Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Wir können NICHT schweigen!
  14. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

75jährige Lebensschützerin in den USA verurteilt

21. November 2023 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Paulette Harlow hat gesundheitliche Probleme. Ihr Anwalt hofft, dass eine mögliche Haftstrafe in Hausarrest umgewandelt wird. Der Frau drohen bis zu 11 Jahre Haft.


Washington D.C. (kath.net/CNA/jg)
Die 75jährige Paulette Harlow wurde von einem Gericht in Washington D.C. nach dem FACE-Act schuldig gesprochen, weil sie an einer Protestaktion vor einer Abtreibungsklinik teilgenommen hat. Ihr drohen bis zu 11 Jahre Haft, drei Jahre überwachte Freilassung und eine Geldstrafe bis zu 250.000 US-Dollar.

Harlow und neun weitere Lebensschützer haben am 22. Oktober 2020 eine Sitzblockade vor einer Abtreibungsklinik durchgeführt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, sie hätten damit den Zugang zur Klinik unmöglich gemacht. Das sei ein Verstoß gegen den FACE-Act, der den Zugang zu Kliniken sicherstellen soll und darüber hinaus eine „Verschwörung“ um andere daran zu hindern ihr „Recht auf reproduktive Gesundheitsdienste“ in Anspruch zu nehmen.


Am 19. März 2024 wird eine Anhörung stattfinden, welche als eine der Grundlagen für die Bemessung der Strafe herangezogen werden wird. Da Harlow gesundheitliche Probleme hat, hofft ihr Verteidiger, dass eine mögliche Haftstrafe in Hausarrest umgewandelt wird.

Die Protestaktion der Lebensschützer fand vor und in der Klinik von Dr. Cesare Santangelo statt, der auch Spätabtreibungen durchführt. Die Lebensschutzorganisation Live Action hat im Jahr 2019 Santangelo verdeckt gefilmt. Auf der Aufnahme sagt er, er würde ein Kind sterben lassen, welches einen Abtreibungsversuch überlebt hat und dabei auf die Welt gekommen ist.

Im September sind weitere Demonstranten, die an der Protestaktion teilgenommen haben, unter dem FACE-Act verurteilt worden. Sie sind derzeit in Haft und warten auf die Verkündigung ihrer Strafe.

Der FACE-Act untersagt „gewalttätiges, bedrohliches, schädigendes und behinderndes Verhalten, das darauf abzielt, das Recht zu verletzen, einzuschüchtern oder zu beeinträchtigen, reproduktive Gesundheitsdienste zu suchen, zu erhalten oder anzubieten.“ Das Gesetz wurde 1993 verabschiedet, um sowohl den Zugang zu Abtreibungskliniken als auch zu Lebensschutzzentren sicher zu stellen. In der Praxis wurde das Gesetz fast ausschließlich gegen Lebensschützer angewendet, die vor Abtreibungskliniken protestiert haben.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit

Abtreibung

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  5. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  6. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  7. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  3. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  4. 'Tatsächlich Gott'
  5. Wir können NICHT schweigen!
  6. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  7. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  8. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  9. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  10. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  11. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  12. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  13. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  14. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz