Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

US-Vizepräsident Vance weist Kritik der US-Bischöfe an Einwanderungspolitik zurück

30. Jänner 2025 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wenn sie tatsächlich über die humanitären Kosten der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze besorgt seien, sollten sie an die Kinder denken, die aufgrund der offenen Grenzen in die Hände von Menschenhändlern geraten sind, sagte Vance.


Washington D.C. (kath.net/jg)
US-Vizepräsident JD Vance hat die Kritik der katholischen Bischöfe der USA am Vorgehen der Regierung Trump gegen illegale Migranten zurückgewiesen. Die Regierung erlaubt es den Behörden, auch in Kirchen und Schulen nach illegalen Migranten zu suchen, berichtet die New York Post.

Die katholischen Bischöfe hatten kritisiert, dass dadurch „Orte der Fürsorge, Heilung und des Trostes in Orte der Angst und Unsicherheit“ für Menschen in Not verwandelt würden. Darüber hinaus werde das Vertrauen zwischen den Seelsorgern und den Menschen, denen diese dienen, gefährdet.

„Als praktizierender Katholik hat diese Stellungnahme mein Herz gebrochen“, sagte Vance dem Nachrichtensender CBS News. Die katholische Bischofskonferenz sollte sich daran erinnern, dass sie mehr als 100 Millionen US-Dollar für die Unterbringung illegaler Einwanderer erhalten habe. Die Bischöfe sollten sich überlegen, ob sie wirklich um humanitäre Belange besorgt seien oder ob es ihnen um ihre Einnahmen geht.


Wenn sie tatsächlich über die humanitären Kosten der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze besorgt seien, sollten sie an die Kinder denken, die aufgrund der offenen Grenzen von Joe Biden in die Hände von Menschenhändlern geraten sind, fügte der Vizepräsident hinzu.

Moderatorin Margaret Brennan fragte Vance dann, ob die US-Bischöfe Verbrecher vor den Behörden verstecken. Vance antwortete nicht direkt auf die Frage, sondern sagte, dass die Bischofskonferenz „kein guter Partner“ in der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze im Sinne des gesunden Menschenverstandes gewesen sei. Doch genau dafür hätten die US-Amerikaner bei den Wahlen abgestimmt. Als „frommer Katholik“ hoffe er, dass die Bischöfe ihre Haltung ändern werden.

Der Vizepräsident verteidigte die Aussetzung des Programms zur Überprüfung von Flüchtlingen. Dieses sei unzureichend und werde derzeit von der Regierung durchleuchtet.

Die Bischofskonferenz verweist in einer Reaktion auf die Aussagen von Vance darauf, dass es eine lange bestehende Zusammenarbeit zwischen der Bischofskonferenz und der US-Regierung bei der Flüchtlingshilfe, konkret bei der Neuansiedlung von Flüchtlingen, gebe. Für ihre Mitarbeit erhalte die Kirche zwar staatliche Gelder, diese würden jedoch nicht ausreichen, um die gesamten Kosten für das Programm zu decken. Jede Person, die über das Programm umgesiedelt werde, werde zuvor von der US-Regierung überprüft und für das Programm zugelassen, betont die Bischofskonferenz.


Mit Material der KAP

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  3. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  7. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois

Migration

  1. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  2. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  3. 100.000 Euro von der EKD für Afghanen, damit diese Aufenthalt in Deutschland einklagen können
  4. Thomas von Aquin über Migration
  5. Katholische Büroleiter kritisieren Stellungnahme der Berliner Büros zur Asylpolitik der Union
  6. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘
  7. Bürgermeister von New York dankt Regierung Trump für Kampf gegen kriminelle Migranten







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  3. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  4. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  5. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  8. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  9. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  10. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  11. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  12. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  13. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  14. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  15. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz