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„‚Der Friede sei mit Euch‘ – Wir haben wieder einen Papst“

11. Mai 2025 in Kommentar, 2 Lesermeinungen
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„Der neue Papst ritt auch noch als Bischof auf Gaucho-Ponys 25 Jahre in die Berge Perus, um seine Gemeinden zu besuchen und zu stärken mit Kraft und Trost und der Spendung der Sakramente.“ Gastkommentar von Dr. Michael Schneider-Flagmeyer


Vatikan (kath.net) „Der Friede sei mit Euch“ – Wir haben wieder einen Papst. Und sein erstes Auftreten auf der Benediktions-Loggia unterschied sich doch sehr von dem ersten Auftreten von Papst Franziskus an dieser Stelle: Kein „guten Abend“ sondern der Gruß, den der auferstandene Herr an die verzagten, beschämten und verzweifelten Jünger richtete, als er bei verschlossenen Türen unter sie trat. Er machte ihnen keine Vorwürfe, dass sie alle bis auf Johannes und die Marien davongelaufen waren und Petrus, dem er die Schlüssel des Himmels gegeben hatte, ihn dreimal verleugnete. Er hat nicht wie viele von uns Menschen sie gerügt, weil sie davon gelaufen waren, sondern mit seiner ganzen Liebe zu ihnen gesagt: „Der Friede sei mit euch: Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“

Den zweiten Satz des Grußes des Auferstandenen brauchte Papst Leo XIV gar nicht auszusprechen, da er gleich die Mission, die Sendung, ansprach. Und uns den Verzagten und so oft Verzweifelten rief er den Frieden Christi zu. Und den haben wir ja gerade in unserer Zeit so bitter nötig besonders in der Kirche.


Nach jeder Messe heißt es: Ita misse est – Ihr seid gesandt. Der Friedensgruß des Auferstanden ist unlösbar mit der Sendung verbunden. „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“

Der Stellvertreter Christi auf Erden spricht uns Frieden zu und sendet uns. Mission, die so lange gerade in der deutschen Teilkirche verpönt war, gehört zu den Leitmotiven des Pontifikates von Papst Leo XIV.

Er selbst ritt auch noch als Bischof auf Gaucho-Ponys 25 Jahre in die Berge Perus (siehe Foto), um seine Gemeinden zu besuchen und zu stärken mit Kraft und Trost und der Spendung der Sakramente.

Kommen wir nun zu der Namensgebung: Leo XIV.

Leo XIII., der die Kirche kraftvoll mit über 90 Jahren in das 20. Jahrhundert führte, war nicht nur der Verfasser der großen Enzyklika Rerum Novarum (Von den neuen Dingen), mit der er der Vater der katholischen Soziallehre wurde, er war auch ein Visionär und ein großer Mystiker.

Das widersprach keineswegs, dass er die Kirche kraftvoll führte; denn er war nicht. wie es im Fernsehen bei N-TV hieß, jemand aus dem Kleinadel sondern als Graf Pecci gehörte er zum Großadel, der wusste zu leiten und die Kirche zu regieren. Er hatte während der heiligen Messe die Vision, die ihm den kleinen Exorzismus, von den Laien zu beten, offenbarte.

„Heiliger Erzengel Michael verteidige uns im Kampfe. Vor den Nachstellungen und der Bosheit des Teufels sei unser Schutz. Gott gebiete ihm; du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen stoße den Satan und all die anderen bösen Geister die zum Verderben der Seelen die Welt durchstreifen mit Gottes Kraft hinab in die Hölle.“

Dieser kleine Exorzismus wurde in der vorkonziliaren Kirche nach jeder Messe gebetet. Es gibt Pfarrer, die das heute wieder im neuen Ritus aufnehmen. Ich hoffe, dass Papst Leo XIV. dieses Gebet seines Namensvorgängers wieder vorbetet.

Das Dritte Zeichen, dass mir und so vielen Betrachtern aufnehmen, war die Tatsache, dass er nicht wie Papst Franziskus in der weißen Soutane ohne Stola erschien, sondern gekleidet war wie alle anderen seiner Vorgänger. Eine Freundin sagte mir: „Der sieht ja aus wie ein richtiger Papst“. Wir dürfen dieses auch als ein deutliches Zeichen sehen, dass er nicht Papst Franziskus ist. Er will das Gute seines Vorgängers übernehmen und gleichzeitig an die Tradition anknüpfen.

Papst Leo XIV. ist NICHT Papst Franziskus II.!

Als Amerikaner, der US-Amerikaner von Geburt ist und auch die peruanische Staatsbürgerschaft besitzt ist er besonders geeignet ein Brückenbauer zwischen den USA und Lateinamerika zu sein.

Das Eine können wir sagen: er ist ein Papst, der die ganze Weltkirche im Blick hat, sieben Sprachen spricht (auch deutsch) und sicher nicht der Meinung ist, dass die Weltkirche am Wesen der untergehenden deutschen beamteten Teilkirche zu genesen hat.

Papst Franziskus hat immer um das Gebet für ihn gebeten – Viele sollten wie ich traurig und beschämt sein, dass wir dem so wenig nachkommen sind.

Lasst uns jetzt für Papst Leo täglich beten und den Segen des Heiligen Geistes in Fülle auf ihn herabrufen.

 


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