Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  11. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  12. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  13. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut

Kardinal Pell: Weltjugendtag trägt weiterhin reiche Frucht

11. April 2009 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neues Benedikt-XVI.-Center für Klausurtagungen in Sydney eröffnet.


Rom (www.kath.net/Zenit)
Sogar in einem säkularisierten Land wie Australien trage der Weltjugendtag 2008 in Sydney innerhalb wie außerhalb der Kirche reiche Frucht, erklärt Kardinal George Pell.

Der Erzbischof von Sydney sprach in Rom bei einem Treffen der Organisatoren der Weltjugendtage, das am 3. und 4. April stattfand, über die Auswirkungen des Großereignisses im Juli des vergangenen Jahres. Am Kongress nahmen 150 Teilnehmer aus verschiedenen Diözesen, Bischofskonferenzen und geistlichen Bewegungen teil, um den letzten internationalen Weltjugendtag zu bewerten und die nächste große internationale Jugendbegegnung mit dem Papst im Jahr 2011 in Madrid zu planen.

Kardinal Pell berichtete von seinen Erfahrungen beim Weltjugendtag in Sydney, nach dem viele Menschen „die katholische Kirche in einem anderen Licht“, gesehen hätten. 28 Prozent der australischen Bevölkerung ist katholisch. Viele Australier hätten die Kirche zuvor als „traditionell, konservativ, irgendwie verschlossen, institutionell und altmodisch“ betrachtet. Danach habe man sie als „international, offen und engagiert mit jungen Menschen“ angesehen.


Ein bedeutendes Ereignis sei der Kreuzweg gewesen, bei dem viele Australier „so positiv überrascht waren, dass tausende junge glückliche Menschen ein Leben als Gläubige führen - in Freundschaft und in Gebet. Das bewog viele, nochmals über Christus nachzudenken.“ Auch die Polizei soll über das gute Verhalten der jungen Pilger in diesen Tagen überrascht gewesen sein.

Vor dem Weltjugendtreffen habe es nur wenige Jugendgruppen in den Pfarreien Sydneys gegeben. Vor dem Großereignis habe die Erzdiözese 600 Studentenführer trainiert, die mit den Pilgern in 51 Schulen der Stadt zusammengearbeitet hätten und nun in nachfolgenden Aktivitäten beschäftigt seien. Viele Jugendbewegungen hätten bereits mit der Planung und dem Geldsammeln für den nächsten internationalen Weltjugendtag begonnen. Die Beziehungen zwischen Priestern und der Jugend seien gefestigt worden.

Aber auch Erwachsene seien durch des Glaubenszeugnis der Jugend in ihrem Glauben gestärkt worden. Familien, die Pilger bei sich aufnahmen, seien katholisch geworden.

Kardinal Pell ging auch auf die einzige katholische Homepage zur sozialen Vernetzung, Xt3.com, ein, die seine Diözese nach dem Weltjugendtag in Sydney einrichtete und die gegenwärtig 48.000 Mitglieder zählt, die ihre Erfahrungen im christlichen Leben nach diesem Ereignis austauschen. Auch ein Zentrum für Klausurtagungen wurde eröffnet und nach Benedikt XVI. benannt. Dort sollen junge wie erwachsene Glaubensleiter trainiert werden.

Ein Jahr nach dem Weltjugendtag bestätigte der Kardinal: „Der Heilige Vater spielt als Nachfolger des heiligen Petrus für die Einheit der Kirche weiterhin die vorrangige Rolle.“ Am Ende seiner Ausführungen erklärte Pell gegenüber ZENIT: „Es war ein Privileg, den Weltjugendtag zu veranstalten. Er kostete viel Geld und Anstrengung, aber es war ein großes Privileg und eine große Ehre, das zu tun.“

Von Carmen Elena Villa; Übersetzung von Stefan Beik

Foto: © www.kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weltjugendtag

  1. Großes Kreuz aus Grenzstacheldraht für Weltjugendtag in Seoul
  2. Papst Leo an Jugendliche: "Freunde, also Zeugen"
  3. «Das ist eine der schlimmsten Plagen, die man je gesehen hat»
  4. Nächster katholischer Weltjugendtag 2027 in Seoul
  5. Weltjugendtag in Zahlen: Eine Messe mit 10.000 Priestern
  6. Obrigado!
  7. Vigil mit den Jugendlichen zum Weltjugendtag 2023.Wie werden wir zu Wurzeln der Freude?
  8. Weltjugendtag mit über 600.000 Pilger aus 184 Ländern
  9. Weltjugendtag in Portugal steht kurz bevor
  10. Nuntius: Weltjugendtag ist Ermutigung für die Jugend und die Kirche






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  3. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  4. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  5. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  6. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  7. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  8. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  9. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  10. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  11. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  12. Überraschende Wendung im Mordfall Ann Widdecombe: Jetzt doch offizieller Terrorverdacht!
  13. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz