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Spitze der EU-Bischofskonferenz auf Solidaritätsbesuch in der Ukraine

20. Juli 2025 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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COMECE-Präsident Bischof Crociata: "Kirche in der Europäischen Union steht Menschen in der Ukraine in Gebet, Mitgefühl und konkreter Solidarität bei" - VIDEO


Brüssel (kath.net/KAP) Eine Delegation der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) unter der Leitung ihres Präsidenten Bischof Mariano Crociata war von Mittwoch bis Freitag offiziell in der Ukraine. "Bei diesem Besuch bekräftigte die COMECE ihre Verbundenheit mit dem ukrainischen Volk und ihre unerschütterliche Solidarität mit den Menschen, die unter den Folgen des anhaltenden russischen Angriffskrieges leiden", hielt die kirchliche Organisation am Samstag in einer Aussendung fest. Während des dreitägigen Besuchs in der Region Lwiw traf die COMECE-Delegation mit Vertretern der griechisch-katholischen und der römisch-katholischen Kirche in der Ukraine sowie mit lokalen Behörden und Mitgliedern der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft zusammen.

"Aus erster Hand zu erfahren, welche Wunden der brutale russische Angriffskrieg diesem Land und seinen Menschen zugefügt hat, hat uns zutiefst bewegt. Wir waren zutiefst berührt von dem unerschütterlichen Glauben, dem Mut und der Hoffnung, die die örtlichen Gemeinschaften trotz so vieler Entbehrungen beseelen", sagte Bischof Crociata zum Abschluss des Solidaritätsbesuchs. "Wir möchten der Kirche und den Menschen in der Ukraine versichern, dass sie nicht vergessen sind. Die Kirche in der Europäischen Union steht ihnen in Gebet, Mitgefühl und konkreter Solidarität bei."


Mit diesem Besuch sei es den EU-Bischöfen auch darum gegangen, die Europäische Union in ihrem Engagement zur Unterstützung der Ukraine und zur Wahrung der Würde und der Grundrechte aller Menschen in diesem Land zu bekräftigen. In diesem Zusammenhang fordert Bischof Crociata die Staats- und Regierungschefs der EU dazu auf, "alle diplomatischen Bemühungen zu verstärken, die darauf abzielen, einen umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen, der im Völkerrecht und den Grundsätzen der Gerechtigkeit verwurzelt ist".

In der Ukraine wurde die COMECE-Delegation vom Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, Primas der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, und vom römisch-katholischen Erzbischof von Lemberg, Mieczyslaw Mokrzycki, empfangen. Wie es seitens der COMECE hieß, seien die Begegnungen eine wertvolle Gelegenheit gewesen, die Beziehungen zur griechischen und zur römisch-katholischen Kirche in der Ukraine zu stärken, die beide vor kurzem einen Beobachterstatus in der COMECE-Versammlung erhalten haben. Bei diesen Treffen wurde über die Gegenwart und die Zukunft der Ukraine nachgedacht und der Beitrag der Kirchen zur Unterstützung der Bevölkerung in den schwierigen Zeiten des Krieges erörtert.

Wunden des Krieges

Die Delegation besuchte auch das "Lemberger Zentrum für Dienstleistungen für Kämpfer", das "Psychologische Zentrum der Erzdiözese", das "Heim für alleinstehende Mütter" und den "Speisesaal der Nächstenliebe". Mehrere dieser Einrichtungen seien konkrete Beispiele für den Einsatz der Kirche für die Bedürftigen. Auf dem Programm stand auch ein besonderer Besuch an der Ukrainischen Katholischen Universität (UCU), wo die COMECE-Delegation mit Vertretern des Instituts für Ökumenische Studien zusammentraf. In diesem Zusammenhang wurde auch die Situation der jungen Ukrainer angesprochen. "In der Tragödie des Krieges ist es hoffnungsvoll zu sehen, dass die jungen Menschen in der Ukraine ihre Träume und Hoffnungen trotz ihrer täglichen Kämpfe nicht aufgeben", so Crociata.

In mehreren Gebetsmomenten wurde derer gedacht, die bei der Verteidigung ihrer Heimat gefallen sind, sowie all derer, die inmitten der Verwüstungen des Krieges den Tod gefunden haben. "Die Delegation besuchte auch den Soldatenfriedhof von Lemberg und wurde Zeuge des Ausmaßes der durch die russische Aggression verursachten menschlichen Verluste", hielt die COMECE fest.

Bischof Crociata wurde seitens der COMECE begleitet von P. Manuel Barrios Prieto (Generalsekretär) und Marek Misak (Berater für EU-Außenbeziehungen). Seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022 hat die COMECE wiederholt ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk zum Ausdruck gebracht und verschiedene Formate des Dialogs zwischen der EU und den ukrainischen Kirchen gefördert.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto (c) COMECE/Screenshot


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