Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Wahrheit ist heilsrelevant
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  14. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  15. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie

Australien bringt den Weltjugendtag 'ans Ende der Welt'

19. April 2007 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der australische Weihbischof Anthony Fisher hofft auf auf 12.000 deutsche Jugendliche in Sydney und betonte bei einem Besuch in Köln: "Australia needed a World Youth Day"


Köln (kath.net/PEK)
Die Vorbereitungen für den Weltjugendtag 2008 in Sydney laufen bereits auf Hochtouren. Ein Grund, warum Weihbischof Anthony Fisher, der zugleich Koordinator des Weltjugendtages ist, zurzeit Köln besucht. Es ist nicht sein erster Besuch; ständig stehen er und seine Helfer im Erfahrungsaustausch, besuchten Köln bereits vor dem Weltjugendtag 2005 und begleiteten die Geschehnisse auch während des Ereignisses mit akribischem Interesse. Unter dem biblischen Motto „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein“ (Apg 1,8) lud Papst Benedikt XVI. damals die Jugendlichen der Welt für das nächste Jahr nach Sydney ein.

Weihbischof Fisher betont besonders die geographischen Besonderheiten Australiens, die die Organisatoren vor Schwierigkeiten stellen und bei denen es nicht möglich ist, auf Kölner Lösungen pauschal zurückzugreifen. Der fünfte Kontinent mag zwar eine kleinere Bevölkerung haben - nur 20 Millionen Menschen -, ist aber flächenmäßig mit ganz Europa gleichzusetzen. Weniger als die Hälfte der Einwohner, nämlich lediglich sechs Millionen Menschen gehören der katholischen Kirche an. Aus diesem Grunde ist die australische Kultur weit weniger von christlicher Geschichte durchdrungen als die europäische. So gilt Australien als besonders stark säkularisiert. Ein Grund mehr, den Weltjugendtag nach Sydney zu bringen und insbesondere den jungen Menschen Gelegenheit zu geben, wieder mit Gott in Verbindung zu treten, denn das spirituelle Bedürfnis der Jugendlichen wächst.

In der großen Entfernung zu Europa sieht Fisher weniger eine Belastung denn eine Chance. Denn der nicht unerheblich planerische und finanzielle Aufwand für eine Teilnahme sind aus einer spontanen Laune heraus nicht zu schultern, dazu bedarf es eines festen Fundamentes und einer bewussten Entscheidung. So sieht der Weihbischof in der zu bewältigenden Entfernung gleichsam eine spirituelle Vorbereitung. 2.500 Australier fanden im Jahr 2005 den Weg nach Köln. Umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung müssten sich 12.000 Deutsche nach Sydney aufmachen, rechnet Fisher vor. Eine Probe aufs Exempel für die Europäer.

Obgleich es bei der Organisation Gemeinsamkeiten gibt und Erfahrungen, auf die sich zurückgreifen lässt, stellt sich die Frage des Transports in Australien gänzlich anders. Flugzeuge und Schiffe, Busse und Bahnen müssen in einer konzertierten Aktion koordiniert werden, um die Menschen zur richtigen Zeit zum richtigen Ort zu bringen; angesichts der Entfernungen zwischen den Städten eine Feuerprobe für die Organisatoren. Tatkräftige Unterstützung erfährt die Kirche in Australien auch von der Regierung, die in der internationalen Aufmerksamkeit eine hervorragende Gelegenheit sieht, auf ihr Land aufmerksam zu machen. Wie Weihbischof Fisher betont, unterstützt die Regierung alles, was den Jugendlichen den Glauben an eine bessere Welt nahe bringt und sie ermutigt, sich für andere einzusetzen.

Australien bringt den Weltjugendtag „ans Ende der Welt“. Beim größten Ereignis überhaupt in Ozeanien rücken auch Länder in den Blick, die bisher noch nie in der Weltöffentlichkeit standen. Auch die Aboriginies, die durch Missionierung zu einem großen Teil katholisch sind, freuen sich auf den Weltjugendtag und begrüßen die Welt „not as invaders but as guests“.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weltjugendtag

  1. Großes Kreuz aus Grenzstacheldraht für Weltjugendtag in Seoul
  2. Papst Leo an Jugendliche: "Freunde, also Zeugen"
  3. «Das ist eine der schlimmsten Plagen, die man je gesehen hat»
  4. Nächster katholischer Weltjugendtag 2027 in Seoul
  5. Weltjugendtag in Zahlen: Eine Messe mit 10.000 Priestern
  6. Obrigado!
  7. Vigil mit den Jugendlichen zum Weltjugendtag 2023.Wie werden wir zu Wurzeln der Freude?
  8. Weltjugendtag mit über 600.000 Pilger aus 184 Ländern
  9. Weltjugendtag in Portugal steht kurz bevor
  10. Nuntius: Weltjugendtag ist Ermutigung für die Jugend und die Kirche






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. Wahrheit ist heilsrelevant
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz