Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  6. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  9. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  10. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  14. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  15. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung

Mexikos Präsident gegen Weihnachtskrippen-Verbot

30. November 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zugehen auf Kirche vor Hintergrund aufgeheizter Stimmung rund um geplante Wahlreform - Präsident: Egal wie man zu Jesus stehe, "ob er nur ein Mensch oder Prophet oder Gott ist", er habe sich für Gerechtigkeit eingesetzt und sei verfolgt worden


Mexiko-Stadt (kath.net/KAP) In einen mexikanischen Gerichtsstreit darüber, ob das Aufstellen von Weihnachtskrippen in öffentlichen Gebäuden zulässig ist, hat sich am Montag Staatspräsident Andres Manuel Lopez Obrador eingeschaltet. In seiner täglichen Pressekonferenz wandte sich der linksgerichtete Politiker gegen ein solches Verbot. Für einen solchen "Dogmatismus" und einen derartigen Verstoß gegen weitverbreitete Traditionen und Bräuche fehle die gesetzliche Grundlage, wie er sagte. Eine Verbannung der Krippen würde zudem gegen die Religions- und Glaubensfreiheit verstoßen.


Egal wie man zu Jesus stehe - "ob er nur ein Mensch oder Prophet oder Gott ist" -, habe er sich für Gerechtigkeit eingesetzt, wiewohl er von den Mächtigen seiner Zeit verfolgt, ausspioniert, als Unruhestifter bezeichnet und dafür gekreuzigt worden sei, sagte Lopez Obrador. Er halte es nicht für wahrscheinlich, dass dem Vorstoß des Höchstrichters Juan Luis González Alcántara Carrancá, in Regierungsgebäuden Weihnachtskrippen zu verbieten, von der Ersten Kammer des Obersten Gerichtshofes stattgegeben werde. Bei einer Verhandlung darüber am 9. November war eine Entscheidung vertagt worden.

Hintergrund der Äußerung von Mexikos Staatsoberhaupts ist nicht nur der Gerichtsstreit, sondern auch Spannungen mit der Kirche, nachdem eine von Lopez Obrador beworbene Wahlreform im ganzen Land zu Großprotesten mit insgesamt mehreren Millionen Teilnehmern geführt hatte. Auch die katholischen Bischöfe hatte vor der geplanten Auflösung des Nationalen Wahlinstituts INE gewarnt und in einem solchen Schritt eine Gefährdung der Stabilität und Regierungsfähigkeit des Landes gesehen.

Als Reaktion auf die Großproteste gegen die vom Präsidenten gewünschten Reformen hatte am Sonntag in Mexiko-Stadt eine große Kundgebung zum vierten Jahrestag des Amtsantritts von Lopez Obrador stattgefunden. Mitglieder der Opposition sowie auch sein Amtsvorgänger Felipe Calderon warfen dem Präsidenten vor, Unterstützung durch aus Steuermitteln finanzierte Anreize wie die Verpflegung und Transport der Teilnehmer aus anderen Bundesstaaten mobilisiert und damit ein verzerrtes Stimmungsbild bewirkt zu haben.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  13. Gott schütze Venezuela!
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz