Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Tantum ergo Sacramentum
  3. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  4. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  7. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  8. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  9. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei

Nach Arbeit in einer Abtreibungsklinik: ‚Gott hat mich gerettet’

21. Februar 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vier Jahre war Sarah Eubanks in einer Abtreibungsklinik beschäftigt. Dann kündigte sie und näherte sich wieder dem christlichen Glauben an. Unterstützung bekam sie von der Organisation ‚And Then There Were None’ von Abby Johnson.


Montgomery (kath.net/LifeNews/jg)
Sarah Eubanks ist eine ehemalige Mitarbeiterin einer Abtreibungsklinik im US-Bundesstaat Alabama. In einem Interview mit dem christlichen Sender CBN erzählt sie, wie Gott ihr Leben verändert und sie nach Jahren „der Sünde und Schande“ gerettet hat. Hilfe erhielt sie von der Lebensschutzorganisation „And Then There Were None“ von Abby Johnson, die selbst in einer Abtreibungsklinik gearbeitet hat. Die Organisation unterstützt Mitarbeiter von Abtreibungskliniken dabei, das Abtreibungsgeschäft zu verlassen und hilft ihnen neue Perspektiven zu gewinnen.

Als Kind sei sie mit ihrer Familie regelmäßig in die Kirche gegangen, sagt Eubanks im Interview, doch als Jugendliche habe sie den christlichen Glauben abgelehnt. Als Teenager sei sie der Meinung gewesen, sie brauche Gott nicht, erzählt sie. Später habe sie Drogen genommen und sei wechselnde sexuelle Beziehungen eingegangen. Mit 19 sei sie schwanger geworden und habe sich für eine Abtreibung entschieden. In dieser Zeit habe sie ihr Herz verhärtet, sodass sie die Stimme Gottes nicht hören konnte sagt sie.


Nachdem sie eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht hatte, bekam sie eine Stelle in einer Abtreibungsklinik in Mobile (Alabama). „Sie wollten jemand für die Drecksarbeit“, sagt sie wörtlich. Der Manager der Klinik habe sie aufgefordert, die Abtreibungen möglichst schnell durchzuführen. Den Frauen sei der Eindruck vermittelt worden, in der Klinik würde auf ihr emotionales Wohlbefinden geachtet. Das sei nicht wahr gewesen, sagt Eubanks. In Wahrheit sei es darum gegangen, möglichst viele Abtreibungen durchzuführen. Viele Abtreibungen seien gleichbedeutend mit viel Geld für die Klinik und damit gleichbedeutend für einen sicheren Arbeitsplatz in der Klinik gewesen. Wer sich um eine Patientin gekümmert habe, habe nach Ansicht des Managements Zeit verschwendet.

In dieser Zeit habe sie ihr Herz weiter verhärtet, erzählt Eubanks. Eine ihrer Aufgaben sei es gewesen, die Teile eines abgetriebenen Babys zusammen zu legen um sicher zu gehen, dass kein Teil im Körper der Frau zurückgeblieben sei. Eubanks schätzt, dass sie an ungefähr 5.000 Abtreibungen beteiligt war.

Nach vier Jahren kündigte sie ihre Stelle in der Abtreibungsklinik. Als sie eine Freundin in die Kirche einlud, ging sie mit. So begann sich ihr Herz langsam zu ändern und nach zwei Jahren sei sie wieder eine Christin geworden. „Gott habt mich von der Sünde und der Schande gerettet, die ich davor in meinem Leben hatte“, sagt sie wörtlich.

2014 nahm sie an Heilungsexerzitien teil, die von Abby Johnson geleitet wurden. Hier habe Gott begonnen, sie in der Tiefe zu heilen. Das habe auch die Wunden der Abtreibung betroffen, die sie mit 19 Jahren gehabt habe, erzählt Eubanks.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  2. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  3. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  4. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  5. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  6. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  7. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt







Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  4. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  5. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan
  6. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  7. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?
  8. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  9. US-Bischof Burbidge: „Die Kirche verkündet mutig ihr ‚Ja!‘ zum Schutz der Ungeborenen“
  10. Der Mensch vor dem Algorithmus - Die Würde vor dem System
  11. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  12. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  13. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  14. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  15. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz