Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

Anglikanische Bischöfe erkennen Führungsrolle der Kirche von England nicht mehr an

24. Februar 2023 in Chronik, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit der Entscheidung homosexuelle Paare zu segnen habe sich die Kirche von England von den Provinzen abgespalten, die treu zum überlieferten biblischen Glauben stehen. Dies werfen die anglikanischen Bischöfe südlicher Länder ihrer ‚Mutterkirche’ vor.


Singapur (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Zwölf Bischöfe des Global South Fellowship of Anglican Churches (GSFA), eines Zusammenschlusses anglikanischer Gemeinschaften südlicher Länder, haben in einer gemeinsamen Stellungnahme vom 20. Februar bekannt gegeben, dass sie Erzbischof Justin Welby (Foto) nicht mehr als geistliches Oberhaupt der weltweiten anglikanischen Gemeinschaft anerkennen können. Mit ihrer Entscheidung gleichgeschlechtliche Paare zu segnen sei die anglikanische Kirche von England von dem seit den Aposteln überlieferten Glauben abgewichen, schreiben die Bischöfe.


Die Kirche von England habe sich daher selbst disqualifiziert, als historische „Mutterkirche“ die Führungsrolle in der weltweiten anglikanischen Gemeinschaft zu übernehmen, stellen die Bischöfe mit Bedauern fest. Sie sei es, die sich von den Provinzen abgespalten habe, die treu zum historisch überlieferten biblischen Glauben stehen, wie er hinsichtlich Ehe und Sexualität in der Lambeth Resolution von 1998 festgelegt ist.

Unter den Unterzeichnern sind Erzbischof Justin Badi, Primas des Süd-Sudan und Vorsitzender des GSFA, Erzbischof Hector Zavala, Primas von Chile und Vizevorsitzender des GSFA, weitere fünf Erzbischöfe, die dem Leitungskomitee des GSFA angehören, sowie Erzbischof Miguel Uchoa Cavalvanti, der Primas der anglikanischen Kirche von Brasilien.

Am 9. Februar 2023 hat die Kirche von England unter der Führung von Erzbischof Welby beschlossen homosexuelle Paare zu segnen. Gleichzeitig hat sie entschieden, dass die Ehe weiterhin nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich sein soll.

Die Kirche von England stellte in einer Stellungnahme fest, dass in der anglikanischen Gemeinschaft „große Meinungsverschiedenheiten“ in den Bereichen Sexualität und Ehe vorhanden seien. Das sei nichts Neues. Die Kirche von England erkenne die Opposition der Bischöfe der GSFA an, stelle aber gleichzeitig fest, dass Änderungen in den formalen Strukturen der anglikanischen Gemeinschaft nur mit Zustimmung aller Führungspersönlichkeiten und Räte möglich seien. Trotz der Differenzen müssten Wege gefunden werden, die es ermöglichen in der Nachfolge Jesu Christi zusammen zu arbeiten, heißt es in der Stellungnahme.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  7. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘

Anglikaner

  1. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  4. Nach inner-anglikanischem Schisma orientiert sich ein Großteil der Anglikaner stärker protestantisch
  5. Namhafter anglikanischer Kanoniker wird katholisch, beeinflusst durch Kard. Newman und Benedikt XVI.
  6. Großbritannien: Anglikanischer Ehrendomherr John Dunnet legt sein Amt aus Gewissengründen nieder
  7. Seit 1992 sind hunderte Geistliche der anglikanischen Kirche katholisch geworden






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  6. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  7. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  8. „Wenn mich jemand fragen würde, ob ich der Kirche vertraue…“
  9. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein
  10. Wie die Dominikaner auf den Hund kamen
  11. Lopatka: EU muss Religionsfreiheit weltweit stärker schützen
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  14. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  15. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz