Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  5. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  8. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  11. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  14. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!
  15. Iran: Mindestens 12.000 Tote bei Protesten gegen das Regime

Kardinal Pell: Weltjugendtag trägt weiterhin reiche Frucht

11. April 2009 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neues Benedikt-XVI.-Center für Klausurtagungen in Sydney eröffnet.


Rom (www.kath.net/Zenit)
Sogar in einem säkularisierten Land wie Australien trage der Weltjugendtag 2008 in Sydney innerhalb wie außerhalb der Kirche reiche Frucht, erklärt Kardinal George Pell.

Der Erzbischof von Sydney sprach in Rom bei einem Treffen der Organisatoren der Weltjugendtage, das am 3. und 4. April stattfand, über die Auswirkungen des Großereignisses im Juli des vergangenen Jahres. Am Kongress nahmen 150 Teilnehmer aus verschiedenen Diözesen, Bischofskonferenzen und geistlichen Bewegungen teil, um den letzten internationalen Weltjugendtag zu bewerten und die nächste große internationale Jugendbegegnung mit dem Papst im Jahr 2011 in Madrid zu planen.

Kardinal Pell berichtete von seinen Erfahrungen beim Weltjugendtag in Sydney, nach dem viele Menschen „die katholische Kirche in einem anderen Licht“, gesehen hätten. 28 Prozent der australischen Bevölkerung ist katholisch. Viele Australier hätten die Kirche zuvor als „traditionell, konservativ, irgendwie verschlossen, institutionell und altmodisch“ betrachtet. Danach habe man sie als „international, offen und engagiert mit jungen Menschen“ angesehen.


Ein bedeutendes Ereignis sei der Kreuzweg gewesen, bei dem viele Australier „so positiv überrascht waren, dass tausende junge glückliche Menschen ein Leben als Gläubige führen - in Freundschaft und in Gebet. Das bewog viele, nochmals über Christus nachzudenken.“ Auch die Polizei soll über das gute Verhalten der jungen Pilger in diesen Tagen überrascht gewesen sein.

Vor dem Weltjugendtreffen habe es nur wenige Jugendgruppen in den Pfarreien Sydneys gegeben. Vor dem Großereignis habe die Erzdiözese 600 Studentenführer trainiert, die mit den Pilgern in 51 Schulen der Stadt zusammengearbeitet hätten und nun in nachfolgenden Aktivitäten beschäftigt seien. Viele Jugendbewegungen hätten bereits mit der Planung und dem Geldsammeln für den nächsten internationalen Weltjugendtag begonnen. Die Beziehungen zwischen Priestern und der Jugend seien gefestigt worden.

Aber auch Erwachsene seien durch des Glaubenszeugnis der Jugend in ihrem Glauben gestärkt worden. Familien, die Pilger bei sich aufnahmen, seien katholisch geworden.

Kardinal Pell ging auch auf die einzige katholische Homepage zur sozialen Vernetzung, Xt3.com, ein, die seine Diözese nach dem Weltjugendtag in Sydney einrichtete und die gegenwärtig 48.000 Mitglieder zählt, die ihre Erfahrungen im christlichen Leben nach diesem Ereignis austauschen. Auch ein Zentrum für Klausurtagungen wurde eröffnet und nach Benedikt XVI. benannt. Dort sollen junge wie erwachsene Glaubensleiter trainiert werden.

Ein Jahr nach dem Weltjugendtag bestätigte der Kardinal: „Der Heilige Vater spielt als Nachfolger des heiligen Petrus für die Einheit der Kirche weiterhin die vorrangige Rolle.“ Am Ende seiner Ausführungen erklärte Pell gegenüber ZENIT: „Es war ein Privileg, den Weltjugendtag zu veranstalten. Er kostete viel Geld und Anstrengung, aber es war ein großes Privileg und eine große Ehre, das zu tun.“

Von Carmen Elena Villa; Übersetzung von Stefan Beik

Foto: © www.kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weltjugendtag

  1. Papst Leo an Jugendliche: "Freunde, also Zeugen"
  2. «Das ist eine der schlimmsten Plagen, die man je gesehen hat»
  3. Nächster katholischer Weltjugendtag 2027 in Seoul
  4. Weltjugendtag in Zahlen: Eine Messe mit 10.000 Priestern
  5. Obrigado!
  6. Vigil mit den Jugendlichen zum Weltjugendtag 2023.Wie werden wir zu Wurzeln der Freude?
  7. Weltjugendtag mit über 600.000 Pilger aus 184 Ländern
  8. Weltjugendtag in Portugal steht kurz bevor
  9. Nuntius: Weltjugendtag ist Ermutigung für die Jugend und die Kirche
  10. Katholische Eltern gegen UN-Agenda 2030 auf dem Weltjugendtag






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  11. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  12. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  15. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz