Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

'Der Papst handelt, die Staaten nicht'

9. April 2010 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Tarcisio Bertone, der vatikanische Kardinalstaatssekretär: Die Kirche verheimlicht ihre Sünden nicht. Der Kardinalstaatssekretär meinte auch: "Keine Institution hat so viel wie die Kirche unternommen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen"


Vatikan (kath.net)
Kardinal Tarcisio Bertone, der vatikanische Kardinalstaatssekretär, hat in Chile Kritik an der Medienberichterstattung aber auch an der Gesellschaft im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen geübt. Dies berichtet die Tageszeitung "Die Presse". Wörtlich sagte Bertone: "Der Papst handelt, die Staaten nicht. Welcher Staat hat sich ernsthaft mit dem Problem des Kindesmissbrauchs auseinandergesetzt, einem extrem wichtigen sozialen Phänomen?" Bertone erzählte auch, dass Papst Benedikt wegen dieser Fälle von Priestern, die ihrer Berufung und ihrer Mission untreu sind, sehr leide. Im Vatikan gebe es keine Vertuschung. "Die Kirche verheimlicht ihre Sünden nicht.". Der Kardinalstaatssekretär meinte auch: "Keine Institution hat so viel wie die Kirche unternommen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen." Pädophilie sei außerdem in anderen Gruppen viel verbreiteter als in der Kirche.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 familiesonne 12. April 2010 
 

@ noam

Haben die Kritiker je nach dem Rückstritt von Richter, Gutachter, Staatsanwalt gerufen, wenn sich ein entlassener Kinderschänder erneut an Kindern verging? Nein! Das ist damit gemeint, wenn es heisst DER STAAT handelt NICHT.

Die Kirche hingegen hat sich unter DIESEM Papst entschlossen, offen zu sein. Zugegeben, früher nicht so. Auch aus Angst vor der Schelte (Medien). Auch aus Naivität (Nur kräftiges Beten hilft EBEN NICHT bei einer solchen Veranlagung).


0
 
 noam 11. April 2010 
 

die Staaten

Ich verstehe nicht ganz, worauf Bertone hinaus will. Wenn Missbrauch bekannt wird, dann gibt es gerichtliche Verfahren und gegebenenfalls Urteile, zumindest hier in Österreich. Worin besteht da das Nicht-Handeln?


1
 
 chronotech 9. April 2010 

ganz genau!!!

Was hat Frau Merkel und die anderen \"wichtigtuer\" aus der Regierung in diesem Bereich in Deutschland getan? DIe eindeutige Mehrheit der Mißbrauchsfälle waren doch durch NICHTZÖLIBATEREN gemacht, na also Frau Merkel....zeigen Sie dass sie GLAUBWÜRDIG sind....


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bertone

  1. Kardinal Bertone äußert sich zu umstrittenem Appartement
  2. Papst macht für Bertone Ausnahme von Altersgrenze an der Kurie
  3. Bertone wehrt sich gegen Berichte über Luxus-Appartement
  4. Zeitung: Luxus-Wohnung für Kardinal Bertone im Vatikan
  5. "Rücktritt" Bertones aus Enttäuschung?
  6. Die Lehre Benedikts XVI. für die Kirche
  7. Religionsfreiheit geht über das Recht auf Religionsausübung hinaus
  8. Vatikan: Benedikt XVI. bestätigt Bertone im Amt
  9. 'Mit der protestantischen Welt gibt es mehr Schwierigkeiten'
  10. Bischöfe sollen furchtlos und mutig sein - bis zur Hingabe des Lebens







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz