Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  7. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  8. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  11. Zwei Formen - ein Ritus
  12. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  13. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  14. "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
  15. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?

Entschuldigung des US-Verteidigungsministeriums: Lebensschutzgruppen keine Terrororganisationen

24. Juli 2025 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei einer Schulung zur Terrorismusbekämpfung auf einem US-Stützpunkt sind zwei Lebensschutzorganisationen als ‚inländische Terrororganisationen‘ bezeichnet worden.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Im Juli 2024 ist bekannt geworden, dass die US-Armee bei Schulungen ihres Personals in Fort Bragg (damals Fort Liberty) Lebensschutzorganisationen als inländische Terrorgruppen bezeichnet hat. Das Verteidigungsministerium unter der neuen Führung von Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nun um Entschuldigung gebeten. Das Heeresamt unter Secretary of the Army Daniel Driscoll hat darüber hinaus bekannt gegeben, dass alle Schulungsunterlagen überprüft worden seien.


Der Journalist Sam Shoemate hatte bekannt gemacht, dass bei einer Terrorismus-Schulung in Fort Liberty eine Folie Lebensschutzorganisationen gewidmet war, die als inländische Terrororganisationen bezeichnet worden waren. Konkret wurden National Right to Life und Operation Rescue genannt. Auch das unter Lebensschützern beliebte Kfz-Kennzeichen „IM4IT“ („I’m for it“, dt. „Ich bin dafür“) wurde auf der Folie gezeigt. Nach Protesten gab es bereits im Juli 2024 eine Entschuldigung der Leitung von Fort Liberty. Die Folie sei nicht mit den zuständigen Stellen abgestimmt gewesen und spiegle nicht die Ansichten der militärischen Führung von Fort Liberty wider, hieß es damals.

Das American Center for Law and Justice (ACLJ) hat auf Grundlage des Freedom of Information Act (FOIA) Zugang zu weiteren Unterlagen erhalten. Diese zeigen, dass die Klassifizierung der genannten Lebensschutzgruppen als Terrororganisationen bis ins Jahr 2011 zurückreicht.

Das ACLJ hat sich bei Verteidigungsminister Hegseth und Secretary of the Army Driscoll bedankt und darauf hingewiesen, dass die Untersuchung des Falles nicht nur die Schulungsunterlagen von Fort Liberty/Bragg, sondern alle Trainingsunterlagen der US-Armee im Bereich Terrorismusbekämpfung umfasst.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  4. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  7. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  10. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  13. Pornografie, NoFap und die Rückkehr der Selbstbeherrschung
  14. Zwei Formen - ein Ritus
  15. Rubio rechnet mit Linken ab: „Sie wissen nicht, wie man etwas schafft, also zerstören sie es“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz