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R.I.P. Charlie Kirk - Ein Attentat erschüttert die USA

11. September 2025 in Aktuelles, 19 Lesermeinungen
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'Jesus hat den Tod besiegt, damit Du leben kannst.' schrieb der Christ, Lebensschützer und konservative US-Aktivist Charlie Kirk am 7. September auf X. Drei Tage später wurde er ermordet - UPDATE: 11.30 - Bericht von Roland Noé


Washington D.C. (kath.net/rn)

„Jesus hat den Tod besiegt, damit Du leben kannst.“ Das schrieb Charlie Kirk am 7. September auf X. Drei Tage später wurde Charlie, ein 31-jähriger Christ und Lebensschützer und konservativer Aktivist, bei einem Auftritt an der Utah Valley University erschossen. Kirk hinterlässt eine wunderbare Frau und zwei kleine Kinder und unzählige Trauerende weltweit, denn Kirk galt bereits seit Jahren bei vielen jungen Menschen als Legende.

Zwei Stunden nach dem gestrigen Anschlag bestätigte US-Präsident Donald Trump den Tod und ordnete die Beflaggung auf allen US-Bundesgebäuden auf Halbmast an. "Der großartige, ja sogar legendäre Charlie Kirk ist tot. Niemand verstand die Jugend in den Vereinigten Staaten von Amerika besser oder hatte ein besseres Gespür für sie als Charlie. Er wurde von allen geliebt und bewundert, besonders von mir, und jetzt ist er nicht mehr unter uns.", schrieb Trump. Unzählige US-Politiker drücken binnen Minuten nach dem Ableben von Kirk ihre Trauer aus. 

Auch aus Europa gab es Trauerbekundigungen von prominenter Seite. "Die Nachricht vom Mord an Charlie Kirk, einem jungen und viel beachteten republikanischen Aktivisten, ist schockierend. Ein abscheulicher Mord, eine tiefe Wunde für die Demokratie und für alle, die an die Freiheit glauben. Mein Beileid gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und der konservativen Gemeinschaft Amerikas.", schrieb die italienische Ministerpräsidenten Giorgia Meloni. Und Elon Musk schrieb gestern: "Politische Linke ist Partei der Mörder“

Mit 18 Jahren gründete er vor 13 Jahren die Bewegung „Turning Point USA“, einer der  einflussreichsten konservativen Jugendorganisation des Landes. Kirk füllte mit seinem Charisma schnell Unis und Hallen. Auf den verschiedenen sozialen Netzwerken hatte er 30 Millionen Follower. An den US-Unis hatte er über 800 Gruppen. Kirk hatte den Mut, sich jeder Diskussion zu stellen. Sein Leitspruch war "Prove me wrong". Er liebt die Diskussionen, gerade auch mit Gegnern und er knickte bei Diskussionen nicht schnell ein und hatte den Mut sich den Mainstream z.B. bei Themen wie LGBT entgegenzustellen. Mit seiner freundlichen Art erreichte er viele junge Menschen.

Die Reaktion der Linken in den USA und darüber hinaus zeigte gestern dann schnell wieder, wie man sich heimlich über die Ermordung von Kirk freute. Beim linken Sender MSNBC wurde suggeriert, dass die Schüsse vielleicht von einem Fan kamen. Man machte dann sogar seine angebliche "Hassrede" für den Tod verantwortlich. "Die Einfuhr von Millionen von Muslimen ist zivilisatorischer Selbstmord. Europa muss damit aufhören, sonst stirbt es.", schrieb Kirk vor einigen Tagen. Auf Telegram feierten gestern Muslime seine Ermordung.

Max Roland schrieb auf "Apollo News": "Mit dem, was er sagte, stand Kirk für konservative Werte ein. Mit der Art, wie er das tat und wie er auftrat, stand er aber für noch viel mehr: für die Demokratie, den Glauben an die gute Kraft des freien Wortes. „Wenn die Leute zu reden aufhören, bekommt man Gewalt“, sagte er. Worte, die jetzt einen prophetisch-bitteren Beigeschmack haben „Hinterlasst ein Vermächtnis. Seid mutig“, schrieb Kirk zu einem Video seiner jungen Familie. Gerade für Familienwerte als Kern des konservativen Engagements trat der zweifache Vater, der nun eine zweijährige Tochter und einen einjährigen Sohn als Halbwaisen hinterlässt, immer wieder ein. Was er dort schrieb, erstreckt sich aber so viel weiter als nur auf seine Familie, wenn man sich das Lebenswerk des jungen Kirk ansieht."


Charlie Kirk war gläubiger Christ und Mitglied einer Freikirche. Ben Shapiro schrieb auf X: "Aber was noch wichtiger ist: Charlie war ein guter Mensch, ein Mann, der an Recht und Unrecht glaubte und zu seinen biblischen Werten stand.“

Auch aus der katholischen Kirche wurde Charlie gewürdigt. Bischof Barron schrieb auf X. "Die Nachricht vom Tod Charlie Kirks hat mich erschüttert. Aus tiefstem Herzen bete ich für seine Familie, insbesondere für seine geliebte Frau und seine Kinder. Möge Christus, unser Erlöser, Charlie in seinem himmlischen Königreich willkommen heißen und möge der Herr in seiner Barmherzigkeit unser Trost und unsere Kraft sein."

Einige Wochen vor seiner Ermordung war Charlie Kirk zu Gast in einem Podcast. Auf die letzte Frage, wie er denn in Erinnerung bleiben möchte, erklärte Kirk: "Ich möchte wegen meines Mutes für meinen Glauben in Erinnerung bleiben. Das wäre das Wichtigste. Das Wichtigste in meinem Leben ist mein Glauben."

In einem seiner letzten Videos würdigte Charlie Kirk die Heilige Jungfrau Maria und forderte Protestanten und Evangelikale auf, sie stärker zu ehren. Er nannte sie die Lösung für den „toxischen Feminismus“.

"Es dreht sich alles um Jesus.", schrieb Charlie Kirk am 17. August auf X.

 

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