Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  9. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  10. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  11. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  12. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  13. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  14. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  15. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung

Anglikanische Bischöfe erkennen Führungsrolle der Kirche von England nicht mehr an

24. Februar 2023 in Chronik, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit der Entscheidung homosexuelle Paare zu segnen habe sich die Kirche von England von den Provinzen abgespalten, die treu zum überlieferten biblischen Glauben stehen. Dies werfen die anglikanischen Bischöfe südlicher Länder ihrer ‚Mutterkirche’ vor.


Singapur (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Zwölf Bischöfe des Global South Fellowship of Anglican Churches (GSFA), eines Zusammenschlusses anglikanischer Gemeinschaften südlicher Länder, haben in einer gemeinsamen Stellungnahme vom 20. Februar bekannt gegeben, dass sie Erzbischof Justin Welby (Foto) nicht mehr als geistliches Oberhaupt der weltweiten anglikanischen Gemeinschaft anerkennen können. Mit ihrer Entscheidung gleichgeschlechtliche Paare zu segnen sei die anglikanische Kirche von England von dem seit den Aposteln überlieferten Glauben abgewichen, schreiben die Bischöfe.


Die Kirche von England habe sich daher selbst disqualifiziert, als historische „Mutterkirche“ die Führungsrolle in der weltweiten anglikanischen Gemeinschaft zu übernehmen, stellen die Bischöfe mit Bedauern fest. Sie sei es, die sich von den Provinzen abgespalten habe, die treu zum historisch überlieferten biblischen Glauben stehen, wie er hinsichtlich Ehe und Sexualität in der Lambeth Resolution von 1998 festgelegt ist.

Unter den Unterzeichnern sind Erzbischof Justin Badi, Primas des Süd-Sudan und Vorsitzender des GSFA, Erzbischof Hector Zavala, Primas von Chile und Vizevorsitzender des GSFA, weitere fünf Erzbischöfe, die dem Leitungskomitee des GSFA angehören, sowie Erzbischof Miguel Uchoa Cavalvanti, der Primas der anglikanischen Kirche von Brasilien.

Am 9. Februar 2023 hat die Kirche von England unter der Führung von Erzbischof Welby beschlossen homosexuelle Paare zu segnen. Gleichzeitig hat sie entschieden, dass die Ehe weiterhin nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich sein soll.

Die Kirche von England stellte in einer Stellungnahme fest, dass in der anglikanischen Gemeinschaft „große Meinungsverschiedenheiten“ in den Bereichen Sexualität und Ehe vorhanden seien. Das sei nichts Neues. Die Kirche von England erkenne die Opposition der Bischöfe der GSFA an, stelle aber gleichzeitig fest, dass Änderungen in den formalen Strukturen der anglikanischen Gemeinschaft nur mit Zustimmung aller Führungspersönlichkeiten und Räte möglich seien. Trotz der Differenzen müssten Wege gefunden werden, die es ermöglichen in der Nachfolge Jesu Christi zusammen zu arbeiten, heißt es in der Stellungnahme.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  2. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  3. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  4. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  5. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  6. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  7. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen

Anglikaner

  1. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  2. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  3. Nach inner-anglikanischem Schisma orientiert sich ein Großteil der Anglikaner stärker protestantisch
  4. Namhafter anglikanischer Kanoniker wird katholisch, beeinflusst durch Kard. Newman und Benedikt XVI.
  5. Großbritannien: Anglikanischer Ehrendomherr John Dunnet legt sein Amt aus Gewissengründen nieder
  6. Seit 1992 sind hunderte Geistliche der anglikanischen Kirche katholisch geworden
  7. Wien: Eucharistiefeier im anglikanischen "Divine Worship"-Ritus






Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. Besser keine Laienpredigt
  8. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  9. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  10. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  11. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  12. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  13. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  14. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  15. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz