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Spaniens Mikel Merino feiert WM-Siegestreffer mit Gruß an den hl. Fermín

8. Juli 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
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‚San Fermín beschützt mich wohl irgendwie. Jedes Mal, wenn wir den 6. Juli haben oder die Feierlichkeiten anstehen, habe ich dieses Quäntchen Glück‘, sagte der spanische Mittelfeldspieler und Torschütze nach dem Sieg über Portugal.


Dallas (kath.net/jg)
Der spanische Mittelfeldspieler Mikel Merino erzielte bei der Achtelfinalbegegnung seiner Mannschaft gegen Portugal am 6. Juli den Siegestreffer. Beim 1:0 Sieg erzielte der Profi von Arsenal London das entscheidende Tor in der 91. Minute nach perfektem Zuspiel von Ferran Torres.

Nach dem Abpfiff nur wenige Minuten später rief Merino „Viva San Fermín!“ in die Fernsehkameras. Der heilige Firminus der Ältere ist der Stadtpatron von Pamplona, der Heimatstadt von Merino. 


Seine Anrufung des Heiligen bezieht sich auch auf eine Tradition. Das Achtelfinalspiel fand am 6. Juli statt. Am selben Tag beginnt in Pamplona traditionell das San-Fermín Fest, das unter anderem deshalb bekannt ist, weil Stiere durch die Straßen getrieben werden. 

Nach dem Spiel sagte Merino in einem Interview, bei dem er das rote San-Fermín-Halstuch trug: „San Fermín beschützt mich wohl irgendwie. Jedes Mal, wenn wir den 6. Juli haben oder die Feierlichkeiten anstehen, habe ich dieses Quäntchen Glück. Ich freue mich riesig für alle Menschen in Pamplona.“

Bei der Europameisterschaft vor zwei Jahren erzielte Merino ebenfalls in der letzten Minute ein entscheidendes Tor. Im Viertelfinale gegen Gastgeber Deutschland köpfte er den Ball in der 119. Minute ins Netz. Spanien wurde später Europameister.

Der heilige Firminus wurde um das Jahr 290 in Amiens in Frankreich hingerichtet. Der Legende nach wurde er in Pamplona geboren, getauft und im Glauben unterrichtet. Später kam er nach Toulouse, wo er zum Priester und zum Bischof für die Mission geweiht wurde. In Amiens wurde er der erste Ortsbischof. Dort wurde er im Alter von nur 24 Jahren enthauptet. Seine Gebeine wurden später nach Pamplona übertragen. Sein Gedenktag ist am 7. Juli. 


© Bild des hl. Firminus: Jia LXV, Creative Commons Lizenz CC BY-SA 4.0, Bild verändert

 


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Lesermeinungen

 Versusdeum 8. Juli 2026 
 

Der Wind dreht sich. Die jungen Leute heute

finden es nicht mehr "uncool", an Gott zu glauben und ihren Glauben zu bekennen. Nur in den potemkinschen Kartenhäusern von DBK und Zd"K" hält man in progressistischem Fundamentalismus an über 50 Jahre alten Illusionen fest und marschiert geradewegs auf den Abgrund von Häresie und Schisma zu. Bitteschön, geht, wenn Ihr wollt. Aber lässt bitte uns Gläubige und die Gotteshäuser da.


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