Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Irrsinn einer Umweltaktivistin - Nandita Bajaj behauptet: Geburtenfreundliche Maßnahmen ‚töten uns’

6. März 2023 in Prolife, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Medien, Werbung und die Popkultur würden Schwangerschaft und Elternschaft ‚glorifizieren’. Das Bevölkerungswachstum sei eine der wichtigsten Einflussgrößen auf die CO2-Emissionen, warnt Bajaj.


Saint Paul (kath.net/LifeNews/jg)
Nandita Bajaj, die Geschäftsführerin der Organisation „Population Balance“ hat in einem Gastkommentar für das Magazin Newsweek die kinderfreundliche Politik vieler Staaten kritisiert und behauptet, dass die Entscheidung keine Kinder zu haben ein „Weg in eine positive Zukunft“ für die Erde sei.

Warnungen vor den Folgen sinkender Geburtenraten seien „alarmistisch“. Es hingegen „wesentlich“, dass eine Gesellschaft sich von der Idee verabschiede, dass es eine gute Idee sei Kinder zu haben. Das „kollektive Überleben und Wohlergehen“ hänge davon ab, „überholte, pronatalistische“ Überzeugungen abzulegen, schreibt Bajaj.


Wenn zu viele Menschen gleichzeitig leben, werde die Umwelt zerstört, warnt sie. „Pronatalismus“, also eine positive Einstellung zu Geburten, würde das Bevölkerungswachstum fördern und damit den Konsum steigern. Das habe negative Konsequenzen für die Menschen und die Erde. Das Bevölkerungswachstum sei eine der wichtigsten Einflussgrößen für die CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen des letzten Jahrzehnts und eine Faktor für das „sechste Massenaussterben“, heißt es in dem Artikel.

Medien, Werbung und die Popkultur würden Schwangerschaft und Elternschaft „glorifizieren“. Influencer und Personen wie Elon Musk mit seinen neun lebenden Kindern würden den Wert großer Familien preisen und „alarmistische Propaganda“ über die Gefahren des Bevölkerungsrückgangs verbreiten.

Sogar „Progressive“, die sich für „Frauenrechte“ und „soziale Gerechtigkeit“ einsetzen, könnten unbewusst diese Agenda unterstützen. Wenn sie behaupten, dass man gleichzeitig Kinder haben und den Klimawandel bekämpfen könne, würden sie ignorieren, wie uneingeschränktes Bevölkerungswachstum den Klimawandel fördere und die Biodiversität verringere, schreibt Bajaj.

„Pronatalistische Argumente“ könnten außerdem dazu verwendet werden, Abtreibungsverbote und andere Maßnahmen zu rechtfertigen, die Frauen schaden, warnt die Aktivistin.

Die Organisation Population Balance hat ihren Sitz in Saint Paul (US-Bundesstaat Minnesota). Sie setzt sich für eine Zukunft ein, in welcher der „menschliche Fußabdruck“ im Gleichgewicht mit dem Leben auf der Erde ist, damit sich „alle Arten entfalten“ können. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Bekämpfung des „Pronatalismus“.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz