Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  3. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  4. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  8. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  13. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?

Mexikos Präsident gegen Weihnachtskrippen-Verbot

30. November 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zugehen auf Kirche vor Hintergrund aufgeheizter Stimmung rund um geplante Wahlreform - Präsident: Egal wie man zu Jesus stehe, "ob er nur ein Mensch oder Prophet oder Gott ist", er habe sich für Gerechtigkeit eingesetzt und sei verfolgt worden


Mexiko-Stadt (kath.net/KAP) In einen mexikanischen Gerichtsstreit darüber, ob das Aufstellen von Weihnachtskrippen in öffentlichen Gebäuden zulässig ist, hat sich am Montag Staatspräsident Andres Manuel Lopez Obrador eingeschaltet. In seiner täglichen Pressekonferenz wandte sich der linksgerichtete Politiker gegen ein solches Verbot. Für einen solchen "Dogmatismus" und einen derartigen Verstoß gegen weitverbreitete Traditionen und Bräuche fehle die gesetzliche Grundlage, wie er sagte. Eine Verbannung der Krippen würde zudem gegen die Religions- und Glaubensfreiheit verstoßen.


Egal wie man zu Jesus stehe - "ob er nur ein Mensch oder Prophet oder Gott ist" -, habe er sich für Gerechtigkeit eingesetzt, wiewohl er von den Mächtigen seiner Zeit verfolgt, ausspioniert, als Unruhestifter bezeichnet und dafür gekreuzigt worden sei, sagte Lopez Obrador. Er halte es nicht für wahrscheinlich, dass dem Vorstoß des Höchstrichters Juan Luis González Alcántara Carrancá, in Regierungsgebäuden Weihnachtskrippen zu verbieten, von der Ersten Kammer des Obersten Gerichtshofes stattgegeben werde. Bei einer Verhandlung darüber am 9. November war eine Entscheidung vertagt worden.

Hintergrund der Äußerung von Mexikos Staatsoberhaupts ist nicht nur der Gerichtsstreit, sondern auch Spannungen mit der Kirche, nachdem eine von Lopez Obrador beworbene Wahlreform im ganzen Land zu Großprotesten mit insgesamt mehreren Millionen Teilnehmern geführt hatte. Auch die katholischen Bischöfe hatte vor der geplanten Auflösung des Nationalen Wahlinstituts INE gewarnt und in einem solchen Schritt eine Gefährdung der Stabilität und Regierungsfähigkeit des Landes gesehen.

Als Reaktion auf die Großproteste gegen die vom Präsidenten gewünschten Reformen hatte am Sonntag in Mexiko-Stadt eine große Kundgebung zum vierten Jahrestag des Amtsantritts von Lopez Obrador stattgefunden. Mitglieder der Opposition sowie auch sein Amtsvorgänger Felipe Calderon warfen dem Präsidenten vor, Unterstützung durch aus Steuermitteln finanzierte Anreize wie die Verpflegung und Transport der Teilnehmer aus anderen Bundesstaaten mobilisiert und damit ein verzerrtes Stimmungsbild bewirkt zu haben.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  15. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz