Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. MAGNIFICA HUMANITAS
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Britisches Bistum Nottingham verbietet katholischen Schulen Teilnahme am Pride-Monat

24. Mai 2024 in Weltkirche, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lehrern wird empfohlen, Homosexualität nicht im Herz-Jesu-Monat Juni zu feiern, weil „wir keine Lebensstile feiern können, die mit der Lehre der Kirche unvereinbar sind“ – Wer als Mann geboren wurde, darf an keinen Frauen-Sportwettkämpfen starten


Nottingham (kath.net) „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es für unsere Schulen nicht angemessen ist, Pride zu feiern, weil wir nicht die gesamte Agenda unterstützen können“, heißt es in einem neuen 40-seitigen Dokument mit dem Titel „Precious in My Sight“ [Wertvoll in Meinen Augen]. Doch „nur einen Teil davon zu genehmigen, könnte als unehrlich angesehen werden und zu Verwirrung führen. Stattdessen müssen wir versuchen, jene Werte und Prinzipien zu artikulieren, denen wir zustimmen und die katholische Lehre auf eine andere, eindeutige und pastoral positive Art und Weise bekräftigen können.“ Das berichtet der in London erscheinende „Catholic Herald“.


Das ausführliche Dokument verbietet außerdem den über 80 katholischen Schulen im Bistum, dass Kinder, die ihr Geschlecht geändert haben, auf die von ihnen bevorzugten Pronomen beharren dürfen. Vielmehr wird darauf bestanden, dass der Namen und das biologische Geschlecht bei der Geburt von jenen Kindern dokumentiert wird, die sich dem anderen Geschlecht zuordnen. Diese Kinder dürfen nicht die Schuluniform des anderen Geschlechts tragen und sie erhalten keinen Zugang zu Umkleidekabinen, Duschen und Toiletten, die vom anderen Geschlecht genutzt werden. Außerdem verbietet die Richtlinie auch die Teilnahme von Menschen, die als Männer geboren wurden, an Sportwettkämpfen für Frauen zu starten.

Bischof Patrick McKinney von Nottingham bezieht sich in seinem Vorwort auf die Pastorale Reflexion der Bischofskonferenz von England und Wales, die vor einem Monat veröffentlicht worden war und die sich gegen die Gendergedanken wandte. Gleichzeitig erinnerte der Bischof daran, dass Schüler, die ihr Geschlecht in Frage stellen, pastoral begleitet werden sollen, auch wenn dies eine komplexe Aufgabe sei. „Ich bin mir jedoch bewusst, dass Schulleiter und die Mitarbeiter, die an dieser wichtigen Seelsorge beteiligt sind, sich manchmal nicht unterstützt fühlen und keine ausreichende Orientierung hinsichtlich der Lehre und Reaktion der katholischen Kirche haben“, stellt der Bischof fest.

Link zum Beitrag im „Catholic Herald“: Diocese bans celebration of ‘Pride month’ in Catholic schools

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz