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Das Kreuz im Wappen des brasilianischen Fußballverbandes

8. Juli 2026 in Chronik, keine Lesermeinung
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Der portugiesische Christusorden gilt als einer der bedeutendsten in der Geschichte des Landes. Mit der Kolonisierung Brasiliens kam der Orden in das südamerikanische Land. Das Kreuz des Ordens ist heute in vielen Wappen in Portugal und Brasilien.


Rio de Janeiro (kath.net/jg)
Der brasilianische Fußballverband, die Confederação Brasileira de Futebol (CBF), hat in ihrem Wappen das Kreuz des Christusordens.

Der portugiesische Christusorden gilt als einer der bedeutendsten in der Geschichte des Landes. Er hat seinen Ursprung im Templerorden, der 1312 von Papst Clemens V. auf Druck des französischen Königs Philipp IV. aufgelöst wurde. Seine Güter wurden eingezogen und anschließend zu einem großen Teil den Johannitern übergeben.


Der portugiesische König Dinis hatte mehrfach Protest gegen die Übergabe des Besitzes des Templerordens an die Johanniter eingelegt. 1318 gründete er den Christusorden, der 1319 von Papst Johannes XXII. anerkannt wurde. Die Besitzungen des Templerordens in Portugal wurden dem neuen Orden übergeben. Mit der Kolonialisierung Brasiliens durch Portugal kam auch der Orden in das südamerikanische Land.

Das Ordenszeichen war ein rotes Kreuz, dessen Arme sich am Ende verbreitern, auf weißem Grund. 

Der Christusorden wurde 1834 aufgelöst, wurde aber bald danach als Auszeichnung für Verdienste wieder begründet. Das Kreuz des Christusordens findet sich heute in vielen Flaggen und Wappen in Portugal und Brasilien, darunter ist auch die CBF. 

Das Wappen des portugiesischen Fußballverbandes Federação Portuguesa de Futebol (FPF) enthält ebenfalls das Kreuz des Christusordens, im Unterschied zum Kreuz im Wappen der CBF aber mit längerem unterem Arm und in roter Farbe. Am 1. Juli 2026 hat der portugiesische Fußballverband ein neues Wappen vorgestellt, welches stark vereinfacht ist und das Kreuz nicht mehr enthält. Die portugiesischen Fußballfans haben das neue Logo in den sozialen Medien mit überwältigender Mehrheit abgelehnt.

 


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