Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  14. Maria, die Mutter des Friedens
  15. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt

Angriffe auf Kardinal Woelki - Hasskommentare auf Amts- und Wohnsitz

14. September 2023 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach einer monatelangen Kampagne gibt es jetzt Angriffe auf den Erzbischof von Köln auf anderer Ebene - Bätzing verteidigt Woelki und attackiert Benedikt XVI.


Köln (kath.net)

Der Wohn- und Amtssitz des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki und weitere katholische Gebäude im Erzbistum Köln sind in den letzten Tagen mit Hasskommentare beschmiert worden. Dies berichten deutsche Medien. Demnach seien die Vorfälle in der Nacht auf Mittwoch passiert. Gleichzeitig wurden auch Schmieraktionen gegen ein "Opus Dei"-Gebäude und ein Studentenwohnheim durchgeführt. Der Staatsschutz ermittelt inzwischen.


Doch Woelkis innerkirchliche Gegner bleiben weiterhin aktiv. Einige "Gay-Priester" möchten in einigen Tagen ausgerechnet vor dem Kölner Dom Homo-Segnungen durchführen. Bischof Georg Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, hat in einem aktuellen Interview mit der "Zeit" hat dieser Woelki einerseits verteidigt und betont, dass dieser im Umgang mit dem Missbrauch keine "gravierenden Fehler" begangen habe.  "Ich glaube auch nicht, dass er wissentlich einen Meineid geleistet hat. Alle Versuche, ihn gerichtlich zu belangen, haben etwas Unwürdiges." Für Bätzing sei Woelkis Problem aber, dass er angeblich die "Akzeptanz der Leute" verloren habe.

In dem Interview hat Bätzing allerdings erneut den verstorbenen Papst Benedikt XVI. attackiert. Wörtlich meinte er: "Ich wünschte, dass Joseph Ratzinger über seine Zeit als Münchner Erzbischof gesagt hätte: Ich trug damals Verantwortung, mir ist egal, ob ich in einer bestimmten Sitzung war. Ich entschuldige mich für das, was den Opfern durch die Versetzung eines Missbrauchstäters angetan wurde. - Punkt." Am Ende des Interviews hat Bätzing aber eine bizarre Erkenntnis. Ihn ängstige, dass seine Kirche mit ihrer Botschaft immer weniger Leute erreiche und dass kaum noch jemand Priester werden wolle.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  6. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  7. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  8. „Wenn mich jemand fragen würde, ob ich der Kirche vertraue…“
  9. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein
  10. Wie die Dominikaner auf den Hund kamen
  11. Lopatka: EU muss Religionsfreiheit weltweit stärker schützen
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  14. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  15. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz