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Wegen Beobachtung traditionalistischer Katholiken: Ex-Vizepräsident Pence will Aufklärung vom FBI

3. März 2023 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Das Justizministerium soll erklären, wie es überhaupt dazu kommen konnte, eine Gruppe von Katholiken wegen angeblicher Nähe zu ‚gewaltbereiten Extremisten’ unter Beobachtung zu stellen.


Indianapolis (kath.net/LifeNews/jg)
Eine vom ehemaligen US-Vizepräsidenten Mike Pence gegründete politische Lobbyorganisation möchte von der Bundespolizeibehörde FBI Auskünfte, wie es zu dem Dokument gekommen ist, welches „rassisch oder ethnisch motivierte gewalttätige Extremisten“ in Zusammenhang mit katholischen Gläubigen gebracht hat, welche die Alte Messe feiern.


Dieses Dokument müsse alle gläubigen Menschen beunruhigen, sagte J. Marc Wheat von der Organisation Advancing American Freedom. Der erste Zusatz zur US-Verfassung garantiere die freie Ausübung der Religion, ohne dabei von der Regierung überwacht und als Extremist bezeichnet zu werden, stellte er fest.

Das FBI hat das interne Dokument, das durch einen Informanten an die Öffentlichkeit gelangt ist, mittlerweile wieder zurückgezogen. Es entspreche nicht den Standards des FBI, gab die Behörde bekannt. Das FBI hat sich aber geweigert, Fragen über das Vorgehen in diesem Fall zu beantworten.

Die von Mike Pence gegründete Organisation möchte nun auf Grundlage des Freedom of Information Act alle Unterlagen vom Justizministerium anfordern, die mit der Vorbereitung und Erstellung des umstrittenen Dokuments zu tun haben. Dazu zählen auch Unterlagen über die Kommunikation innerhalb der Behörde und nach außen.

 

Foto: Archivbild Mike Pence

 


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