Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  9. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  10. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  14. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

US-Vizepräsidentin Harris hält Einschränkungen von Tötung Ungeborener für ‚inhuman’

23. März 2023 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Abtreibungsverbote und –einschränkungen seien ‚der Gipfel der Unverantwortlichkeit’, sagte die Politikerin in einem Fernsehinterview.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat die Abtreibungsverbote und –einschränkungen, die in den USA seit dem Urteil „Dobbs v. Jackson Women’s Health Organization“ auf Ebene der Bundesstaaten möglich sind, als „unverantwortlich“ und „inhuman“ bezeichnet.

Harris war am 15. März zu Gast in der „The Late Show with Stephen Colbert“. „Ich denke, es ist der Gipfel der Unverantwortlichkeit“, sagte sie auf die Frage von Moderator Stephen Colbert, wie sie die Gesetze beurteile, die zur Einschränkung der Abtreibung erlassen worden sind. In vielen Fällen sei es „inhuman, was in Staaten in unserem Land geschehen ist“. Einige Bundesstaaten der USA hätten Gesetze erlassen, „die Gesundheitsversorger kriminalisieren, buchstäblich Gefängnisstrafen vorsehen für Ärzte und Krankenpfleger, die reproduktive Gesundheitsleistungen erbringen, die Frauen dafür bestrafen, dass sie eine Leistung suchen, für die sie sich entschieden haben, die sie brauchen“, sagte die Politikerin wörtlich laut Hollywood Reporter.


Harris kritisierte die Bundesstaaten, die Abtreibungen angeblich auch in Fällen von Vergewaltigung oder Inzest verbieten. „Nachdem eine Person einen schlimmen Missbrauch ihres Körpers erlebt hat, sagt ihr die Regierung: ‚Jetzt hast Du auch keine Autonomie und bis nicht in der Lage Entscheidungen über Deinen Körper zu treffen, wenn es um Entscheidungen geht, die Du als nächstes triffst.’“

Etliche Aussagen von Harris entsprechen nicht den Tatsachen, schreibt Micaiah Bilger für LifeNews. Die Abtreibungsverbote sehen keine Strafen für die Frauen vor, sondern nur für Ärzte, die gegen das Gesetz verstoßen. Die Abtreibung gehört auch nicht zur Gesundheitsversorgung. Die Aufgabe der Gesundheitsversorgung ist die Heilung der Patienten. Bei der Abtreibung wird das Ungeborene getötet.

Abtreibungen sind auch nicht „notwendig“. Eine Untersuchung des Charlotte Lozier Institute hat ergeben, dass in den USA fast alle Abtreibungen nicht aus medizinischen Gründen durchgeführt werden. Nur 2,7 Prozent werden wegen Risiken für das Leben der Mutter, wichtige Körperfunktionen oder anderen gesundheitlichen Bedenken durchgeführt. Diese bilden Ausnahmen und sind selbst unter den gegenwärtig gültigen Abtreibungsverboten erlaubt. Studien des Guttmacher Institute und anderer haben ergeben, dass die meisten Babys aufgrund finanzieller Probleme oder Druck des Umfeldes der Frau abgetrieben werden.

In Fällen von sexuellem Missbrauch heilt die Abtreibung das Trauma der Mutter nicht. In vielen Fällen sagen Vergewaltigungsopfer, dass die Abtreibung ihr Trauma nur noch schlimmer gemacht habe. Eine Untersuchung des Elliot Institute ergab, dass 80 Prozent der Vergewaltigungsopfer, die abgetrieben haben, ihre Entscheidung später bereuen.

Mit ihrer Abtreibungspolitik vertritt Harris nicht die Mehrheit der US-Amerikaner. Meinungsumfragen zeigen, dass eine Mehrheit eine Begrenzung der Abtreibung für richtig hält.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  2. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  3. „Recht auf Gebet“: Trump-Administration erlässt neue Richtlinien für US-Schulen
  4. Lebensschützer über Trump: Gemischte Bilanz nach dem ersten Jahr der zweiten Amtszeit
  5. Trump streicht Organisationen das Geld, die DEI-Projekte und LGBTQ-Ideologie verbreiten
  6. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  7. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts

Abtreibung

  1. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  2. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  3. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  4. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  5. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  6. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  7. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  10. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  11. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  12. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  13. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  14. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  15. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz