Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  12. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Papstbrief ging nicht zufällig an die Bischöfe

13. März 2009 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Selbst Bischöfe haben durch nicht ausreichend klare und deutliche Worte zur irrationalen Hysterie der Debatte besonders in Deutschland beigetragen" - Ein Kommentar der "Generation Benedikt" zum Papstschreiben


Köln (kath.net)
Die Generation Benedikt dankt Papst Benedikt XVI. für seinen offenen Brief an die Bischöfe der Welt. Sie freut sich darüber, dass der Heilige Vater eine persönliche Stellungnahme vornimmt. In seinen von Bemühen um Redlichkeit und Offenheit geprägten Zeilen weist Benedikt XVI. genau auf jene Unterscheidung hin, die zu betonen auch Anliegen der Generation Benedikt während der Debatte war: Fehler in der Kommunikation bedeuten noch nicht eine fehlerhafte Entscheidung an sich.

Adressaten des Schreibens sind nach Ansicht der Generation Benedikt nicht zufällig die Bischöfe. Denn selbst Bischöfe haben durch nicht ausreichend klare und deutliche Worte zur irrationalen Hysterie der Debatte besonders in Deutschland beigetragen. Für die Jugendlichen der Generation Benedikt gilt: Wer dem Vatikan Fehler in der Kommunikation vorwirft, muss sich fragen, wie eindeutig und erfolgreich die eigene Informationspolitik ist und ob es überhaupt eine gegeben hat.


Das gilt im Besonderen für die Diskussion um den richtigen Umgang mit der Piusbruderschaft, die auch durch die im deutschen Katholizismus bewährten kirchlichen Institutionen nicht sachlich und aufrichtig angegangen wurde.

Vage Analysen, düstere Prognosen, egozentrierte Auskünfte über die persönliche emotionale Befindlichkeit und teilweise offenes Selbstlob sowie vor allem mangelnde Solidarität mit dem deutschen Papst prägten den Eindruck, den das katholische Establishment und mit ihm manche Bischöfe auf nicht wenige Katholiken hinterlassen hat. Verunsicherung, Ratlosigkeit und mitunter Ärger bleiben bei vielen Laien zurück.

Dies ist der ernüchternde Befund nach der Debatte. Doch die Krise hat nach Ansicht der Generation Benedikt auch positive Folgen, da nun offener zu Tage getreten ist, wem es im Glauben um die Suche nach Wahrheit gehe und wer selbst mit der Sache des Glaubens Politik mache.

Der Papst weist nach Ansicht der Generation Benedikt mit seinem Schreiben den Weg: Er stellt die Liebe an den ersten Platz - vor mediale Beliebtheit, öffentliches Ansehen, spießige Inflexibilität und falsche Konsenssucht.

Die von ihm gestellten Fragen stehen nun im Raum. Es wird sich zeigen, inwieweit selbst ernannte Verteidiger und Interpreten des Zweiten Vatikanischen Konzils und des Papsttums auf diese Fragen eine glaubwürdige und haltbare Antwort finden - die anders aussieht als jene, die der Papst sich selbst gegeben hat, als er sich für die Aufhebung der Exkommunikation entschied.

Papstschreiben im Wortlaut

Generation Benedikt




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generation Benedikt

  1. Namensänderung: Aus 'Generation Benedikt' wird 'Pontifex'
  2. 'Für uns sind Kirche und Papst eine glaubwürdige Autorität'
  3. 'Berufsjugendliche' braucht die katholische Kirche sicherlich nicht
  4. Aufklärung statt Politik!
  5. 'Papst Benedikt will diese Kirche wieder konziliar machen'
  6. Das II. Vatikanische Konzil - zwischen Geist und Gespenst
  7. Gutmenschen gegen Moralinstanz
  8. Papst, Pius und Polemik
  9. Knapp 1200 Priester haben Aktion Ja zu Benedikt unterschrieben
  10. 'Erwarten mehr, als nur den Ausdruck ihrer emotionalen Befindlichkeit'







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  13. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  14. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  15. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz