Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  4. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  5. Wahrheit ist heilsrelevant
  6. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  7. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  8. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  9. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  12. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  13. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  14. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

Echo des Heiligen Geistes für die anderen werden

19. Mai 2024 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Wenn man auf das Wort Gottes hört, verstummt das Geschwätz. 'Und das Wort brachte mein Geschwätz zum Schweigen'. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli am Pfingstsonntag. An diesem Tag feiert die Kirche die Herabkunft des Heiligen Geistes auf Maria und die Apostel.

Im Evangelium der Liturgie spreche Jesus über den Heiligen Geist und sage: „Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird“ (Joh 16,13). „Was er hört - was bedeutet dieser Ausdruck?“, fragte sich der Papst: „Was hat der Heilige Geist gehört? Worüber spricht er zu uns?“.

Für uns sei er Zeuge eines wunderbaren Dialogs, in dem der Vater und der Sohn einander von ihrer Liebe erzählten. Dies seien Worte, die wunderbare Gefühle ausdrückten, wie Zuneigung, Dankbarkeit, Vertrauen, Barmherzigkeit. Worte, die uns eine schöne, leuchtende, konkrete und dauerhafte Beziehung erkennen ließen, wie sie die ewige Liebe Gottes sei: „Es sind genau die verwandelnden Worte der Liebe, die der Heilige Geist in uns wiederholt, und die zu hören uns gut tut, weil sie in unseren Herzen dieselben Gefühle und Absichten entstehen und wachsen lassen“.


Deshalb sei es wichtig, dass wir uns jeden Tag davon nährten, indem wir das Wort Gottes läsen und betrachteten, in der Tasche unser Evangelium mit uns trügen und die günstigen Momente nutzten. Der Priester und Dichter Clemens Rebora habe über seine Bekehrung in sein Tagebuch geschrieben: „Und das Wort brachte mein Geschwätz zum Schweigen“. Wenn man auf das Wort Gottes höre, verstumme das Geschwätz. So gäben wir der Stimme des Heiligen Geistes in uns Raum. Der Papst betonte dann die Bedeutung der  Anbetung und des Gebets, besonders das einfache und stille Gebet. Und „auch indem wir einander gute Worte sagen und uns gegenseitig die süße Stimme des Trösters zu Gehör bringen“.

Das Evangelium zu lesen und zu meditieren, in der Stille zu beten, gute Worte zu sagen, das seien keine schwierigen Dinge, die wir alle tun könnten. „Wir fragen uns also“, so Franziskus abschließend: „Welchen Platz haben diese Handlungen in meinem Leben? Wie kann ich sie pflegen, um besser auf den Heiligen Geist zu hören und ein Echo davon für andere zu werden?“.

Nach dem Gebet des Regina Caeli betonte der Papst die Bedeutung des Heiligen Geistes als Schöpfer der Harmonie unter den Menschen.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  4. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  5. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  6. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  7. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  8. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  9. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  10. Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum
  11. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit
  12. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  13. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus
  14. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  15. Wahrheit ist heilsrelevant

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz