Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Vom Benehmen mit Majestäten
  7. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  8. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  10. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  11. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  12. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  13. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  14. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  15. Ein Akt der Demut?

Mariazell: Pfingstwallfahrt der Jüngergemeinschaft zum Heiligen Jahr

14. Juni 2025 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Großereignis mit hunderten Fußpilgern zum steirischen Gnadenort 50 Jahre nach der Gründung der Bewegung im Zeichen der "Hoffnung"


Wien (kath.net/KAP) Im Zeichen des Heiligen Jahres 2025 und dessen Motto "Pilger der Hoffnung" stand einer der größten regelmäßigen Fußwallfahrten Österreichs, die am Pfingstmontag in Mariazell ihren Höhepunkt gefunden hat: Mehr als 500 Pilger erreichten in Mariazell das Ziel der von der Jüngergemeinschaft (JG) organisierten Sternwallfahrt, nach mehrtägigen Fußmärschen der beteiligten Gruppen aus verschiedenen Teilen Österreichs. Die Pilger zogen in gemeinsamer Prozession unter Glockengeläut auf den Mariazeller Hauptplatz und in die Basilika ein und feierten dort den Festgottesdienst.


Der Generalsuperior der Kalasantinerkongregation, P. Clemens Pilar, bezeichnete das weltkirchliche Jubeljahr als Gottes Angebot besonderer Gnaden und Einladung zur Glaubenserneuerung. Die oft verlorene Hoffnung und Freude einer "Festgemeinschaft" müssten ebenso wiedererlangt werden wie die Verbindung und das Zusammenwirken innerhalb der Kirche unter Führung des Heiligen Geistes: Die Herausforderungen der Menschheit würden dadurch "weniger beängstigend" und die Zukunft "weniger düster", zitierte Pilar aus der Pfingstpredigt von Papst Leo XIV.

Für die eng mit den Kalasantinern verbundene Jüngergemeinschaft hat die jährliche Mariazell-Wallfahrt zu Pfingsten identitätsstiftende Bedeutung: Eine 1972 vom Priester Herbert Madinger (1922-2010) gestartete Jugendwallfahrt hatte im Jahr 1975 - vor 50 Jahren - genau 72 Teilnehmer, woraufhin sich in Anspielung auf die 72 Jünger Jesu der Name "Jüngergemeinschaft" etablierte. Aus deren Aktiven-Kreis bildete sich die "Schwestern der Jüngersuche", eine Gemeinschaft diözesanen Rechts mit Hauptsitz in Wien.

Schon zu Beginn vor 50 Jahren sah die Jüngergemeinschaft die Neuevangelisierung als ihre Hauptaufgabe an. Intention sei es gewesen, zu einem Wandel der zu Ende gehenden "Volkskirche" hin zu einer "Entscheidungskirche" beizutragen, erklärte P. Pilar - "durch Jünger, die den Weg Jesu gemeinsam gehen wollen". Der gemeinsam zurückgelegte Weg habe ebenso Konflikte durchlaufen, wie auch zu einer Wertschätzung der Vielfalt geführt - "im Bewusstsein, dass das Verwurzeltsein in Christus nicht von der Menschheit entfernt, sondern in sie eintauchen lässt", so der Generalsuperior.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  3. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  6. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  7. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  8. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  9. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  12. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  13. Vom Benehmen mit Majestäten
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Ein Akt der Demut?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz