Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Wir können NICHT schweigen!
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  12. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  13. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin

Seit Abtreibungsverbot bei Herzschlag in Texas 10.000 Geburten mehr

30. Juli 2023 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gleichzeitig mit dem Inkrafttreten des Abtreibungsverbotes bei Herzschlag hat der Bundesstaat das Programm ‚Alternativen zur Abtreibung’ ausgebaut.


Austin (kath.net/Aleteia/jg)
Seit Inkrafttreten des Abtreibungsverbotes bei Herzschlag im April 2022 hat es in Texas eine deutliche Zunahme an Lebendgeburten gegeben. Eine Studie der Johns Hopkins Universität hat ergeben, dass die Zahl der Geburten von April 2022 bis Dezember 2022 um  9.799  zugenommen hat.

Um einen Vergleichswert zu haben, ermittelten die Wissenschaftler die Geburtenraten aller 50 Bundesstaaten und der Hauptstadt Washington D.C. in den Jahren von 2016 bis 2022. Daraus errechneten sie einen Wert für die Zahl der Geburten in Texas, wenn der Bundesstaat das Abtreibungsverbot bei Herzschlag nicht beschlossen hätte.


In diesem Fall hätte es 287.289 Geburten gegeben. Tatsächlich waren es 297.088 Geburten, also um 3,35 Prozent mehr als berechnet. Der Unterschied war im Dezember mit 5,1 Prozent am höchsten, am niedrigsten in den Monaten April und Mai mit jeweils 1,7 Prozent.

Der National Catholic Register weist darauf hin, dass der Bundesstaat vor Inkrafttreten des Abtreibungsverbotes bei Herzschlag die Unterstützung für schwangere Frauen und junge Familien ausgebaut hat. Die Mittel für das Programm „Alternativen zur Abtreibung“ werden laufend erhöht und sollen auch in den nächsten Jahren weiter aufgestockt werden. Das Programm beinhaltet Kurse über Schwangerschaft, Elternschaft und Adoption, unterstützt Mütter aber auch materiell mit Kleidung, Windeln, Babynahrung und anderen Produkten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Lemaitre 30. Juli 2023 
 

...

Nun, man könnte auch einfach jedem Menschen den Zugang zum Gesundheitssystem ermöglichen, dann müssten Frauen und Familien nicht befürchten, sich alleine durch die Geburt mit fünfstelligen Beträgen an Krankenhauskosten zu verschulden. Aber das wäre ja sozialisitisch...


0
 
 Norbert Sch?necker 30. Juli 2023 

2 Widerlegungen

Das widerlegt zwei häufige Behauptungen.

1) "Ein Abtreibungsverbot verhindert keine einzige Abtreibung, die Frauen lassen dann illegal abtreiben" - das stimmt anscheinend nicht, wenn die Geburtenzahlen steigen.

2) "Die Abtreibungsgegner verbieten Abtreibungen, lassen dann aber die Frauen im Stich" - auch das ist mit dem Programm "Alternatives to Abortion" widerlegt.

Für Diskussionen ist das gut zu wissen.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  3. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  7. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois

Abtreibung

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  4. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  5. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  6. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  7. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  3. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  4. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  5. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  6. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  7. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  8. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  9. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  10. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  11. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  12. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  13. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz