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'Fernsehpfarrer' Jürgen Fliege ließ sich scheiden

vor Minuten in Deutschland, keine Lesermeinung
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Er lebt mit seiner Lebensgefährtin zusammen: Kein schlechtes Gewissen


Berlin (kath.net/idea)
Nach 19 Ehejahren hat sich der Fernsehtalkmaster und Pfarrer Jürgen Fliege scheiden lassen. Der 54jährige Theologe, Vater von zwei Töchtern, lebt mit seiner Lebensgefährtin zusammen. Er habe kein schlechtes Gewissen, sagte er jetzt der Zeitung “Bild am Sonntag”. “Niemand ist in der Lage, ein sündenfreies Leben zu führen.” Auf jeden Fall seien es keine “leichtsinnigen Gründe” gewesen, die zur Trennung geführt hätten. Seine Ehe sei bereits im vergangenen Jahr geschieden worden, doch habe er mit seiner Frau vereinbart, in der Öffentlichkeit nicht darüber zu reden. Schon im Jahr 2000 hatte er der Bild-Zeitung mitgeteilt, daß die Ehe mit seiner Frau Ulrike zuende sei. Zwei Jahre zuvor hatte Fliege einen schweren Autounfall.

An seiner Seite saß die zehn Jahre jüngere Sängerin Mechthild Seitz-Ziegler. Fliege bekannte, eine “erotische Beziehung” zu ihr zu haben. Der rheinische Pfarrer hat öfter mit Äußerungen Aufsehen erregt. So gab er 1999 dem Sex-Magazin “Penthouse” ein Interview, in dem er Gott als “Gangster da oben” titulierte und die Lehre vom Kreuzestod Jesu als “schwarze Pädagogik” brandmarkte. Der rheinische Präses Manfred Kock (Düsseldorf) mißbilligte zwar den Ausdruck “Gangster” für Gott, berief Fliege aber nicht als Pfarrer ab, wie es der Christliche Medienverbund KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten) gefordert hatte. 1996 hatte Fliege in dem kurz nach Erscheinen eingestampften EKD-Magazin “Brücken bauen” unter anderem erklärt, ein Pfarrer solle “ein erotisches Leben führen und vor allem nicht mehr richten”.



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