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| ![]() Xavier Naidoo: Ich erwarte nichts Gutes von der katholischen Kirche16. Juli 2010 in Jugend, 52 Lesermeinungen Heute am Abend darf der bekannte Sänger im Kloster Benediktbeuern auftreten: Im Vorfeld der Veranstaltung erklärt Naidoo, warum er die Piusbrüder und die Jesuiten kritischer begutache und warum er mit der Kirche auf Kriegsfuß stehe München (kath.net) Angesprochen auf seine Lieder und so manchen "frommen Text" meinte er dann: "Ich musste das verarbeiten, um einen neuen Zugang dazu zu finden. Ich habe auch versucht, die Dogmen, die die Kirche vorgibt, in gewisser Weise noch einmal zu verdeutlichen, um mir selber zu sagen: Das ist ein Wahnsinn!" Die derzeitige Missbrauchsdiskussion in der Kirche ist für den Sänger dann nur die "Spitze des Eisbergs". "Wir können nicht die Augen verschließen vor dem, was seit Jahrhunderten passiert. Was wir jetzt erleben, ist doch wirklich nur nur die Spitze des Eisbergs!", erklärt er. Etwas wirr wirkt dann schließlich folgende Aussage des Sängers: "Für mich ist das nur das Fußvolk der Macht, das sind Priester, ein paar Bischöfe sind auch dabei. Es gibt Rituale, die will ich nicht näher beschreiben. Und diesen Leuten muss man das Handwerk legen, egal, wo die sitzen. Diese Rituale sind teilweise schon Tausende Jahre alt. Darüber will natürlich niemand sprechen. In Belgien ist das an die Oberfläche getreten durch den Dutroux-Fall, das Ganze ist aber nie richtig verhandelt worden. Das hat jetzt achteinhalb Jahre gedauert, Zeugen sind getötet worden. Da muss ich sagen: So etwas gibt es auch in Deutschland, aber sehr organisiert." Diskussion im Forum: Ein Kirchenfeind im Kloster Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuMusik
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