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Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten

3. Februar 2026 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Sozialdemokratische Regierungschefin Mette Frederiksen: Man hätte „nicht gedacht, dass die Opfer selbst zu Tätern werden würden. Und ich kann Ihnen versichern, dass leider viele von ihnen genau das geworden sind“.


Kopenhagen (kath.net) Dänemark will künftig Straftäter, die wegen Körperverletzung oder Vergewaltigung zu einem Jahr Haft oder mehr verurteilt worden waren, automatisch abschieben. Dies gab das dänische Migrationsministerium bekannt. Diese Maßnahme ist eine von mehreren neuen Maßnahmen zur Verschärfung der Migrationspolitik, sie wird ab 1. Mai in Kraft treten. Darüber berichtete die ARD.


Außerdem haben Dänemark und Großbritannien die EU dazu aufgerufen, die Europäische Menschenrechtskonvention entsprechend anzupassen. Mette Frederiksen, seit 2019 Ministerpräsidentin Dänemarks und seit 2015 Vorsitzende der Sozialdemokraten), bezeichnete es bei einer Pressekonferenz als „richtig und notwendig, dass sich die europäischen Staaten an einen Tisch setzen und sagen können, dass wir lieber unsere Länder schützen als Straftäter“. Niemand hätte sich bei der Ausarbeitung der Menschenrechtskonvention vorstellen können, dass jemand aus dem Nahen Osten „in das beste Land der Welt“ fliehen und hier „Mädchen und Frauen vergewaltigen“ würde, sagte Frederiksen. Sie stellte fest: „Damals hätten wir nicht gedacht, dass die Opfer selbst zu Tätern werden würden. Und ich kann Ihnen versichern, dass leider viele von ihnen genau das geworden sind.“


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