Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

US-Vizepräsidentin Harris hält Einschränkungen von Tötung Ungeborener für ‚inhuman’

23. März 2023 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Abtreibungsverbote und –einschränkungen seien ‚der Gipfel der Unverantwortlichkeit’, sagte die Politikerin in einem Fernsehinterview.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat die Abtreibungsverbote und –einschränkungen, die in den USA seit dem Urteil „Dobbs v. Jackson Women’s Health Organization“ auf Ebene der Bundesstaaten möglich sind, als „unverantwortlich“ und „inhuman“ bezeichnet.

Harris war am 15. März zu Gast in der „The Late Show with Stephen Colbert“. „Ich denke, es ist der Gipfel der Unverantwortlichkeit“, sagte sie auf die Frage von Moderator Stephen Colbert, wie sie die Gesetze beurteile, die zur Einschränkung der Abtreibung erlassen worden sind. In vielen Fällen sei es „inhuman, was in Staaten in unserem Land geschehen ist“. Einige Bundesstaaten der USA hätten Gesetze erlassen, „die Gesundheitsversorger kriminalisieren, buchstäblich Gefängnisstrafen vorsehen für Ärzte und Krankenpfleger, die reproduktive Gesundheitsleistungen erbringen, die Frauen dafür bestrafen, dass sie eine Leistung suchen, für die sie sich entschieden haben, die sie brauchen“, sagte die Politikerin wörtlich laut Hollywood Reporter.


Harris kritisierte die Bundesstaaten, die Abtreibungen angeblich auch in Fällen von Vergewaltigung oder Inzest verbieten. „Nachdem eine Person einen schlimmen Missbrauch ihres Körpers erlebt hat, sagt ihr die Regierung: ‚Jetzt hast Du auch keine Autonomie und bis nicht in der Lage Entscheidungen über Deinen Körper zu treffen, wenn es um Entscheidungen geht, die Du als nächstes triffst.’“

Etliche Aussagen von Harris entsprechen nicht den Tatsachen, schreibt Micaiah Bilger für LifeNews. Die Abtreibungsverbote sehen keine Strafen für die Frauen vor, sondern nur für Ärzte, die gegen das Gesetz verstoßen. Die Abtreibung gehört auch nicht zur Gesundheitsversorgung. Die Aufgabe der Gesundheitsversorgung ist die Heilung der Patienten. Bei der Abtreibung wird das Ungeborene getötet.

Abtreibungen sind auch nicht „notwendig“. Eine Untersuchung des Charlotte Lozier Institute hat ergeben, dass in den USA fast alle Abtreibungen nicht aus medizinischen Gründen durchgeführt werden. Nur 2,7 Prozent werden wegen Risiken für das Leben der Mutter, wichtige Körperfunktionen oder anderen gesundheitlichen Bedenken durchgeführt. Diese bilden Ausnahmen und sind selbst unter den gegenwärtig gültigen Abtreibungsverboten erlaubt. Studien des Guttmacher Institute und anderer haben ergeben, dass die meisten Babys aufgrund finanzieller Probleme oder Druck des Umfeldes der Frau abgetrieben werden.

In Fällen von sexuellem Missbrauch heilt die Abtreibung das Trauma der Mutter nicht. In vielen Fällen sagen Vergewaltigungsopfer, dass die Abtreibung ihr Trauma nur noch schlimmer gemacht habe. Eine Untersuchung des Elliot Institute ergab, dass 80 Prozent der Vergewaltigungsopfer, die abgetrieben haben, ihre Entscheidung später bereuen.

Mit ihrer Abtreibungspolitik vertritt Harris nicht die Mehrheit der US-Amerikaner. Meinungsumfragen zeigen, dass eine Mehrheit eine Begrenzung der Abtreibung für richtig hält.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Gipsy 24. März 2023 

Sie hat sich

einem Leben gegen das Leben verschrieben und diese Aufgabe muss sie erfüllen.
Sie und noch viele andere in begüterter leitender Stellung.

Die Verbissenheit kommt daher, dass eine "Quote" erfüllt werden muss und diese steigert sich kontinuierlich.


2
 
 J. Rückert 23. März 2023 
 

Der Zerstörer ruht nie

Genau so geht Orwellscher Neusprech: Leben ist inhuman, Tod ist menschlich! Krieg ist Frieden! Bildung ist gefährlich usw.
K. H. spricht nur für die Biden-USA. Es gibt auch die andere!

„Die Ehe ist laut der französischen Politologin Emilia Roig keine Verbindung aus Liebe, sondern ein Zeichen patriarchaler Unterdrückung“. (JF vom 20.03.23)
Nach der Öffnung der Ehe für alle und alles im Namen der Toleranz, des Respektes und der Akzeptanz folgt nun die Kriminalisierung der „Ehe von gestern“.
Auch hier nagt und giftet der Zerstörer unentwegt.


3
 
 joh14,6 23. März 2023 
 

Auch in Deutschland soll Abtreibung erleichtert und Leihmutterschaft erlaubt werden

trotz internationalen Widerstandes gegen die Leihmutterschaft.

Es wurde eine 18 köpfige Kommision eingesetzt, darunter zahlreiche
Befürworterinnen einer Freigabe.

https://demofueralle.de/2023/03/23/trotz-widerstand-ampel-will-leihmutterschaft-legalisieren/


2
 
 Chris2 23. März 2023 
 

Frühe sagte man, etwas sei "pervers",

heute denkt man so. Diese Verbissenheit, mit der die "Demokraten" die ungeborenen Kinder bekämpfen, wirkt in der Tat diabolisch. Vor allem, wenn diese Massentötungen/-morde noch als "Menschenrecht" definiert werden sollen...


3
 
 Herbstlicht 23. März 2023 
 

Tötung Ungeborener - soll das tatsächlich ein Recht sein?

Ungeborenes Leben:
Nur weil es momentan nicht sichtbar ist und sich noch im Leib seiner Mutter befindet, so ist es eben doch schon "da!"
Das (noch) ungeborene Leben - es lebt ja bereits.

Es gibt nur zwei Formen:
Leben, beginnend mit der Schwangerschaft oder
Tod, dann ist es kein Leben mehr.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  3. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  7. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois

Abtreibung

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  4. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  5. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  6. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  7. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Das Ende von Maria 2.0“
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  9. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  10. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  11. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  14. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  15. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz