Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  9. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  10. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  11. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  14. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Ukrainischer Bischof: "Betlehem ist heuer in Charkiw"

10. Dezember 2022 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof von Charkiw, Vasyl Tuchapets, berichtet von dramatischer humanitärer Lage vor Ort: Hilfsgüter für tausenden Menschen in Not gehen zu Ende - Kardinal Schönborn ruft zum Spenden für alleingelassene alte Menschen, Behinderte und Mütter mit Kinde


Wien/Charkiw (kath.net/ KAP)

Der ukrainisch-katholische Bischof von Charkiw, Vasyl Tuchapets, hat sich mit einem Hilfeaufruf an die Erzdiözese Wien gewandt. "Hier geht es ums nackte Überleben. Wir wissen nie, was der nächste Tag bringt", so der Bischof in seiner Botschaft aus dem Osten der Ukraine. Seit neun Monaten sei die katholische Kathedrale von Charkiw ein Zentrum humanitärer Hilfe für mehrere tausend Menschen. Im Blick auf das anstehende Weihnachtsfest erinnerte der Bischof daran, wie Gott in Finsternis und Kälte einer Höhle bzw. eines Stalls zur Welt gekommen sei. Diese Umstände gebe es heuer auch in der Ukraine. "Betlehem ist heuer in Charkiw", so die Botschaft von Bischof Tuchapets, der um die Solidarität der Österreicherinnen und Österreicher bittet.


Zu Beginn des Krieges seien noch zahlreiche Hilfsgüter aus Österreich, Polen, der Slowakei und Italien eingetroffen. In der Zwischenzeit neigten sich die in der Kathedrale gelagerte Vorräte aber dramatisch dem Ende zu, warnte der Bischof. Kardinal Christoph Schönborn will Bischof Tuchapets unterstützen und bittet um Spenden für die Menschen in Not in Charkiw. Die Erzdiözese hat gemeinsam mit dem Ordinariat für die katholischen Ostkirchen ein Spendenkonto eingerichtet.

Unterstützt von 70 freiwilligen Helfern, darunter auch drei Ärzten, versucht die Kirche in Charkiw die Grundversorgung für Hilfesuchende sicherzustellen. Gleichzeitig organisieren Bischof Tuchapets und die 25 Priester seiner Diözese Hilfe für alleingelassene alte Menschen, Behinderte oder Mütter mit Kindern, die aufgrund der anhaltenden Angriffe aus dem nur 30 Kilometer entfernten Russland ihre Häuser nicht verlassen können.

Vor allem aufgrund der niedrigen Temperaturen steigt der Bedarf an Nahrungsmittel, Medikamenten, Kleidung, aber auch an warmen Decken. Wie in vielen anderen Teilen des Landes fallen Wasser- und Stromversorgung häufig aus. Alles Notwendige muss bei Tageslicht geschehen.

Die Kirche versuche durch ihre Hilfe und ihr Ausharren bei den Menschen in dieser nach menschlichen Maßstäben so aussichtslosen Situation, "ein Zeichen für Gottes Nähe zu sein", so Bischof Tuchapets.

Spendenkonto des Ordinariats für die Gläubigen der katholischen Ostkirchen: IBAN: AT78 1919 0001 3602 6950 Zahlungsreferenz: 3722401205 Ukraine Hilfe

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Veganerin 22. Dezember 2022 
 

Meine Spenden gehen dieses Jahr allesamt in die Ukraine. Möge Gott die Menschen dort in ihrem Willen durchzuhalten bestärken und der Winter nicht gar so hart sein.


3
 
 lakota 12. Dezember 2022 
 

Allein der Gedanke

an diese armen Menschen tut mir im Herzen weh..

und ich, die ich nur eine bescheidene Rente habe, wünsche mir bei all dem Elend, warum habe ICH nicht soviel Geld wie z.Bsp. dieser Verbrecher Warren Buffet, der 750 Millionen Dollar für Abtreibung ausgibt!
Was könnte man damit alles an Gutem tun!


1
 
 Everard 11. Dezember 2022 
 

der Bischof v Charkiv

Hat die richtigen Worte gefunden. Vorbildlich wie er an vorderster Front ausharrt und die im Anvertrauten ob nun Diözesane oder andere Ukrainer unterstützt.


2
 
 winthir 11. Dezember 2022 

Adveniat hilft in Lateinamerika,

Caritas International und Renovabis in der Ukraine.

Ich sehe keinen Sinn darin, Lateinamerika jetzt den Geldhahn zuzudrehen.


0
 
 Adamo 10. Dezember 2022 
 

Unsere ukrainischen alten Menschen, Behinderte und Mütter mit Kindern,

sind jetzt hilflos dem KÄLTETOD ausgeliefert!
Wie schön wäre es, wenn die ADVENIATSPENDEN an die Ukraine umgeleitet würden.

Oder wenn die aus dem Fenster hinausgeworfenen
Millionen-Gelder des Deutschen Synodalen Weges für Hilfslieferugen an die Ukraine ausgegeben würden. Das wäre sinnvoller im Sinne der Nächstenliebe, nicht wahr Herr Bischof Bätzing!


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ukraine

  1. Ukraine: Sophienkathedrale als Leuchtturm der Hoffnung
  2. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  3. Ukrainische Katholiken erhalten katholische Kirche für 50 Jahre zurück
  4. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  5. Papst Leo XIV. plant Ukraine-Besuch!
  6. Friedensappell für Ukraine von Kardinal Woelki und Weihbischof Hrutsa aus Lwiw
  7. Bei Treffen mit Leo: Selenskyj lädt Papst in die Ukraine ein
  8. Kritische Analyse des US-Friedensplanes von Präsident Donald Trump
  9. Kiewer Erzbischof bei Osloer Friedensgebet: Ukraine durchlebt Kreuzweg
  10. Papst würdigt neuen Seligen aus der Ukraine und bittet um Fürsprache







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  10. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  11. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  12. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  13. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  14. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz