Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

Weihbischof Schneider wirft Papst Franziskus kircheninterne Verfolgung glaubenstreuer Katholiken vor

30. November 2023 in Weltkirche, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischöfe und Kardinäle, die öffentlich den Glauben aushöhlen oder entstellen würden hingegen vom Papst nicht entlassen, in manchen Fällen sogar befördert, kritisiert der Weihbischof.


Cambridge (kath.net/jg)
Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese Maria Santissima in Astana (Kasachstan), hat Papst Franziskus vorgeworfen, glaubenstreue Katholiken in der Kirche zu verfolgen. Die Entlassung von Joseph Strickland als Bischof von Tyler (US-Bundesstaat Texas) sei ein Beispiel dafür, wie die päpstliche Macht auf ungerechte Weise gegen einen glaubenstreuen und pflichtbewussten Kirchenmann ausgeübt werde, sagte Weihbischof Schneider in einem Interview mit dem Catholic Herald bei einem Besuch in Cambridge.


Er kenne Bischof Strickland persönlich und habe ihn in dessen ehemaliger Diözese Tyler besucht. Strickland sei ein „Mann Gottes“. In seiner Diözese gebe es junge Familien mit Kindern, Seminaristen, das geistliche Leben sei dort gewachsen.

Nach seiner Einschätzung seien es die öffentlichen Stellungnahmen Stricklands zugunsten des katholischen Glaubens gewesen, die seine Entlassung zur Folge gehabt hätten. Er habe nicht viel Polemik geübt, sondern die Wahrheit verkündet, manchmal in sehr klaren Worten. Bischof Strickland sei eine „prophetische Stimme“ gewesen, für viele in der Kirche sei er aber zum Hindernis geworden und sie wollten diese unbequeme Stimme entfernen, sagte Weihbischof Schneider.

Bischöfe und Kardinäle, die öffentlich den Glauben aushöhlen oder entstellen würden hingegen vom Papst nicht entlassen, in manchen Fällen sogar befördert. Beispielsweise würden Bischöfe, welche offen die LGBT-Ideologie fördern, nicht angerührt.

Offenbar habe der Papst die Absicht, die Bischöfe und Gemeinschaften zum Schweigen zu bringen, die treu zum Glauben und zur Überlieferung der Kirche und zu ihrer Liturgie stehen. Es sei eine Art „interne Verfolgung der glaubenstreuen Bischöfe und Priester in der Kirche durch den Papst“, sagte der Weihbischof wörtlich. Dies müsse in aller Klarheit festgestellt werden.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  12. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  13. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  14. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz