottrina 11. März 2011 
 

Exzellente Analyse

Herzlichen Dank auch von mir für diese wunderbare Analyse. Die Bischöfe sind für mich insofern irrelevant, da ich ihre (von wenigen Ausnahmen abgesehen) Los-von-Rom-Bestrebungen gänzlich ignoriere (sonst müßte ich mich nur noch ägern, und ich will mir von denen doch das Leben nicht vermiesen lassen!). Dem Heiligen Geist und vor allem unserem Papst sei es gedankt, daß ich katholisch wurde. Und da ich mir die gesunde Lehre nicht verderben lassen will (ich habe das Kompendium des Katechismus tatsächlich von A bis Z gelesen!), halte ich mich grundsätzlich an die Theologie eines Joseph Ratzinger (hört gut zu, liebe Memorandisten!!!!!) sowie die päpstlichen Lehrschreiben bzw. die tiefgehenden, schönen, vom Glauben durchdrungenen Predigen des großartigen Papstes Benedikt XVI.


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 Thomas71 11. März 2011 
 

Danke, Frau Hedwig von Beverfoerde, Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen!


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 Waldi 11. März 2011 
 

@Sureno,

ich habe mich seit vielen Jahren schon über die Literatur mit Konvertiten in der katholischen Kirche befasst und bin dadurch zur sicheren Überzeugung gekommen, dass sie die besten und treuesten Katholiken sind und in Treue zum Papst und zur katholischen Lehre den alteingesessenen Katholiken oft weit überlegen sind. Ich kann gut verstehen, dass Sie und Ihre Familie nach dem, was sie heute in der Deutsch-Katholischen-Kirche an Zersetzung vorfinden, wohl kaum die Entscheidung zur Konversion getroffen hätten. Aber der \"Deutsch-Katholizismus\" ist la nicht das Maß aller Dinge, und schon gar nicht der geistigen; er ist lediglich eine kümmerliche Modeerscheinung billigster Machart, die höchstens Schrecken aber keine Hoffnung und Zuversicht verbreitet. Auch die \"Modezaren\", die Bischöfe und Theologen mit ihrer albernen Kirchenerneuerungs- Euphorie, haben sogar bei den einfätigsten Gläubigen jeden Respekt verloren. Wie kann man hoffen die Kirche zu erneuern, indem man ihr alle über viele Jahrhunderte, von Tradition zu Tradition gewachsenen und als Wahrheit erkannten Werte entreißt und durch profane und geistig wertlose Laienprodukte ersetzt.
Deshalb, lieber @Sureno, vergessen Sie den Deutsch-Katholizismus und wenden Sie mit Ihrer lieben Familie den Blick nach Rom, zum Papst Benedikt XVI. und zum Zentrum der katholischen Weltkirche, dann sind Sie nicht verkehrt. Dazu Gottes Segen.


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 LeoUrsa 11. März 2011 

äH

„Hier wird nun endlich das ganz demokratische Element sichtbar, das im Kern der Aufgabe des kirchlichen Lehramtes liegt. Ihm ist es aufgetragen, den Glauben der Einfachen gegen die Macht der Intellektuellen zu verteidigen.“

Und jetzt siht es so aus, als würden heute zu Tage die Einfachen (im Deutschsprachigen) das Lehramt verteidigen... O GOTT, komm uns zu hilfe..


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 siebenstern 11. März 2011 
 

Vielen Dank!

Danke für diese brilliante Analyse.
Konsequenz: Beten und weg mit dem Natterngezücht.
Sollen diese Bischöfe ihre Pension geniessen, aber sich endlich aus der Kirche raushalten, Sie haben genug Unheil angerichtet.Wozu brauchen wir denn diese Lehmschicht des Kirchenmanagement? Priester könnten doch auch direkt dem Papst unterstellt werden. Wozu die vielen Bistümer?? Unsinnige Lehrstühle an Universitäten?? Wir können da ne Menge Geld sparen und dies der Verkündigung und der Unterstützung z.B. des Lebensschutzes u.ä. einsetzen.Das Gebrabbel dieser Gegenpäpste will doch keiner mehr hören.


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 Sureno 11. März 2011 

Ein interessanter Artikel!

Es ist auch wirklich auffallend, wie überproportional viele Konvertititen sich unter den \"Aktivisten\" der katholischen Blogozoese finden - man kann den Eindruck bekommen, die offizielle \"katholische Sozialisation\" führt eher vom Glauben weg als zu ihm hin.
Als wir (meine Familie und ich) katholisch geworden sind, waren wesentliche Meilenstein die Klarheit des Katechismus und der Ansprachen des Papstes sowie das Erleben bei der eucharistischen Anbetung. Die Propaganda der Berufstheologen und Kirchenfunktionäre kannten wir damals - zum Glück - noch nicht. Wer weiß, ob wir sonst heute schon katholisch wären.


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 Waldi 11. März 2011 
 

Nach dieser hervorragenden Analyse...

von Frau Hedwig von Beverfoerde, habe ich nach einigem Zögern bei Pro Ecclesia unterschrieben. Diese wunderbare und tiefgläubige Frau ist für die katholische Kirche und ihre treuen Gläubigen ein wahrer Segen, und viel wertvoller, als ein ganzes Auditorium zu Priesterinnen geweihterr Emanzen.
Es ist wahrhaftig die Krise der Bischöfe, die die breitgefächerte Glaubenskrise der Menschen aller Schichten zu verantworten haben. Auch die so genannten \"Seelsorgeteams\" vieler Pfarreien können völlig vom zuständigen Bischof unkontrolliert mit ihrem unerschöpflichen Einfallsreichtum die Liturgien nach Belieben verunstallten, dass ich immer öfter ersatzweise der Heilige Messe über K-tv aus Wigratzbad bevorzuge.
Frau von Beverfoerde erinnert mich lebhaft an die großartigen Frauen, die Jesus mit großer Liebe und unerschütterlicher Glaubenstreue bis zu seinem Tod am Kreuz begleitet haben - und auch die ersten Zeuginnen seiner Auferstehung waren.
Frau von Beverfoerde hat mich im Glauben bestätigt und gestärkt, dass ich auf die ganze Deutsche Bischofskonferenz gerne verzichten kann. Sie hat durch ihre geistige Größe und ihr Treuebekenntnis zum Papst und zur katholischen Kirche vielen Menschen aus dem Herzen gesprochen und Mut gemacht. Dafür gebührt ihr besonderer Dank.


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 Incomódo 11. März 2011 

Rom ist gefordert

Ein ganz hervorragender Beitrag von einer offensichtlich nicht nur gläubigen, sondern auch wortgewaltigen Autorin! Dank auch für das Zitat vom damaligen Kardinal Ratzinger zum „demokratischen Element“ in unserer Kirche. Doch was nun? Ich habe an anderer Stelle schon einmal gesagt, dass ein Machtwort aus Rom notwendig ist, doch sicher nicht öffentlich, das wäre nur ein gefundenes Fressen für deutsche Medien, wohl inklusive der „Kirchenzeitungen“, deren Wert nur in der finanziellen Bezuschussung zu Buche schlägt. Vor Jahren habe ich schon für ein gemeinsames Sprachrohr für ganz Deutschland plädiert, doch man hat mir gesagt, dies sei nicht möglich, weil ein Bistumsblatt nun mal das Sprachrohr des Bischofs sei, der sich nur über dieses Medium (!) profilieren könne. Und ich hatte immer gedacht, sie wollten der Kirche Profil geben.


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 bernhard_k 11. März 2011 
 

Vergelt\'s Gott!

... und herzlichen Dank!


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 Genesis 11. März 2011 

Vergelts Gott,


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 MAN 11. März 2011 
 

Ein sehr gutes Statement

Zitat: \"Froh und dankbar dafür habe ich die Petition „Pro Ecclesia“ unterzeichnet und unsere Kirchenzeitung abbestellt.\"

Unsere Kirchenzeitung wurde auch kürzlich abbestellt. Korrekte katholische Informationen sind dort rar. Es geht mehr um Politik, Zeitgeistanbiederung und Ökumene...


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 St.Gabriel 11. März 2011 
 

Herzlichen Dank,

Frau von Beverfoerde, für diese Worte. So ist es! Sie sprechen mir aus der Seele und ich kann dem nichts mehr hinzufügen.


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