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Nach Massaker in Nigeria: Bischöfe verurteilen Blutvergießen

23. Juni 2025 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Tag des Gebets und des Fastens für den Frieden am Freitag.


Abuja/Rom (kath.net/ KAP) 
Katholische Bischöfe mehrerer Kirchenprovinzen in Nigeria haben das Massaker mit rund 200 Toten im Dorf Yelewata im Bundesstaat Benue vom 13. und 14. Juni verurteilt. In einer auf vergangenen Mittwoch datierten Erklärung der Kirchenprovinz Onitsha, aus der das Portal "Aci Africa" laut "Vatican News" (Freitag) zitiert, prangern die Bischöfe die grausame Ermordung von Zivilisten und ähnliche Angriffe am 15. Juni in Eha-Amufu im Bundesstaat Enugu an. Fast täglich werde in Nigeria Blut vergossen.
"Wir sind zutiefst schockiert über dieses unerbittliche Vergießen von unschuldigem Blut", so die Bischöfe, die vom Staat Maßnahmen zum Schutz der Bürger fordern. Den Freitag erklärten die Bischöfe zu einem besonderen Tag des Gebets und des Fastens für den Frieden in den betroffenen Bundesstaaten und in anderen unter Gewalt leidenden Regionen.


Der Erzbischof von Lagos hat seinerseits den kommenden Sonntag zum Tag des Gebets für den Frieden und des Protests gegen die Morde erklärt. In einem Schreiben weist Erzbischof Alfred Adewale Martins alle Priester seiner Diözese an, am Sonntag Messen in diesem Anliegen zu feiern. Das sei ein friedlicher Ausdruck der Empörung und ein Schrei nach Verantwortlichkeit der Regierung, so der Erzbischof: "Die Erde ist es leid, unschuldiges Blut zu trinken!"
Laut "Aci Africa" und "Vatican News" positionierten sich auch politische Akteure: Im Angesicht des Blutvergießens hat der Gouverneur des Bundesstaates Benue, Hyacinth Iormem Alia, Aufrufe an Bürger zurückgewiesen, sich zur Selbstverteidigung zu bewaffnen. In einem Interview am Dienstag räumte Alia ein, dass die Versuchung, zu den Waffen zu greifen, zwar logisch erscheinen mag. Aber, so der Gouverneur: "Es ist nicht ratsam, einfach zu sagen, wir nehmen Messer, Macheten und Stöcke und gehen raus, um zu kämpfen." Polizeiarbeit sei die einzige Möglichkeit, lokalen Sicherheitsbedrohungen wirksam zu begegnen.

In dem Konflikt überlagern sich Religion, Ethnie und Landnutzung. Das internationale Hilfswerk "Kirche in Not" sprach nach der Attacke in Yelewata vom "dramatischen Höhepunkt einer seit einigen Wochen andauernden Welle von Überfällen auf mehrheitlich christliche Dörfer in der Region". Laut örtlichen Kirchenvertreter haben islamistisch radikalisierte Fulani-Hirten das Massaker verübt. Die Angreifer hatten demnach vor allem vertriebene Christen im Visier.

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