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Hoppe fordert gesetzliche Schritte gegen 'Selbsttötungsindustrie'

8. April 2008 in Deutschland, keine Lesermeinung
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Die meisten schwerkranken Patienten wollen Beistand, bessere ärztliche Betreuung und Schmerztherapie, sagt der Präsident der Bundesärztekammer.


Bremen (www.kath.net) Die deutsche Bundesärztekammer verlangt gesetzliche Schritte gegen eine „Selbsttötungsindustrie“. Der Gesetzgeber müsse endlich handeln, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, dem Bremer „Kurier am Sonntag“.

Hoppe reagierte auf die Ankündigung von Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch, eine „Sterbehilfemaschine“ anbieten zu wollen, mit der sich Suizidwillige tödliches Gift selbst spritzen können.

„Die Vermarktung solcher Prozeduren muss unterbunden werden“, forderte Hoppe. Kuschs Vorhaben sei der Versuch, aus Beihilfe zum Suizid ein Geschäft zu machen.

Der Präsident der Bundesärztekammer betonte, die meisten schwerkranken Patienten wollten Beistand, Begleitung, bessere ärztliche Betreuung, Schmerztherapie und ein offenes Ohr. Wenn auf diese Weise geholfen werde, verschwinde der Wunsch, zu sterben, oft schnell.



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