Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  10. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern

US-Bischofskonferenz verklagt die Regierung Trump

21. Februar 2025 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Bischöfe verklagen das Außenministerium und das Gesundheitsministerium, weil diese die Zahlungen für die Umsiedlung von Flüchtlingen, die von der Bischofskonferenz durchgeführt wird, ausgesetzt haben.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Die US-Bischofskonferenz verklagt die Regierung Trump, weil diese die Finanzmittel für die Umsiedlung von Flüchtlingen eingefroren hat. Die Bischofskonferenz ist der Ansicht, dass die Regierung damit mehrere Gesetze gebrochen habe und beruft sich auf die Autorität des US-Kongresses, die Ausgaben der Regierung zu kontrollieren, berichtet der Catholic Herald. Konkret geht es um die Entscheidung des Außenministeriums vom 24. Januar, die Mittel für die Umsiedlung von Flüchtlingen temporär auszusetzen.

Die Regierung habe seit Jahrzehnten Flüchtlinge aufgenommen und die Verpflichtung, diese Flüchtlinge umzusiedeln auf nichtstaatliche Organisationen wie die US-Bischofskonferenz ausgelagert. Jetzt, nachdem die Flüchtlinge angekommen und in die Obhut der Bischofskonferenz gelangt seien, drehe die Regierung den Geldhahn zu, heißt es in der Klageschrift, die am 18. Februar eingebracht worden ist.


Die US-Bischofskonferenz arbeitet seit dem Refugee Act von 1980 mit der US-Regierung bei der Umsiedlung von Flüchtlingen zusammen. Sie betreibt das größte Umsiedlungsprogramm für Flüchtlinge in den Vereinigten Staaten. Bis jetzt hat sie mehr als 93.000 Flüchtlinge versorgt.

Aufgrund der Sperre des Geldes musste die Bischofskonferenz fünfzig Personen kündigen, das ist mehr als die Hälfte der Mitarbeiter, die mit der Umsiedlung von Flüchtlingen beschäftigt sind. Das weitere Schicksal von 6.758 Flüchtlingen, die in Betreuung der Bischofskonferenz sind und sich innerhalb der 90-Tage-Übergangsfrist befinden, ist derzeit ungewiss.

Das Außenministerium habe sich außerdem geweigert, der Bischofskonferenz mehrere Millionen US-Dollar für Arbeiten zu erstatten, die vor dem 24. Januar abgeschlossen waren, heißt es in der Klageschrift. Das Ministerium habe keine Anzeichen gegeben, dass die ausstehenden Zahlungen geleistet oder das Programm jemals wieder aufgenommen werden.

Die Bischofskonferenz wartet auf ungefähr 13 Millionen Dollar Vergütungen und hat weitere 11,6 Millionen Dollar Schulden bei Unterempfängern der Regierungsgelder. Diese Zahlen werden jede Woche weiter steigen, solange die Mittel auf Eis liegen. Dies habe einige dieser Organisationen dazu gezwungen, ebenfalls Personal zu kündigen, stellt die Bischofskonferenz fest.

Die Beklagten sind das US-Außenministerium, Außenminister Marco Rubio, das Büro für Bevölkerung, Flüchtlinge und Migration und Vizeaußenministerin Jennifer Davis, die dem Büro vorsteht, weiters das US-Gesundheitsministerium und Gesundheitsminister Robert F. Kennedy, Jr.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  2. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  3. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  4. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  5. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  6. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  7. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘

Migration

  1. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  2. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  3. 100.000 Euro von der EKD für Afghanen, damit diese Aufenthalt in Deutschland einklagen können
  4. Thomas von Aquin über Migration
  5. Katholische Büroleiter kritisieren Stellungnahme der Berliner Büros zur Asylpolitik der Union
  6. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘
  7. Bürgermeister von New York dankt Regierung Trump für Kampf gegen kriminelle Migranten







Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  3. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  4. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  5. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  6. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  7. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  8. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  9. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  12. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  13. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  14. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  15. Tantum ergo Sacramentum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz